Lockerungen erlauben Training

Lichtblick, aber noch längst keine Normalität

Stück für Stück werden im Sport die Corona bedingten Einschränkungen gelockert, und auch wenn alles noch wenig mit Normalität zu tun hat, wächst im Volleyball doch die Hoffnung, dass bis zum Herbst wieder ein Spielbetrieb möglich ist. Zunächst kann auch die SVG Lüneburg erst einmal vermelden: Die Sporthallen in der Samtgemeinde Gellersen – Schulturnhalle Kirchgellersen und Gellersenhalle – sind ab dem 3. Juni wieder geöffnet.

Da das Virus Covid-19 aber weiterhin kursiert, ist ein Trainingsbetrieb natürlich nur unter Auflagen erlaubt. Das Wichtigste in Kürze: kontaktloser Trainingsbetrieb, mindestens 2 Meter Abstand, Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, keine Nutzung der Umkleidekabinen, Dokumentation der Teilnehmer zur Zurückverfolgung eventueller Infektionsketten, die sonstigen Notausgänge werden zur Vermeidung von Begegnungen mit der nächsten Gruppe als reguläre Ausgänge benutzt. Ausführliche Infos und Verhaltensregeln geben die jeweiligen Übungsleiter/Trainer.

Bundesliga-Heimspiele der SVG mit starken Einschränkungen

Unser Aushängeschild, die Bundesligamannschaft, wird wahrscheinlich ab August die konkrete Vorbereitung angehen – wie die Saison dann anläuft, ist noch völlig unklar. Nach derzeitigem Stand werden in Niedersachsen frühestens ab September wieder Sportveranstaltungen im kleineren Rahmen mit Zuschauern stattfinden. Wir planen derzeit aufgrund der Abstands- und Hygienevorschriften mit maximal 200 Zuschauern. Wie wir das für alle Interessenten halbwegs gerecht und befriedigend lösen können, wird im Management gerade diskutiert. Es läuft auf jeden Fall darauf hinaus, dass wir keine Dauerkarten anbieten, nur Einzeltickets verkaufen werden – nach welchen Regelungen auch immer. Wir bitten jetzt schon um Verständnis und werden Euch auf dem Laufenden halten.

In der Bundesliga wird am Spielplan gearbeitet und am 12. Juni der Pokalwettbewerb ausgelost, in der 2. Liga ist die Aufteilung von insgesamt 28 Männer-Teams auf die Staffeln Nord und Süd erfolgt. Nicht mehr in diesem Kreis dabei ist Ex-Bundesligist CV Mitteldeutschland. Nach dem freiwilligen Rückzug 2016 aus der Beletage haben die Sachsen-Anhaltiner nun auch für Liga 2 keine Lizenz mehr beantragt, nachdem sie dort dreimal Meister wurden, ohne ihr Aufstiegsrecht wahrzunehmen. Der VC Olympia Berlin spielt bekanntlich turnusmäßig wieder oben. Die Nord-Staffel der 2. Liga bilden dennoch weiter 13 Mannschaften, denn aus der Süd-Staffel wurde das andere Internatsteam VI Frankfurt umgruppiert und aus der 3. Liga Nord steigt der PSV Neustrelitz auf (keiner aus der West-Staffel). In der 2. Liga Süd mit nun 15 Teams (vorher 14) sind die Aufsteiger Bliesen (3. Liga Süd) und Mühldorf (3. Liga Ost) neu dabei.

1.Damen künftig in der Oberliga

Eingeteilt sind inzwischen auch die Spielklassen auf Verbandsebene, also ab Regionalliga abwärts für den Bereich Niedersachsen/Bremen. Und da ist erfreulich, dass drei Damenteams der SVG Lüneburg 2020/21 eine Klasse höher spielen als zuvor. Die 1. Damen, Dritte in der Verbandsliga-Staffel 2 als die alte Saison abgebrochen wurde, spielen nun in der Oberliga, Staffel 2 – ein Aufstieg durch die Quotientenregel (Anzahl Punkte/Anzahl Spiele). Aufgestiegen sind als jeweilige Tabellenzweite auch die 2. Damen (aus der Bezirksliga in die Landesliga) und die 4. Damen (aus der Bezirksklasse in die Bezirksliga). Zum Spielbetrieb neu gemeldet hat die SVG sogar eine 7. Damen. Dazu gesellen sich im Erwachsenenbereich wieder 4 Herrenteams.

Wegen der unsicheren Corona-Lage sind die einzelnen Staffeln zum großen Teil auf 7 Mannschaften begrenzt worden und mehr Staffeln pro Liga gebildet worden, um im Fall der Fälle problemlos später in die Punktspiele einsteigen zu können.