Am kommenden Samstag kann die SVG Lüneburg befreit gegen den Rekordmeister VFB Friedrichshafen aufspielen. Denn die Ausgangsposition für die Playoffs ist realtiv eindeutig. Nach dem Sieg in Herrsching ist Platz 5 gesichert. Damit startet die SVG Lüneburg im Playoff-Viertelfinale schon einmal nicht gegen die Topfavoriten aus Berlin und Friedrichshafen. Und auf Platz vier gibt es nur noch theoretische Chancen. Nämlich dann, wenn die SVG ihre letzten beiden Spiele gegen Friedrichshafen und Rottenburg gewinnt und Düren seine Spiele gegen Frankfurt und Bühl verliert. Aber da in den Playoffs sowieso der Tabellenfünfte gegen den Tabellenvierte spielt, ist die Positionierung nicht ganz von entscheidender Bedeutung. Auch wenn der Tabellenvierte bei einem möglichen Entscheidungsspiel in der best-of-three Serie dann Heimvorteil hätte. Momentan belegt Düren Tabellenplatz vier.

Doch das wird am kommenden Samstag, um 20 Uhr alles keine allzu große Rolle spielen. Denn dann ist der Rekordmeister VFB Friedrichshafen mit Star Trainer Vital Heynen und Zuspiel-Legen Simon Tischer zu Gast in der Gellersehalle. Und nachdem die SVG in der vergangenen Saison bereits Berlin und Friedrichshafen in der Hauptrunde zu Hause geschlagen hat, soll nun auch der doppelte Streich in dieser Saison erfolgen. Gegen die BR Volleys hat die SVG Lüneburg ja bereits sensationell mit 3:1 in der Hauptrunde gewonnen.

„Das ist das schönste Spiel des Jahres. Wir können nur gewinnen und wollen den Favoriten mächtig ärgern“, freut sich US-Boy Cody Kessel auf dieses Spiel. „Das sind absolute Saisonhighlights, die wir gemeinsam mit den Fans feiern wollen“, so Kessel.

Und die Fans sind heiß auf dieses Spiel, denn seit fünf Wochen geht nichts mehr im Ticketverkauf. „Die Nachfrage ist riesig. Das macht uns Stolz und Hoffnung für unseren Ausflug nach Hamburg im Playoff Viertelfinale“. Denn dort wird die SVG Lüneburg Mitte März auf Grund der nicht wettkampftauglichen Halle in der Hamburg CU Arena (2.400 Zuschauerplätze) spielen müssen. „Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, so Bahlburg. Am Samstag nach dem Spiel startet der Vorverkauf für das Viertelfinale“, so Bahlburg. Tickets werden 14 Euro als Normalpreis kosten und 12 Euro Ermäßigt. Zudem soll ein Bus-Shuttle angeboten werden. Die CU Arena liegt im südlichen Teil von Hamburg, vor der Elbe, und ist mit dem Auto sehr gut zu erreichen. „Aber wir wollen das zum Erlebnis machen. Deshalb werden bestimmt auch viele SVG Fans das Angebot mit Busfahrt annehmen“, hofft Bahlburg. Alle weiteren Informationen stellt die SVG Lüneburg am Freitag vor dem Friedrichshafen Spiel auf einer Sonderseite der Homepage bereit.