Am Dienstag spielt die SVG Lüneburg um 20.00 Uhr im DVV Pokal-Achtelfinale gegen den ASV Dachau (nördlich von München). Der ASV Dachau ist momentan Tabellendritter in der 3. Liga.

Somit gehen die Gastgeber als klarer Außenseiter in das Spiel gegen die SVG Lüneburg, zumal die SVG Lüneburg der erste Bundesligist ist, der seit 13 Jahren wieder Bundesliga-Volleyball nach Dachau bringt. „Wir freuen uns auf dieses Spiel. Auch wenn die Reisestrapazen nicht zu unterschätzen sind“, sagt SVG Trainer Stefan Hübner. Die SVG reist am Dienstag Morgen mit dem Zug an, spielt Abends um 20.00 Uhr in Dachau und tritt am darauf folgenden Morgen die Rückfahrt an. „Wir nehmen dieses Spiel genauso ernst wie jedes andere. Die Dachauer werden alles geben, um für eine Sensation zu sorgen. Deshalb gilt es für uns mental sehr professionell zu sein“, so Hübner.

Die Dachauer, die sich selbst als Boygroup bezeichnen, hoffen auf das phänomenale Heimpublikum, mit dem der ASV Dachau in dieser Saison noch nicht einen Satz in der Scherer-Halle verloren hat.  Zwar dürfte die weiße Heimweste gegen den Erstligisten in akuter Gefahr sein, doch die Dachauer wollen jeden einzelnen Punkt genießen: „Das Haus wird beben“, hat Vincent Graven, vom ASV Dachau bereits nach dem Samstagsspiel in der dritten Liga dem Pokaldienstag entgegengefiebert. Auch bei Abteilungsleiter Denis Werner ist die Vorfreude bereits seit Tagen groß: „So ein Event hat man ja nicht jedes Jahr“, genau genommen war seit 13 Jahren kein Bundesligist mehr zu Gast in der Scherer-Halle.

Pokalfinale ist der Traum der LüneHünen

Bis zum DVV Pokalfinale in der SAP Arena Mannheim ist es zugegeben ein langer Weg. „Doch die erste Pokalfinalteilnahme in der ersten Saison vor dreieinhalb Jahren hat uns angefixt“, sagt SVG Geschäftsführer Andreas Bahlburg. „Doch es gehören auch Losglück und natürlich gute Leistungen dazu. Ich wäre erleichtert, wenn wir gegen Dachau den ersten Schritt tätigen könnten“, bleibt Bahlburg bescheiden.