Am vergangenen Samstag beim Überraschungssieg gegen den Rekordmeister VFB Friedrichshafen war die SVG noch der krasse Aussenseiter. Am morgigen Mittwoch um 19:30 Uhr gibt es bei den Netzhoppers Königswusterhausen nun eine komplett anderes Bild. Beim Tabellenneunten (12 Punkte) ist die SVG als Tabellenfünfter (28 Punkte) auf dem Papier klarer Favorit. Und dieser Rolle sollten die Lüneburger gerecht werden, wenn Sie die Früchte Ihres Überraschungscoups gegen den VFB Friedrichshafen ernten möchten. Denn als Belohnung winkt der vierte Tabellenplatz. Und der garantiert im ersten Playoff-Viertelfinalspiel Heimrecht, genauso wie in einem möglichen Entscheidungsspiel. „Klar, dass wir jetzt auch den vierten Platz holen wollen. Die Netzhoppers sind aber ein unangenehmer Gegner. Wir haben uns im letzten Jahr bei den Brandenburgern ganz schwer getan“, tritt SVG Geschäftsführer Andreas Bahlburg auf die Euphoriebremse. In der vergangenen Saison gewann die SVG nach einem Kraftakt und 0:2 Rückstand letztendlich doch noch mit 3:2. Damals war Nicolas Marks einer der Erfolgsgiganten, der zuletzt etwas weniger Einsatzzeiten erhielt. Doch auch René Bahlburg hatte zuletzt wenig Einsatzzeiten und überzeugte dann gegen Friedrichshafen mit einer sensationellen Leistung. „Wir haben einen gut besetzten und breiten Kader. Das haben wir so gewollt und das gibt einem als Trainer natürlich auch viele Möglichkeiten“, lässt sich SVG Coach Stefan Hübner nicht in die Karten schauen.

Das Thema Karten ist übrigens auch bei der SVG momentan wieder ein großes Thema. Denn für die restlichen Spiele rechnet SVG-Boss Bahlburg mit einem großen Ansturm: „Wer sicher dabei sein möchte, der sollte sich jetzt im Online-Shop oder in der Geschäftsstelle Karten sichern.“

Wie immer wird das Spiel gegen die Netzhoppers ab 20:30 Uhr live auf www.sportdeutschland.tv übertragen.