Der SVG Tross geht einmal mehr auf Reisen. Zu Beginn einer englischen Woche heißt der Gegner VSG Coburg, ehe in der kommenden Woche zwei Heimspiele gegen den VC Olympia Berlin und die SWD Powervolleys Düren auf dem Programm stehen. Gegen die Oberfranken, die ihre Heimspiele in der HUK Coburg Arena austragen, sollen die nächsten Punkte im Kampf um die Pay-Off Plätze gesammelt werden. Profitieren die Lüneburger mental momentan von einer phänomenalen Siegesserie mit sieben Siegen in Folge, konnten die Coburger aus den letzten elf Partien lediglich zwei für sich entscheiden. Somit laufen die Coburger ein wenig den eigenen Erwartungen hinterher.

Doch hinter der VSG Coburg liegen einige harte Wochen. Zum einen, da der Tabellenneunte seit Wochen ohne Diagonalangreifer und Topspieler Itamar Stein auskommen muss. Der Topscorer der vergangenen Saison verletzte sich vor Weihnachten schwer am Rücken und wird voraussichtlich auch gegen die SVG noch nicht wieder spielen können. Zum anderen, weil in den entscheidenden Momenten oftmals auch das Glück fehlte. Beispielsweise am vergangenen Mittwoch, als die Coburger sich gegen Rottenburg einen Punkt erspielten und sich im Tie-Break nur hauchdünn mit zwei Punkten geschlagen geben mussten. „Wir haben Coburg im Hinspiel zwar mit 3:1 geschlagen, doch wir werden es mit einer kampfstarken Mannschaft zu tun bekommen. Ausserdem haben wir Auswärts bisher nicht so überzeugen können, wie zu Hause“, sagt SVG Geschäftsführer Andreas Bahlburg.

Ob SVG Spieler Falko Steinke dabei seinem Team helfen kann, ist ungewiss. „Steinke ist am Mittwoch im Training leicht umgeknickt. Eine genauere Diagnose steht aber noch aus“, sag SVG Trainer Stefan Hübner. „Wir haben aber viele Spieler die darauf brennen zu spielen und wir alle wissen mit solch einer Situation umzugehen“, so Hübner.

Pokalfinale live im Free-TV

Eine erfreuliche Botschaft ereilte die Volleyballfans dann aber am Donnerstagnachmittag. .Der NDR hat die Fernsehrechte für das Pokalfinale erworben und wird das DVV Pokalfinale live im NDR Fernsehen übertragen. An dem zu Stande kommen der Übertragung waren die Volleyball Bundesliga und die SVG Lüneburg maßgeblich beteiligt. „Wenn norddeutsche Mannschaften um Titel spielen, wollen wir natürlich dabei sein“, sagt Matthias Cammann, Redaktionsleiter vom NDR Sport Fernsehen. „Wir haben die Entwicklung der SVG Lüneburg in den letzten Monaten gespannt verfolgt und freuen uns, dass wir uns die Live-Rechte sichern konnten. Das Endspiel gegen den VfB Friedrichshafen ist für alle Volleyball-Fans in Deutschland interessant. Es ist das Duell ‚David‘ Lüneburg gegen ‚Goliath‘ Friedrichshafen und besonders für die Sportfans im Norden ein Highlight.“ Anpfiff des Pokalfinals ist nun um 12:15 Uhr, voraussichtlicher Sendebeginn ist um 12:00 Uhr. „Einfach toll, dass sich der NDR für diese Übertragung entschieden hat. Wir werden alles dafür geben, dass wir den Sportfans zu Hause vor den Fernsehern ein denkwürdiges Pokalspiel zeigen werden. Das ist für uns auch im Hinblick auf das Coburg Spiel noch einmal ein ganz besonderer Ansporn“, sagt SVG Kapitän Scott Kevorken.