Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Crunchtime in der Volleyball Bundesliga. Die Playoffs beginnen und es geht um den Einzug in das Halbfinale in der Volleyball Bundesliga.

Also darum, dass man zu den vier besten Teams in der gesamten Republik zählt. In einem Land mit 80.000.000 Einwohnern – das wäre einmal wieder verrückt von den LüneHünen. Aber warum eigentlich nicht? Wir listen fünf Gründe auf, warum die SVG Lüneburg am Ostersamstag um 20.00 Uhr in der CU Arena einen Schritt in Richtung Sensation machen könnte. Doch fest steht auch: Selbst ein Heimsieg in der CU Arena wird nicht reichen. Mindestens einmal müssen die LüneHünen in der Max-Schmeling-Halle gewinnen.

 

  1. Der Heimsieg gegen Berlin in der Hauptrunde

 

Drei zu Null. So deutlich lautete das Endergebnis nach dem letzten Spiel zwischen der SVG Lüneburg und den Berlin Recycling Volleys im Februar 2018. Jedoch nicht für den Favoriten aus der Hauptstadt, sondern für den Underdog aus Lüneburg, der sein Heimspiel in der Hamburger CU Arena vor 1.500 begeisterten Fans überraschend deutlich gewinnen konnte. Anschließend haben die BR Volleys inzwischen Ihren Trainer ausgetauscht und sensationell die Legende Stelian Moculescu (vergleichbar mit einer Verpflichtung von Jupp Heynckes) an die Spree geholt. Doch was heißt das schon bei den heimstarken LüneHünen schon?

 

  1. Der Druck auf Berlins Schultern

 

Nach sehr erfolgreichen Jahren stehen die BR Volleys in dieser Saison unter einem riesigen Druck. Ligapokal: Niederlage gegen Friedrichshafen. DVV Pokal Viertelfinale: Niederlage gegen den TSV Herrsching. Champions League K.O. Runde: Niederlage gegen den VFB Friedrichshafen. Für den Vorjahresmeister und Vorjahres Champions League Final Four Teilnehmer bleibt nur noch ein Wettbewerb: Die Deutsche Meisterschaft.

Ein Ausscheiden im Viertelfinale gegen die SVG Lüneburg: Unvorstellbar, bisher…

 

 

 

  1. Die besten Fans der Liga

 

„Mit einem vollen Haus und der besten Stimmung in der Liga wird in der CU Arena alles möglich sein“, ist sich SVG Libero und Publikumsliebling Tyler Koslowsky sicher. Auf die Unterstützung der Fans wird er wohl auch dieses Mal zählen können. Im letztjährigen Playoff-Viertelfinale gegen Düren waren Tickets nach wenigen Tagen Mangelware. Und so wird es wohl auch dieses Mal sein. Wer noch schnell zuschlagen möchte, kann dieses hier tun: https://www.ticketmaster.de/event/svg-luneburg-vs-nn-tickets/271665

 

  1. Ein Team, das auch wirklich ein Team ist

 

Die SVG Lüneburg besteht aus vielen internationalen Spielern, doch wer die Jungs im täglichen Training in der Saison beobachtet hat oder in der Stadt antrifft, der stellt schnell fest: Diese LüneHünen identifizierten sich mit Ihrem Verein und mit Ihrer Stadt. In einer Zeit, in der man im Sport manchmal das Gefühl für Zahlen verliert, zeigen diese Spieler, dass es sich lohnt für eine Sache aus den USA, Kanada, Neuseeland, oder den Niederlanden nach Lüneburg zu kommen. Nämlich um gemeinsam daran zu arbeiten, in Ihrem Sport, dem Volleyball, besser zu werden.

 

  1. Das Trainerteam

 

Eines ist klar, aus der Ruhe ist unser Trainerteam um Stefan Hübner, Bernd Schlesinger, Malte Stolley und Eugenio Dolfo nicht zu bringen. Sachlichkeit schlägt hier Emotionalität. Selten war in der Volleyball Bundesliga ein Trainerteam wohl so respektiert und beliebt. Selbst in der Berliner Max-Schmeling-Halle brandet Applaus auf, wenn der Name von Stefan Hübner ausgerufen wird. Die Volleyballszene hat nicht vergessen, was er als Kapitän und Co-Trainer der Deutschen Nationalmannschaft für den Deutschen Volleyball geleistet hat. Und die norddeutsche Volleyballszene vergisst nicht, was alle vier für die LüneHünen leisten. Selten sind Trainer wohl auch so häufig dazu bereit Einblicke zu geben, selbst wenn es darauf ankommt. Chapeau!

Es wird spannend. Favorit sind die Berlin Recycling Volleys. Doch unsere LüneHünen werden alles geben. Wir zählen auf Eure Unterstützung und freuen uns auf ein Volleyballfest der Extraklasse.

Eure LüneHünen