Ein bisschen enttäuscht zeigten sich die Lüneburger Spieler, nachdem sie verdient mit 0:3 (13:25, 13:25, 18:25) gegen den VFB Friedrichshafen im Pokalfinale verloren haben. Doch 1.200 mitgereiste Fans sorgten dafür, dass sich diese Enttäuschung in Grenzen hielt und feierten nach der Partie gemeinsam mit den Spielern den zweiten Platz in einem nationalen Wettbewerb.

Dass es der SVG in allen drei Sätzen nicht gelang, die Spieler vom Bodensee unter Druck zu setzen, lag auch an deren intensiver Spielvorbereitung. „Sie wussten immer was wir machen und haben uns so am Anfang sehr viel Wind aus den Segeln genommen“, sagte SVG Spieler Tijmen Laane, der nicht die gewohnte Durchschlagskraft an den Tag legen konnte. Und so war es phasenweise eine Lehrstunde, die der VFB Friedrichshafen der SVG Lüneburg erteilte. Allen voran der Friedrichshafener Baptiste Geiler, der immer wieder mit starken Sprungaufschlägen punkten konnte, zeigte der SVG den Unterschied zwischen nationalem und internationalem Spitzenniveau.

„Aber es bleibt dabei, für uns ist die Teilnahme am Finale bereits ein riesiger Erfolg und wir haben uns fest vorgenommen, nochmals das Pokalfinale zu erreichen und dann werden wir den nächsten Schritt machen“, blickt SVG Geschäftsführer Andreas Bahlburg optimistisch voraus.