Zwei Spiele, zwei Siege. Mit dieser eindrucksvollen Bilanz ist der Aufsteiger SVG Lüneburg in die 1. Volleyball Bundesliga gestartet und belegt überraschend den vierten Tabellenplatz. Am kommenden Mittwoch, den 29. Oktober, um 20 Uhr trägt die SVG Lüneburg nun das zweite Heimspiel in der Gellersenhalle aus. Zu Gast ist dann mit den Netzhoppers Königswusterhausen ein weiterer Mitaufsteiger. „Das ist eine sehr, sehr schöne Momentaufnahme. Wir denken jedoch weiterhin von Spiel zu Spiel und wollen unsere bestmögliche Leistung abrufen. Hinzu kommt die körperliche Belastung für die Spieler mit drei Spielen in sieben Tagen“, sieht SVG Sprecher Henrik Morgenstern in dem aktuellen Tabellenplatz keine allzu große Aussagekraft. Netzhoppers starten überraschend stark in die Bundesligasaison Und in der Tat: Viel Zeit zum durchatmen blieb den Spielern von Trainer Stefan Hübner nach dem Auswärtserfolg am Samstag bei dem TSV Herrsching nicht. Erst Sonntag Morgen in aller früh kehrte der SVG Bus nach Lüneburg zurück. Jedoch war es genug Zeit, um die Nezhoppers im Live-Ticker bei ihrem ersten Spiel gegen den TV Rottenburg zu beobachten. Dort zeigten die Netzhoppers eine überraschend starke Leistung und dominierten die Rottenburger im ersten Satz. Überragender Mann war dabei Diagonalangreifer Paul Sprung mit 27 Punkten, 11 davon allein im ersten Durchgang. Überraschend ist dieses, da Sprung den verletzten Beach-Volleyball Nationalspieler Finn Dittelbach erst kurzfristig ersetzte. Im Verlauf der Partie stellten die Rottenburger sich zwar immer besser auf die Netzhoppers ein, konnten sich jedoch erst im Tie-Break mit 3:2 durchsetzen. Somit haben die Netzhoppers in ihrem ersten Spiel nach dem Wiederaufstieg gleich ihren ersten Punkt erspielen können. Und dieses gelang den Netzhoppers mit nur einem Neuzugang im Kader. Paul Lohrisch kam im Sommer vom Ligakonkurrenten VSG Coburg/Grub. Die größte Stärke der Netzhoppers liegt aber im Zuspiel. Dort spielt mit Manuel Rieke ein 33-facher Nationalspieler, der zu den besten Deutschlands zählt. Die SVG Lüneburg ist somit gewarnt und hat aus der vergangenen Zweitligasaison noch zwei Rechnungen mit den Netzhoppers zu begleichen. Da waren die Lüneburger zweimal nah dran die am Ende ungeschlagenen Netzhoppers zu besiegen, verloren jedoch beide Spiele knapp mit 1:3. Somit durften die SVG als Vizemeister und die Netzhoppers als ungeschlagener Meister in Deutschlands Oberhaus aufsteigen. „Wollen unser Spiel weiter verbessern“ Einer der Erfolgsgaranten in den ersten beiden Spielen dieser neuen Saison bei der SVG Lüneburg war Libero Erik Mattson. Der Kanadier verlieh der Annahme jede Menge Stabilität und wird auch am Samstag gefordert sein. „Die Netzhoppers haben eine gute Mannschaft. Wir haben aber in den ersten beiden spielen gut gespielt und wollen unser Spiel weiter verbessern. Wenn uns das gelingt, sollten wir auch 3 Punkte holen können. Dabei freue ich mich ganz besonders auf unsere Hölle des Nordens und unsere großartigen Fans“, so SVG Libero Mattson. „Das wird ein schweres Stück Arbeit für unsere Jungs. Doch allein die Möglichkeit mit drei Siegen in die Saison starten zu können, pusht uns und das gesamte Umfeld enorm“, fügt Morgenstern hinzu. Im DVV Pokal Achtelfinale nach Mainz Noch etwas Zeit bleibt der SVG Lüneburg bis zum Pokalachtelfinale. Dort treffen die Lüneburger auf den Mainzer Drittligisten TGM Volley Gonsenheim. Die Mainzer konnten sich überraschend beim Zweitligisten L.E. Volleys Leipzig durchsetzen. „Wir freuen uns auf dieses Spiel und wollen im Pokal unbedingt das Viertelfinale erreichen. Entsprechend vorbereitet werden wir auch nach Mainz reisen“, blickt SVG Geschäftsführer Andreas Bahlburg dem Spiel entgegen. Ein genauer Termin steht noch nicht fest, vermutlich wird das Spiel zwischen dem 11. und 13. November ausgetragen.