Düren schlägt Berlin. Lüneburg schlägt Düren. Berlin schlägt Herrsching. Herrsching schlägt Lüneburg. Ein Überkreuzvergleich ist in der Regel unangebracht. Doch eines steht nach da drei Spieltagen Volleyball Bundesliga fest: An Spannung mangelt es in der Liga nicht.

Und so musste sich die SVG Lüneburg nach gutem Start am Ende beim TSV Herrsching mit einem 1:3 (25:23;23:25;22:25;23:25) begnügen. Kein Beinbruch für die SVG Lüneburg, doch ein Punkt am Ammersee war definitiv im Bereich des Möglichen. „Wir haben das zu Beginn gut gemacht und dann ein wenig den Druck im Aufschlag verloren“, sagt SVG Kapitän Matthias Pompe. Insgesamt war es ein umkämpftes Spiel und grade im vierten Satz auf einem guten Niveau. „Da hat kein Team dem anderen auch nur ansatzweise ein Break gegönnt. Wir werden in der kommenden Woche gewohnt hart weiterarbeiten. Nach einer Niederlage möchte man natürlich am liebsten gleich das nächste Spiel bestreiten, um die Niederlage wieder wett zu machen“, so Pompe. Trotz mehr Blockpunkten (9:4) und einer ähnlichen Angriffsquote hat die SVG Lüneburg in Herrsching verloren. „Es war sehr knapp und die Herrschinger hatten den Heimvorteil im Rücken“, sagt SVG Geschäftsführer Andreas Bahlburg.

Die LüneHünen haben nun zunächst zwei Wochen Pause, ehe sie beim amtierenden Deutschen Meister Berlin Recycling Volleys spielen müssen.