Beim deutschen Rekordmeister musste sich die SVG Lüneburg mit 1:3 (25:27;25:18;14:25;19:25) geschlagen geben. Insbesondere in den ersten beiden Sätzen spielten die Lüneburger vollends auf Augenhöhe mit dem haushohen Favoriten. So wäre bereits der Satzgewinn in Durchgang eins mehr als möglich gewesen. Im zweiten Satz spielte sich die SVG dann in einen Rausch, schlug angeführt vom bärenstarken Nick del Bianco überragend auf. Der VFB zeigte zu diesem Zeitpunkt ungewohnte Schwächen in der Annahme und im Spielaufbau. Die SVG hingegen erzielte das zu diesem Zeitpunkt hochverdiente 1:1 und alles deutete auf einen weiteren, spannenden Spielverlauf hin. Doch der VFB ging wieder in Führung und fand zu seinem Spiel zurück. Genauso wie im vierten Durchgang überzeugten die Friedrichshafener nun selbst mit druckvollen Aufschlägen und sicherten sich letztendlich verdient die drei Punkte. „Das Spiel ist noch schwer einzuordnen. Wir haben zwei Sätze lang sehr, sehr gut gespielt und sind danach ein wenig eingebrochen. Gewinnen wir den ersten Satz, hätten wir hier etwas mitnehmen können“, sagt SVG Kapitän Scott Kevorken. „Doch das war eine Leistung, die unsere gute Form bestätigt hat. Wir gehen mit viel Selbstbewusstsein in die kommenden Partien“, so Kevorken.

Das nächste Spiel bestreitet die SVG am kommenden Samstag in der Gellersenhalle um 20 Uhr gegen die Netzhoppers Königswusterhausen.