Die SVG Lüneburg ist in dieser Saison unglaublich. Einem neuen Superlativ folgt prompt das nächste. Und so war es dieses Mal der Ticketverkauf, der für neue Rekorde sorgte. Innerhalb von zehn Minuten waren alle Online-Tickets vergriffen. Einige SVG Fans meldeten sich ungläubig bei der SVG, doch die hatet keinen Einfluss auf die Vergabe. „Die Zugriffszahlen auf unseren Ticketshop waren absolut verrückt. Es wurde jedoch kein Ticket frühzeitig bereitgestellt, alles lief ordnungsgemäß ab. Der ganze Verkauf verlief zudem automatisch. Wahnsinn, wie groß die Nachfrage ist“, sagt SVG Geschäftsführer Andreas Bahlburg. Diese Nachfrage setzte sich dann auch Montag beim Verkauf des Kontingents an der Geschäftsstelle fort. Weit vor Öffnung bildeten sich bereits Schlangen und auch hier konnte nicht jeder Ticketwunsch bedient werden.

Einen neuen Rekord möchte die SVG auch in der Best-of-Five Serie gegen den VFB Friedrichshafen im Halbfinale aufstellen. Nämlich als erster Aufsteiger überhaupt in der ersten Saison alle Mannschaften der 1. Bundsliga zu schlagen. „Wir haben drei Versuche und ein Heimspiel. Auswärts wird es sehr schwer, aber zu Hause hat bisher jedes Team Probleme gehabt“, sagt SVG Kapitän Scott Kevorken. „Unsere mannschaftliche Geschlossenheit ist ungebrochen und eine Best-of-Five Serie ist etwas ganz anderes als ein Pokalfinale. Wir werden in dieser Serie um jeden Satz kämpfen, als ginge es um die Meisterschaft. Und dann werden wir so sehen wofür das reicht“, so Kevorken.

Friedrichshafen muss bis zum Saisonende auf Mitteblocker Nicholas Vogel verzichten, der aus gesundheitlichen Gründen ein Sportverbot erhalten hat. „Das ist natürlich bitter für den Spieler und wir wünschen ihm gute Besserung, doch sportlich verfügen die Friedrichshafener mit Gauner und Günthör immernoch über zwei überragende Mitteblocker“, sagt Bahlburg. Das erste Halbfinalspiel wird Morgen um 20 Uhr angepfiffen werden. Alle SVG Fans können die Partie live bei www.sportdeutschland.tv im Stream verfolgen.