Am vergangenen Samstag ging es für die Lüneburger vor den Toren Lüneburgs zum Lokalderby beim TSV Radbruch, gespielt wurde allerdings in der Dreifeldhalle in Handorf.
Der TSV Radbruch, krankheitsbedingt leicht dezimiert, hatte das Hinspiel gegen die Lüneburger gewonnen und ging somit leicht favorisiert in das Spiel. Dennoch war das ausgesprochene Ziel der Lüneburger um Trainer Frank Meyer einen Sieg einzufahren, will man sich die Chance auf den Klassenerhalt noch wahren.
Ein Comeback nach einjähriger Pause feierte Sonja D., welche als Zuspielerin für die verhinderte Pamela L. und Jannett G. eingesprungen ist. Leider verlief der Start für sie unglücklich, verschlug sie gleich den ersten Aufschlag zum 1:0 für die Radbrucher. Davon unbeeindruckt spielten die Lüneburger stark auf, immer wieder punktete Sarah H. über Diagonal und Spielführerin Anne R. über Außen, die im Angriff stark aufspielte. Mit einer an diesem Samstag stark servierenden Alida Z. konnte sich die SVGL mit einer kleinen Aufschlagserie zum 9:3 absetzen. Mit einer soliden Abwehrleistung der Lüneburger konnte der Satz auch aufgrund von leichten Schwächen in der Annahme der Radbrucher ungefährdet mit 25:16 gewonnen werden.
Mit gleicher Aufstellung ging es in den zweiten Satz. Wieder konnte Alina Z. mit einer Aufschlagserie die Lüneburger mit einem komfortablen Vorsprung zum 9:2 in Führung bringen. Doch konterten die Radrucher im Gegenzug und glichen durch starke Aufschläge um Mannschaftsführerin Andrea W. zum 10:9 aus. Jetzt war der Satz völlig offen, beide Seiten spielten auf Augenhöhe und nahmen sich gegenseitig schnell das Aufschlagspiel ab. Mit der Einwechselung beim Stand von 19:18 von Desiree L. für Anne R. kam frischer Wind ins Spiel und ihre starken Bälle aus dem Hinterraum sowie druckvollen Aufschläge brachten den Lüneburgerinnen vier Satzbälle zum 24:20. Doch der erste wurde bei eigenem  Aufschlag verschlagen. Mit dem Gedanken bereits im dritten Satz wurde dieser zweite Satz unnötig mit 25:27 verschenkt.
Das sollte sich nicht noch einmal wiederholen. Der dritte Satz war ebenfalls sehr ausgeglichen. Immer wieder konnten die Radbrucher den Lüneburger Block überwinden und so war es mitentscheidend, dass viele Bälle durch hellwache Lüneburgerinnen in der Sicherung um die Libera Wenke K. noch abgewehrt wurden konnten. Mit einer guten Laufleistung konnte Zuspielerin Sonja D. auch schwierige Bälle noch für den Angriff erfolgreich zuspielen. Mit der Einwechselung von Anika K. über die Mitte beim Stand von 10:9 sollte das Spiel über die Mitte noch schneller gestaltet werden. Mit Erfolg: Die Lüneburger gewannen den 3. Satz mit 25:22.
Im vierten Satz liefen die Damen aus der Salzstadt lange einem Rückstand hinterher, trotz 5 gut platzierten Aufschlägen von Sarah H.. Nachwuchsspielerin Nicole S. kam beim Stand von 12:9 für die Mittelangreiferin Kristyn H. ins Spiel, welche an diesem Samstag ihre beste Leistung gezeigt hatte. Nicole S. ergriff ihre Chance und punktete mit zwei erfolgreichen Aufschlägen und zeigte auch im Angriff, dass man auf sie zählen kann. Bis zum Stand von 18:18 war auf beiden Seiten alles möglich. Der Tiebreack drohte. Doch eine kämpferische Cretli T. rettete bereits verlorene Punkte und griff immer gezielter und härter über außen an. So ging auch der vierte Satz verdient mit 25:22 an die SVG Lüneburg, die somit den zweiten Sieg in Folge feiern konnten.
Mit diesem 3:1 Auswärtssieg bleiben die 3. Damen im Kampf um den Klassenerhalt weiter im Rennen. Jetzt heißt es am 21.03. alles abzurufen und zu kämpfen beim Landesligaabsteiger und hohem Favoriten TV Uelzen, der noch um den Wiederaufstieg kämpft.
Für die SVGL spielten: Alina, Anne, Anika, Cretli, Desi, Kristyn, Oda, Sarah, Sonja, Wenke