Am Mittwoch spielt die SVG Lüneburg um 20 Uhr in der Gellersenhalle im DVV Pokal Viertelfinale gegen die Chemie Volleys Mitteldeutschland. Somit hat die SVG die Chance im zweiten Bundesligajahr zum zweiten Mal in das Halbfinale einzuziehen. Doch zuvor gilt es die Chemie Volleys zu schlagen und das dürfte eine ganz schwere Aufgabe für das Team von Stefan Hübner werden. Zum einen muss er weiterhin auf Falko Steinke verzichten (Knie-Op) und zum anderen bekommt es sein Team mit unberechenbaren Gästen zu tun.

Denn, die Tabellenposition der Mitteldeutschen als Vorletzter täuscht über das wahre Leistungspotential des SVG Gegners hinweg. „Die haben ein sehr starkes Team“, sagt beispielsweise auch Frankfurts Trainer Michael Warm. Und so zollt auch die SVG dem Pokalgegner jede Menge Respekt: „Ein ganz schwer zu spielender Gegner. Sie haben nur einen deutschen Spieler im Kader, die übrigen Spieler sind uns zum Großteil unbekannt, kommen aber aus Volleyball-Nationen wie beispielsweise Polen“, weiß SVG Angreifer Nicolas Marks.
„Wichtig ist, dass wir gemeinsam mit unseren Fans im Rücken sehr gut in die ersten beiden Sätze starten. Die dürfen wir nicht wie in Coburg verschlafen“, so Marks.

Gewinnt die SVG würde sie sensationell zum zweiten Mal im Halbfinale des DVV Pokals stehen und hätte die Chance sich für das Finale am 28. Februar 2016 zu qualifizieren. Das wird dann erstmals in der SAP Arena in Mannheim ausgetragen. „Eine Wahnsinns Arena. Doch das ist ganz weit weg, zeitlich und auch sportlich. Wir wollen einen weiteren Schritt machen und dafür zählt nur das Spiel gegen Mitteldeutschland“, zeigt sich Marks fokussiert.