Der Bundespokal der U17-Beachvolleyballer im Ostsee-Resort Damp gehört mit zu den wichtigsten Ereignissen für junge Beachvolleyballer in Deutschland. Hier treffen sich Auswahlmannschaften der Landesverbände, um vor den Augen von Bundestrainern und Scouts den Pokalsieger in einem dreitägigen Turnier zu ermitteln.

Von der SVG Lüneburg war Theo Mohwinkel mit seinem noch ein Jahr jüngeren Partner Finn Mroß (Northeim) als Team 3 des Nordwestdeutschen Volleyballverbandes mit dabei, um sich bei sonnig-heißem Wetter mit 31 weiteren Auswahlteams aus anderen Bundesländern zu messen. In der Vorrunde am Freitag erwischten die Jungs eine erwartet schwere Gruppe, zwangen aber alle favorisierten Teams in den Entscheidungssatz, darunter auch den späteren Bundespokalsieger aus NRW. Besonders ärgerlich: Im Spiel gegen die vor allem körperlich überlegenen Nationalspieler aus Baden-Württemberg verlor man im Tiebreak denkbar knapp mit 13:15.

Nach der Gruppenphase und einer knappen Niederlage gegen Thüringen 2 war klar, dass Theo und Finn am Samstag und Sonntag mit 15 weiteren Teams im double-out-Modus um die Plätze 17-32 spielen würden. In der Folge konnten die beiden ihre Partien gegen Sachsen-Anhalt, Hamburg und das junge Team vom amtierenden Deutschen Hallenmeister TV Rottenburg (Baden-Württemberg) aber recht klar gewinnen und so standen am Sonntag noch das Halbfinale und das mögliche Finale im sogenannten „Looserbaum“ auf dem Programm. Nachdem das Halbfinale gegen NRW 3 im Tiebreak gewonnen werden konnte, standen im Entscheidungsspiel um Platz 17 wieder die langen Jungs vom TV Rottenburg auf der anderen Seite und hatten diesmal im Tiebreak den längeren Atem. Somit sprang am Ende Platz 18 (von 32) heraus. Ein bißchen mehr hatten sich die Jungs angesichts des Turnierverlaufs schon erhofft, aber das überragende Gesamterlebnis Bundespokal wird den jungen Spielern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.