Im wieder einmal ausverkauften Tollhaus Gellersenhalle wusste die SVG Lüneburg bei dem Spiel der Tabellennachbarn von Beginn an zu überzeugen. Mit 8:1 erspielten sich die Lüneburger, die aus einer sehr guten Annahme agierten, im ersten Satz rasch einen komfortablen Vorsprung. Die Herrschinger fanden über die gesamte Partie kein Mittel, die Lüneburger ausreichend unter Druck zu setzen. Dementsprechend hatten die Mannen um MVP Tijmen Laane (22 Punkte) leichtes Spiel den ersten Durchgang zu gewinnen.

Ein ähnliches Spiel zeigte sich in Satz zwei und drei. Immer erspielte sich die SVG frühe Führungen und sorgte so für klare Verhältnisse. „Wir müssen immer weiter spielen und haben am nächsten Mittwoch mit den Berlin Recycling Volleys bereits das nächste Spiel vor uns“, sagte Tijmen Laane. Und in der Tat schien der Pokalsieg am 28. Dezember gegen Düren der SVG weiteres Selbstvertrauen gegeben zu haben. „Wir haben eine Trainingspause eingelegt und diese hat man heute auch gemerkt“, befand dann auch Herrschings Trainer Max Hauser. „Für uns ist diese Niederlage aber kein Beinbruch. Es geht für uns auch darum, Spieler weiterzuentwickeln, damit diese in der nächsten der Saison den nächsten Schritt machen können.“

Dabei hatte SVG-Trainer Stefan Hübner zunächst großen Respekt vor dem Spiel gegen die Bayern: „Herrsching hat in dieser Saison bereits gegen viele Teams Sätze gewonnen und sie sind immer gefährlich. Zudem hatte ich beim Abschlusstraining am Morgen ein schlechtes Gefühl. Die Jungs haben diese Aufgabe aber sehr gut gelöst und mit wenigen Fehlern aufgeschlagen.“

Bereits am kommenden Mittwoch empfängt die SVG Lüneburg den Deutschen Meister Berlin Recycling Volleys in der Gellersenhalle. Anpfiff dieser Partie ist um 20.00 Uhr. Einen Wunsch äußerte dabei bereits der sportliche Leiter und Co-Trainer Bernd Schlesinger: „Ich hoffe, dass wir nach diesem tollen Start jetzt auch einen Satz gegen Berlin holen können.“