n der auch im zweiten Spiel in Folge ausverkauften Gellersenhalle lieferten sich die SVG Lüneburg und die Netzhoppers Königswusterhausen ein packendes Spiel, bei dem die Entscheidung erst im Tie-Break gefallen ist. Mit 2:3 (24:26;25:22;20:25;25:14;17:19) unterlag die SVG in einem hoch dramatischen Spiel.

Dabei steckte die SVG an einem Tag, an dem sie es mit stark aufspielenden Netzhoppers zu tun hatte, nicht auf und konnte zweimal einen Satzrückstand ausgleichen. Zum besten Spieler bei der SVG Lüneburg wurde bereits zum dritten Mal Falko Steinke gewählt, der mit 31 Punkten auch Topscorer war.

Die Netzhoppers Königswusterhausen, um ihren phasenweise überragend spielenden Manuel Rieke, überzeugten mit einer starken Abwehr- und Blockleistung verbunden mit wenigen Fehlern. An die starken Pässe von Rieke musste sich die SVG Mannschaft so im ersten Satz erst einmal gewöhnen, und verlor diesen dennoch nur knapp mit zwei Punkten. Und auch im zweiten Satz ging es hin und her, ehe die SVG am Ende mit drei Punkten in Folge davonzog und den Satz mit 25:20 gewann.
In der Folge fand die SVG dann zwar auch besser ins Spiel, jedoch erzielten die Netzhoppers im dritten Satz keinen einzigen Angriffsfehler. Diese Kontinuität konnten die Netzhoppers wiederum im vierten Satz nicht aufrecht erhalten und die SVG gewann diesen Satz sehr deutlich mit 25:14. Deutlich aber auch, weil Netzhoppers Trainer Culic nach einem sieben Punkte Rückstand früh seine Leistungsträger auswechselte und auf den fünften Satz vorbereitet hat.

Im abschließenden Tie-Break erlebte die Gellersenhalle wohl einen der stimmungsreichsten Entscheidungssätze in der Geschichte der SVG Lüneburg. Von den frenetischen Fans angefeuert ging die SVG zunächst in Führung. Doch die Netzhoppers zeigten ein sehr konstantes Angrifsspiel und drehten die Führung in einen 1-Punkte Vorsprung um. Nach vier abgewehrten Matchbällen und einem eigenenen Matchball musste sich die SVG mit 17:19 geschlagen geben. „Am Ende haben im Tie-Break zwei Punkte den Unterschied ausgemacht. Ich bin mit dem Punkt nicht unzfrieden und denke wir haben ein sehr attraktives Volleyballspiel gesehen“, so SVG Trainer Stefan Hübner direkt nach dem Spiel

Gerne gewonnen hätte auch SVG Mittelblocker Michel Schlien: „Wir haben heute einen Punkt geholt und nun insgesamt sieben Punkte aus drei Spielen. Wenn man die Gesamtbilanz bisher betrachtet, war es ein sehr gelungener Saisonstart. Aber verlieren macht leider auch bei so einem tollen Saisonstart keinen Spaß.“

Damit belegt die SVG Lüneburg momentan einen hervorragenden fünften Platz mit nur einem Punkt Rückstand auf den Tabellenzweiten und nächsten Gegner TV Rottenburg. Das Spiel gegen Rottenburg findet am kommenden Samstag um 19:30 Uhr in Rottenburg statt.