Die SVG ist zu Hause einfach eine Macht. Mit dem neunten Sieg im zehnten Heimspiel musste auch der Rekordmeister VFB Friedrichshafen Punkte in Lüneburg lassen. Überraschend deutlich mit 3:1 (22:25;25:17;25:19;25:23) gewann die SVG erstmals gegen das Team vom Bodensee. Und holte mit drei Punkten die volle Punkteausbeute. Die kann die SVG gut im Kampf um Platz vier für eine optimale Ausgangsposition im Playoff-Viertelfinale gebrauchen.

Als MVP wurde René Bahblburg mit 16 Punkten ausgezeichnet, genauso viele Punkte erzielte sein Teamkollege Steven Marshall. Insgesamt bot René Bahlburg eine spektakuläre Leistung. Und das obwohl er in den vergangenen Wochen kaum Einsatzzeit bekommen hat. „Wir haben einen extrem breiten Kader, aber René spielt in dieser Saison insgesamt noch besser als in der vergangenen.“ Auch sein Vater und SVG-Macher Andreas Bahlburg war aus dem Häuschen: „Sensationell, was der Junge heute geboten hat. Ich bin einfach nur Stolz. Auf das Team und auch ein wenig auf meinen Sohn René“, sagt Andreas Bahlburg.

Der gelobte René Bahlburg blieb indes bescheiden: „Wir sind mit viel Freue und Spaß in das Spiel gegangen. Dass es mit unserer Leistung zum Sieg gereicht hat, ist einfach nur schön. Es war insgesamt eine überragende Teamleistung von jedem“, so René Bahlburg. Und in der Tat spielte das SVG Team als Mannschaft und kämpfte gemeinsam um jeden Ball. Der VFB Friedrichshafen hingegen wirkte in einigen Phasen hingegen lethargisch. Überglücklich war auch Oskar Klingner, der nach einer langen Verletzung bei den SWD Powervolleys Düren keine Aussicht auf Einsatzzeiten hatte. Als Ersatz für den verletzten Patrick Kruse kam er Anfang Januar zur SVG und absolvierte gegen Friedrichshafen seinen ersten Einsatz. „Mir fehlen die Worte für dieses atemberaubende Volleyball-Fest. Ich kann mir kaum einen schöneren Einstand vorstellen“, freute sich Klingner.

Viel Zeit zum Genießen bleibt der SVG nicht. Bereits am Dienstag macht sich der SVG Tross auf den Weg zu den Netzhoppers Königswusterhausen. „Das Spiel gibt uns heute nochmal einen großen Schub“, sagt René Bahlburg.