Jordan Ewert (r.) und Dalton Solbrig blocken einen Angriff von Hachings Diagonalangreifer Philipp Schumann. Foto: Zuber/TSV

Warten auf den Halbfinal-Gegner

SVG besiegt TSV Haching München im Schnelldurchgang

Der vorletzte Schritt Richtung Mannheim war kein Problem: Souverän mit 3:0 (25:20, 25:18, 25:13) erledigten die LüneHünen am Abend ihre Viertelfinal-Aufgabe im DVV-Pokal beim TSV Haching München, zogen zum vierten Mal in die Runde der letzten Vier ein und warten nun mit Spannung auf den Gegner, der ihnen bei der Auslosung am späten Mittwochabend zugeordnet wird.

Gewohnt seriös ging die SVG das Match beim Bundesliga-Schlusslicht an und gewann in Münchens Vorstadt noch deutlicher als das ebenfalls mit 3:0 verbuchte Punktspiel. Lediglich 69 Minuten benötigte das Team von Cheftrainer Stefan Hübner, der zunächst fast die gleiche Starting Six wie zuletzt beim 3:2 gegen Friedrichshafen aufs Feld schickte. Die einzige Änderung gab es im Diagonalangriff, da spielte wieder Jannik Pörner statt Richard Peemüller. Und diese Formation legte konzentriert los. Vor allem Arthur Nath war im Eingangssatz nicht zu bremsen, sammelte 7 Punkte. Aber Haching kämpfte sich nach klaren Rückständen jeweils wieder heran und hielt das Geschehen bis zum 16:18 offen, ehe der Einbruch kam.

Niemals ernsthaft in Bedrängnis

Schneller fiel die Vorentscheidung in Durchgang zwei. Einen Fünf-Punkte-Vorsprung bei der ersten technischen Auszeit bauten die Gäste auf das Doppelte aus (6:16) und ließen erst in der Crunchtime etwas locker. Herausragend dabei Joe Worsley, der nicht nur sein ganzes Zuspiel-Repertoire auspackte, sondern in diesem Satz auch drei Asse übers Netz schickte. So konnten bald – wie schon im ersten Satz – Peemüller und der zweite Zuspieler Hannes Gerken länger Spielzeit sammeln, und auch Michel Schlien (für Dalton Solbrig) sowie Tim Stöhr für den leicht am Ellenborgen verletzten Nath kamen zum Zug.

Satz drei ging noch schneller, in nur 21 Minuten über die Bühne. Nun stand auch Auke van de Kamp von Beginn an auf dem Feld – und das überaus ehrgeizig. 7 Punkte, darunter ein Ass, sammelte er noch und sorgte fast im Alleingang dafür, dass aus einem 5:9 ein 7:15 wurde. Auch Stöhr, Peemüller und Gerken kamen noch einmal länger, wobei Peemüller das Match mit zwei Assen hintereinander beendete. Bester Scorer bei den recht gleichmäßig verteilten Punkten war Jordan Ewert (10), MVP wurde Pearson Eshenko. Der Mittelblocker spielte nahezu fehlerlos, verwandelte seine zwei Angriffen und blockte dreimal erfolgreich.

SVG: Solbrig, Worsley, Nath, Eshenko, Pörner, Ewert; Koslowsky. Eingewechselt: Gerken, Peemüller, Stöhr, Schlien, van de Kamp.

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