Am Sonntag um 16 Uhr tritt die SVG Lüneburg um Trainer Stefan Hübner beim amtierenden Deutschen Meister Berlin Recycling Volleys in der Max-Schmeling-Halle in Berlin an. Zuletzt musste sich die SVG Lüneburg auswärts beim TSV Hersching geschlagen geben. Somit sind die LüneHünen mit zwei Siegen und einer Niederlage in die Saison gestartet. „So früh in der Saison hat die Tabelle noch keine Aussagekraft“, sagt SVG Trainer Stefan Hübner.
Und auch wenn die Tabelle noch nicht aussagekräftig ist, die Berliner haben einen schwierigen Saisonstart hinter sich, mussten unter anderem eine -für sie auch in der Höhe – sehr deutliche 0:3 Niederlage in Düren hinnehmen. Doch die Revanche gegen Düren ist den Berlinern bereits geglückt. Am vergangenen Mittwoch konnten die BR Volleys im DVV Pokal Achtelfinale einen 0:2 Rückstand noch in einen 3:2 Sieg ummünzen. Der Wendepunkt nach dem durchwachsenen Saisonstart?

Für die SVG Lüneburg hat der Pokal hingegen keine allzu großen Erkenntnisse gebracht. Der Erfolg gegen den Drittligisten und Traditionsverein ASV Dachau hatte zu wenig Bedeutung für das Spiel am Sonntag in Berlin. „Wenn wir uns auf unserem Niveau stabilisieren und weiterentwickeln,
dann wird auch Berlin an die Leistungsgrenze gehen müssen.“ Einstellen muss sich die SVG auf einen hochmotivierten Gegner.

Dabei haben die Berliner jüngst personell noch einmal nachgelegt. Mit dem französischen Zuspieler Pierre Pujol ist ein starker Neuzugang zu verzeichnen, der unter anderem vor drei Jahren Europameister geworden ist. Pikant: Pujol stand vor wenigen Jahren noch selbst mit Stefan Hübner auf dem Feld. Neben Pujol trifft die SVG auf den Ex-Lüneburger Steven Marshall, der im Pokal Achtelfinale zum Topscorer mit 22 Punkten mutierte. „So viele Punkte habe ich zuletzt im College in einem Spiel erzielt“, freute sich Marshall nach der Partie.
„Für uns ist das eine Auszeichnung, dass ein Ex-Spieler von der SVG zu den Leistungsträgern bei einer der besten Adressen im europäischen Volleyball gehört“, erkennt Andreas Bahlburg die Leistungen von Marshall an. „Doch am Sonntag werden wir dem jungen Mann hoffentlich einmal zeigen können, was es bedeutet gegen die SVG Lüneburg zu spielen“, schmunzelt Bahlburg.