Am Dienstag um 14:15 Uhr hat sich der SVG Tross mit 22 Personen auf den Weg Richtung Düren zum entscheidenden Spiel im Playoff-Viertelfinale gemacht. Anpfiff ist am Mittwoch, um 19 Uhr in der Arena Kreis Düren. Das Spiel wird von Sportdeutschland.tv als Top-Spiel mit fünf Kameras und Kommentator Dirk Berscheidt live übertragen.

Die Ausgangslage ist dabei so einfach, wie auch brisant. Der Sieger spielt im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft gegen den VFB Friedrichshafen. Der Verlierer beendet die Saison vorzeitig und geht in die Sommerpause. Klar, dass die SVG Lüneburg zum dritten Mal in Folge das Halbfinale erreichen möchte.
Überraschend ist aber, wie gelassen die Lüneburger mit der Drucksituation umgehen. „Wir haben uns gemeinsam in den vergangenen Wochen intensiv mit Düren beschäftigt und kennen den Gegner gut. Deshalb geht es darum, die Anspannung in einem vernünftigen Maß zu halten“, sagt SVG Trainer Stefan Hübner. „Wir gehen mit der Aufgabe wie vor dem letzten Spiel sachlich um. Auch da wussten wir, dass wir an einem guten Tag das Feld als Sieger verlassen können“, sagt ein sichtlich gefestigter Cody Kessel.

Das Kontrastprogramm zur besonnenen SVG Lüneburg bieten die SWD Powervolleys Düren. Die haben nicht nur in ihrem Namen eine hohes Maß an Power, sondern auch im Auftreten. „Die Dürener zeigen auch nach Außen, dass sie bis in die Haarspitzen motiviert sind. Das sind immer ganz hitzige Duelle, da gilt es einen kühlen Kopf zu bewahren. Laufen die Dürener richtig heiß, wird es ganz schwer. Laufen sie zu heiß und man bricht ihre anfängliche Euphorie, dann hat man einen guten Vorteil“, sagt SVG Sprecher Henrik Morgenstern. Ähnlich sieht es auch Dürens Trainer Tommi Tiilikainen: „Das wird ein Volleyball-Fest. Lüneburg ist im zweiten Spiel in heißer Atmosphäre heiß gelaufen und hat verdient gewonnen. Jetzt steht das nächste Spiel an. Unser Selbstvertrauen ist groß.“

Verzichten muss die SVG Lüneburg dabei auf die 1.800 Fans aus dem Rückspiel in der CU Arena. „Ein tolles Spiel mit einem großartigen Feedback. Das würden wir natürlich gerne wiederholen“, so Morgenstern. Dafür muss aber in Düren gewonnen werden. Bereits viermal spielten beide Teams in dieser Saison gegeneinander. Dreimal gewannen die Dürener, einmal die SVG.