„Bereit wie nie“, das war das Motto der Fussball Nationalmannschaft bei der Fussball-Weltmeisterschaft in Brasilien. Ein passenderes Motto könnte es wohl auch nicht für die Pokalfinalteilnahme der SVG Lüneburg am 1. März um 12:30 Uhr im Gerry-Weber-Stadion geben. Die Mannschaft von Trainer Stefan Hübner hat vor dem Finale keine Verletzten zu beklagen und absolvierte eine intensive Trainingswoche, gepaart mit jeder Menge Spaß. „Wir sind jetzt alle extrem fokussiert, haben aber unsere Lockerheit nicht verloren“, sagt dementsprechend SVG Kapitän Scott Kevorken.

Und die mentale Lockerheit könnte dabei am Sonntag ein entscheidender Faktor sein. Es ist unbestreitbar, dass der VFB Friedrichshafen der große Favorit ist und alles andere als ein Titelgewinn der Spieler vom Bodensee eine Sensation wäre, die es so im Volleyball noch nie gegeben hat. Da verwundert es nicht, dass die Wettbüros für zehn Euro Einsatz auf einen Sieg der SVG 100 Euro Gewinn ausloben. „Doch vor dem Pokalhabfinale wurden uns noch weniger Chancen eingeräumt“, schmunzelt Kevorken. Ein weiteres Indiz für die Favoritenrolle des VFB ist aber auch die internationale Erfahrung. Über 800 Länderspiele absolvierten die Spieler aus Friedrichshafen, bei der SVG Lüneburg sind es grade einmal 6 Länderspiele.

Alle Fans können das Finale am Sonntag live ab 12:15 Uhr im NDR oder SWR Fernsehen live verfolgen. „Das wird bestimmt eine hervorragende Übertragung. Beim NDR haben wir bisher viele Menschen mit einem großen Volleyballsachverstand getroffen und freuen uns über viele tolle Bilder von einem der wohl populärsten Finals seit vielen Jahren“, sagt SVG Trainer Stefan Hübner