EX SVG-Spieler Oskar Klingner

Die TSG Solingen Volleys sind einer der Erzrivalen aus der Zeit der SVG Lüneburg in der 2. Volleyball Bundesliga. Nun kommt es nach zwei Jahren Pause am ersten Spieltag der 1. Volleyball Bundesliga zum großen Wiedersehen zwischen Lüneburg und Solingen.

Dabei sind die Solinger seid Jahren für ihr selbstbewusstes Auftreten an der Grenze zur Überheblichkeit bekannt. Ganz passend dazu: Der Name Meisterprolleys, den die Solinger sich nach dem jüngsten Aufstieg in die Bundesliga selbst gegeben haben. So heißt beispielsweise auch die interne WhattsApp Gruppe der Solinger „Solingen Prolleys“. Mit diesem Team hat sich die SVG bereits in der 2. Bundesliga viele hitzige und enge Duelle geliefert. Zudem war SVG Trainer Stefan Hübner bei seiner ersten Trainerstation für die TSG Solingen Volleys vor dem Engagement bei der SVG tätig. Da wird es also ein Wiedersehen geben, auf das wir im Vorfeld der Berichterstattung auch noch näher eingehen werden. Aus der Zweitligamannschaft haben die Volleys zudem einige Akteure im Kader behalten. Beispielsweise Außenangreifer und Routinier Oliver Gies oder Diagonalangreifer Benny Nibbrig. Alles Spieler, die auf den ersten Blick nicht den klassischen Angriffshünen der 1. Volleyball Bundesliga entsprechen, jedoch abgezockt und souverän agieren. “ Bei den Prolleys zählt ein bisschen Show bereits beim Aufwärmen zum Programm und der jüngste Erfolg hat ihnen Recht gegeben. „Ein sehr familiärer Verein, bei dem mit viel Selbstbewusstsein auf dem Feld agiert wird“, weiß dann auch SVG Geschäftsführer Andreas Bahlburg von den Volleys zu berichten. Passend dazu auch, dass die Volleys Mittelblocker Kante Oskar Klingner verpflichteten, der in der letzten Saison noch für die SVG spielte. „Es war abgesprochen, dass Oskar uns in der Rückrunde unterstützt und wir freuen uns, dass er nun in Solingen einen neuen Vertrag bekommen hat. Ein richtiger Typ auf dem Feld“, sagt Bahlburg. Und so passt auch Klinger zu den Solingern, die nun in der 1. Bundesliga für Aufsehen sorgen wollen. „Dem wollen wir uns natürlich entgegenstellen, damit aus den Meisterprolleys wieder normale Solingen Volleys werden“, schmunzelt Bahlburg.

Das Spiel gegen die Solingen Volleys startet am 22.10.2016 um 20 Uhr in der Gellersenhalle.