Das Heimspiel der SVG Lüneburg gegen die SWD Powervolleys Düren am kommenden Samstag um 20 Uhr steht nicht nur im Zeichen der Wiederauflage des Pokalhalbfinals, sondern auch im Rahmen der Bewerbung der Hansestadt Hamburg um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024.
„Feuer und Flamme für Spiele in Hamburg“, so lautet der offizielle Slogan der Olympiabewerbung von Hamburg und die Begeisterung nimmt dabei in der gesamten Metropolregion in den vergangenen Wochen stetig zu. Deshalb plant die SVG den kommenden Heimspieltag unter dem Motto „Feuer und Flamme für Spiele in Hamburg“ durchzuführen. So sind unter anderem auch der Oberbürgermeister der Hansestadt Lüneburg und die Leiterin des Olympiastützpunktes Hamburg/Schleswig Holstein, Ingrid Unkelbach zu Gast in der Gellersenhalle.

Ingrid Unkelbach, Leiterin des Olympiastützpunktes Hamburg/Schleswig-Holstein, freut sich über die gemeinsame Aktion mit der SVG Lüneburg: „Olympische und Paralympische Spiele sind eine so große Chance für Hamburg und die Metropolregion, die wir nutzen sollten. Damit auch die Generationen nach uns in einer tollen, sportlichen, lebenswerten Stadt leben können“. Ähnlich äußert sich auch SVG Geschäftsführer Andreas Bahlburg: „Wir wollen jetzt diese Begeisterung nach Lüneburg und in die Region bringen. Schließlich haben wir mit Stefan Hübner und Bernd Schlesinger ja zwei Trainer im Verein, die selbst schon an olympischen Spielen teilgenommen haben.“
So führte Schlesinger das damalige Weltlasse Duo Steffi Pohl und Okka Rau 2004 bei den olympischen Spielen in Athen zu einem fünften Platz.
Und SVG-Trainer Stefan Hübner hat sogar zweimal an den olympischen Spielen teilgenommen. 2008 in Peking als Spieler und 2012 in London als Co-Trainer. „Die Olympischen Spiele sind ein unglaubliches Erlebnis. Die besten Sportler der Welt in einer Stadt, das ist einfach phänomenal. Und wenn man dann außerhalb des olympischen Dorfes die Atmosphäre aufnimmt und auf Menschen aus der ganzen Welt trifft weiß man; Die olympischen Spiele sind etwas einmaliges mit einer unglaublich positiven Strahlkraft. Das ist ein Ereignis an das Sportler und Bürger sich noch viele Jahre danach erinnern werden“, sagt SVG Trainer Stefan Hübner.
Und so hat sich die Hansestadt Hamburg Im Kontrast zu den Winterspielen in Sochi 2014 oder den Sommerspielen in Peking 2008 das Konzept von nachhaltigen und transparenten Spielen auf die Fahnen geschrieben. So lässt die Hansestadt Hamburg beispielsweise die Bürger in einem eigenen Referendum über die Durchführung der Spiele entscheiden und arbeitet eng mit der international anerkannten Organisation „Transparency International. „Ich persönlich bin jedenfalls jetzt schon Feuer und Flamme; wie passend für unseren Aktionstag, dass unsere Gellersenhalle auch weitläufig als „Gellersenhölle bezeichnet wird“, sagt Bahlburg.