Ohne Stefan Hübner und Michael Brinkley zum Auswärtssieg

Ohne zwei Säulen ging es für die SVG Lüneburg zum Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn TSV Herrsching. Libero und US-Boy Michael Brinkley fehlte auf Grund eines grippalen Infektes und SVG Trainer Stefan Hübner blieb planmäßig in Lüneburg. Hübner erwartet momentan gemeinsam mit seiner Frau sein zweites Kind. Dementsprechend waren der sportliche Leiter Bernd Schlesinger als Headcoach während des Spiels und Scout Malte Stolley in der taktischen Vorbereitung gefordert. Beide machten ihre Sache dabei hervorragend und holten einen am Ende hochverdienten Auswärtssieg mit 3 Punkten vom Ammersee.

Beim 3:1 (22:25;30:28;25:13;25:17) war es für die LüneHünen zunächst jedoch ein hartes Stück Arbeit. Angefeuert von zahlreichen Fans des Lüneblocks, dem Fanclub der SVG, mussten sie den ersten Satz abgeben und auch der zweite Satz stand auf der Kippe, nachdem beide Teams in einem dramatischen Finish jeweils Satzbälle hatten. Doch die SVG Lüneburg holte den zweiten Durchgang. Und nach dem 1:1 Satzausgleich und der anschließenden 10 Minutenpause ließ die SVG Lüneburg keinen Zweifel mehr daran aufkommen, wer an diesem Tag das Feld als Sieger verlassen würde. Bei einer starken Teamleistung wurde Michel Schlien zum wertvollsten Spieler des Spiels ausgezeichnet. Mit insgesamt 12 Punkten, davon 5 Blockpunken hatte er maßgeblichen Anteil am Erfolg. „Wir haben das heute als Team hervorragend gemacht. Das war am Ende Spaß pur. Verlieren wir den zweiten Satz kann das auch anders ausgehen. Aber wir haben die Ruhe bewahrt und am Ende die Punkte eingefahren, das zählt“, freute sich Michel Schlien direkt nach dem Abpfiff.

Damit hat die SVG Lüneburg mindestens PLatz 5 zum Ende der Hauptrunde sicher. Theoretisch könnte man auch noch die SWD Powervolleys Düren einholen, doch eben nur theoretisch. Wenn die Dürener den vierten Platz behalten, würde es im März zum Aufeinandertreffen dieser beiden Teams im Playoff-Viertelfinale kommen. „Wir wünschen uns schnellstmöglich Planungssicherheit, damit wir unsere Termine und Planungen für unser Spiel in Hamburg finalisieren können“, sagt SVG Geschäftsführer Andreas Bahlburg. „Wir hätten hier schon weiter sein können, aber ein terminliches Entgegenkommen seitens der möglichen Gegner, wie Düren, ist nach zunächst positiven Signalen abgelehnt worden. Aber das ist jetzt egal, wir sind zunächst einmal stolz auch im dritten Jahr zu den besten fünf der Liga zu gehören und freuen uns jetzt einfach auf das Heimspiel und Highlight gegen Friedrichshafen am kommenden Samstag“, so Bahlburg.

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