Kategorie: Bundesliga-Team

Tie-Break Krimi entscheidet Playoff-Hinspiel

Mit 2:3 (20:25;21:25;25:19;25:15;15:13) muss sich die SVG Lüneburg im Hinspiel des Playoff-Viertelfinal Spiels den SWD Powervolleys geschlagen geben. Dabei führte die SVG Lüneburg sogar bereits mit 2:0 nach Sätzen. Doch die Dürener glichen souverän aus und es kam zum hochspannenden Tie-Break. Dort wehrte die SVG Lüneburg zunächst einen Matchball ab. Beim zweiten Matchball schlug Eric Fitterer einen hart geschlagenen Ball. Der Linienrichter zeigte eine Blockberührung an, doch der erste Schiedsrichter sah den Hinweis seiner Assistentin nicht und entschied auf Punkt- und Spielgewinn für die SWD Powervolleys Düren. „Es gab ein Problem im Kommunikationsablauf mit der Linienrichterin, das ist ärgerlich. Aber wir haben das Spiel nicht wegen dem letzten Punkt verloren, das ist eben Volleyball. Aber wir haben das Spiel nicht wegen dem letzten Punkt verloren, das ist eben Volleyball. Das schöne an den Playoffs ist, dass man weiterhin noch eine Chance hat. Und das macht Mut für das Heimspiel am Mittwoch.“, so SVG Trainer Stefan Hübner.

Zwei Sätze spielten die Lüneburger dabei wie aus einem Guss. „Düren hat dann aber den Rhytmus gewechselt und wir haben unseren ein wenig verloren. Aber wir sind im fünften Satz  stark zurückgekommen.“

Nun muss die SVG Lüneburg am Mittwoch im Rückspiel um 20 Uhr in der Hamburger CU Arena gewinnen, um ein Entscheidungsspiel in Düren zu erzwingen. Dabei kann die SVG Lüneburg auf die Unterstützung einer wohl ausverkauften Halle zählen. „Es gibt noch einige Resttickets, aber die CU Arena wird am Mittwoch bis auf den letzten Platz gefüllt sein. Wer also dabei sein möchte, der sollte sich schnell eines der letzten Tickets sichern“, sagt Henrik Morgenstern von der SVG Lüneburg. Dann soll das bessere Ende auf Seiten der SVG Lüneburg zu finden sein.

 

 

 

 

Wird die SVG zum Wiederholungstäter?

Die SVG Lüneburg startet am kommenden Sonntag, den 19.03.2017 um 18 Uhr in das Playoff-Viertelfinale gegen die SWD Powervolleys Düren. Genau die Viertelfinalkonstellation, wie es sie auch vor einem Jahr gab. Damals besiegte die SVG Lüneburg die starken Dürener zunächst zu Hause mit 3:2 und setzte sich auswärts mit 3:1 durch. Das 2:0 in dieser Serie war überraschend deutlich.

In diesem Jahr muss die SVG Lüneburg jedoch zunächst auswärts antreten, kann also nicht vorlegen. Zudem muss die SVG Lüneburg erstmals ein Bundesligaspiel in Hamburg austragen, da die Gellersenhalle bekanntermaßen nicht die Voraussetzungen der Volleyball Bundesliga für die Playoffs erfüllt. Also spielt die SVG Lüneburg nun in der Hamburger CU Arena (TICKETS GIBT ES HIER) am Mittwoch, den 22.03.2017, um 20 Uhr. Und das alle Voraussicht nach vor ausverkauftem Haus und somit über 1.700 Zuschauern.

Hübners Mannen sind vorbereitet

Intensiv haben sich die LüneHünen in den vergangenen beiden Wochen auf dieses Spiel vorbereitet. Dabei auch immer wieder in der CU Arena in Hamburg trainiert. „Mit der hohen Decke in Hamburg konnten wir in der Annahme anders trainieren. Das wird uns auch in Düren helfen“, sagt SVG Trainer Stefan Hübner. „Wir haben einige gute Einheiten hinter uns und freuen uns jetzt auf die kommenden Spiele“, so Hübner. Favorisiert sind jedoch die Dürener. Mit jeweils 3:1 konnten sie die SVG Lüneburg in der Hauptrunde besiegen. „Eine gute und homogene Mannschaft. Doch die Karten werden in den Playoffs neu gemischt“, misst Hübner den bisherigen Ergebnissen keine allzu große Bedeutung bei.

 

Zuschauerrekord in Hamburg – Erstmals LED Bande im Einsazu

Erstmals spielt die SVG Lüneburg in Hamburg. Erstmals wird die SVG Lüneburg in einem Heimspiel über 1.500 Zuschauer begrüßen. „Wir müssen all unser Equipment nach Hamburg bringen. Aber in einer großen Familie hilft man sich. Klasse, wie Helfer und Fans uns unterstützen“, freut sich SVG Geschäftsführer Andreas Bahlburg. Erstmals wird die SVG Lüneburg auch eine LED Bande einsetzen. Diese wird normalerweise von den Hamburger Handballern genutzt, kommt nun auch erstmals bei der SVG zum Einsatz. „Das ist ein Testlauf. Wir möchten Partnern und Fans mitnehmen auf unserem Weg der weitergehenden Eventisierung. Das wird ein Hingucker für alle Beteiligten“, ist Bahlburg vom Erfolg der LED Bande überzeugt.

Das Hinspiel der SVG Lüneburg bei den SWD Powervolleys Düren wird am Sonntag live ab 18 Uhr auf www.sportdeutschland.tv übertragen.

 

 

Playoffs im Überblick

Hinspiel: 19.03.2017 | 18 Uhr | Arena Kreis Düren | live auf www.sportdeutschland.tv

Rückspiel: 22.03.2017 | 20 Uhr | CU Arena Hamburg | live vor Ort oder auf www.sportdeutschland.tv

Vaterfreuden über klasse Leistung

3:0 (25:17;25:14;25:21) besiegte die SVG Lüneburg am letzten Spieltag der Hauptrunde den TSV Rottenburg vor 1.800 Zuschauern. Im Volleyball kann solch ein deutlicher Erfolg als Kantersieg bezeichnet werden. Dabei war einer gar nicht dabei: Chefcoach Stefan Hübner. Denn Hübner ist am Freitag zum zweiten Mal Vater geworden – ein Junge – und sah das Spiel am Rechner in Lüneburg. „Das haben die Jungs klasse gemacht. Für mich persönlich und das Team ein rundum gelungenes Wochenende“, freute sich Vater Stefan Hübner.

SVG aus einem Guss

Grund zur Freude und Gelassenheit konnte er haben, da der sportliche Leiter und Trainer-Ikone Bernd Schlesinger, sowie Scout und Co-Trainer Malte Stolley das Team perfekt vorbereiteten und während des Spiels optimal gegen Rottenburg betreuten. Doch natürlich waren es nicht nur die Trainer, die ihren Anteil am souveränen Sieg hatten. In einer trotz des Ergebnisses durchaus hitzigen Partie – Rottenburg haderte zwischenzeitlich sehr mit dem Schiedsrichtergespann – war es Zuspieler Adam Kocian der die Bälle variabel auf seine Angreifer verteilte. Das Ergebnis für die Angreifer um Topscorer Eric Fitterer: Eine grandiose Angriffsquote von über 60 Prozent, unterstützt von 12 Blocks. Rottenburg hingegen hatte nur eine Angiffsquote von 48 % und lediglich 3 Blocks. „Wir waren in den ersten beiden Sätzen sehr, sehr dominant“, analysierte dann auch Bernd Schlesinger die Leistung seines Teams.

„Lüneburg spielt’s super“, so fasste Rottenburgs Kult-Trainer Müller-Angstenberger die Leistung der LüneHünen zusammen. Aber auch für die Rottenburger Leistung war die Niederlage nicht schön, aber auch kein Beinbruch. Denn an der Ausgangssituation mit der Teilnahme an den Pre-Playoffs hat sich nichts geändert.

Playoff-Viertelfinale offiziell terminiert

  1. Spiel: Düren vs. Lüneburg      | Sa.,19.03. 18:00 Uhr, ARENA Kreis Düren
  2. Spiel: Lüneburg vs. Düren | Mi., 22.03. 20:00 Uhr, CU Arena Hamburg
  3. Spiel (optional): Düren vs. Lüneburg | Mi., 29.03. 20 Uhr, ARENA Kreis Düren

 

Ticket Run auf das Viertelfinale

Der SVG Tross ist mal wieder unterwegs. Und zwar zum letzten Hauptrundenspiel am kommenden Sonntag, um 14:30 Uhr beim TV Rottenburg. Dabei geht es für die SVG Lüneburg im letzten Hauptrundenspiel darum, sich auf das spektakuläre Viertelfinale gegen die SWD Powervolleys Düren vorzubereiten. Denn diese Paarung im Viertelfinale steht bereits fest. Zunächst spielt die SVG Lüneburg auswärts am 18./19.3 auswärts in Düren, ehe am 22.03.2017 das Rückspiel in der CU Arena in Hamburg stattfindet.

Rottenburg muss in die Pre-Playoffs

Eine Runde vor dem Viertelfinale werden die Pre-Playoffs ausgetragen. Dort muss der TV Rottenburg vermutlich gegen die Netzhoppers Königswusterhausen antreten. „Unsere Jungs sollen sich einspielen. Und noch einmal einige Dinge testen. Das Ergebnis ist zweitrangig“, sagt SVG Geschäftsführer Andreas Bahlburg. Doch die Spieler der LüneHünen werden sich vermutlich wie bei jedem anderen Spiel reinhängen. „Für die Jungs geht es um einen Startplatz im Team für das Viertelfinale. Deshalb gehe ich von einem guten Spiel aus“, so Bahlburg.

Run auf Tickets für das Viertelfinale in Hamburg

Der Vorverkauf für das Viertelfinale in der 2.200 Zuschauer fassenden CU Arena läuft seit rund sechs Tagen und die SVG Lüneburg ist mit der Nachfrage bisher sehr zufrieden. „Fans und Sponsoren haben richtig Lust auf dieses Highlight und unseren gemeinsamen Ausflug nach Hamburg. Mit LED Bande, mobilem Boden und unserem Rahmenprogramm werden wir richtig Alarm in Hamburg machen. Schön, dass so viele dabei sein wollen“, freut sich Bahlburg. Tickets können weiterhin im SVG Ticketshop erworben werden: http://www.ticketmaster.de/artist/svg-luneburg-tickets/949413

 

Ein Gast mit Qualitäten

Der Tabellenführer der Volleyball-Bundesliga VfB Friedrichshafen zeigte an der Ilmenau seine ganze Klasse und nahm aus Lüneburg drei Punkte mit. Gestalteten die LüneHünen die ersten beiden Sätze noch ausgeglichen, war das Heimteam im dritten Durchgang chancenlos. Unter dem Strich kam ein 0:3 (23:25, 23:25, 16:25) für die SVG heraus.

Ausgeglichen begann das Spiel, das zunächst von der ein oder anderen umstrittenen Schiedsrichterentscheidung geprägt war. Die brachten in erster Linie die SVG außer Tritt (5:8). Mit einer Aufschlagserie von Cody Kessel kam das Team von Stefan Hübner aber zurück und ging sogar in Führung (13:12). Fortan war es auf Seiten der Gäste der spätere MVP der Begegnung Athanasios Protopsaltis der immer wieder Akzente setzte und den die SVG nicht in den Griff bekam. Mit dem zweiten Satzball ging der VfB in der Gellersenhalle 1:0 in Führung (23:25).

Spektakulär startete die SVG in die zweiten Durchgang und setzte sich mit starken Offensivaktionen ab. (8:5, 13:9) Jannik Pörner überwand den Häfler Block über rechts ein ums andere Mal, Matthias Pompe punktete gar einmal aus dem Stand. Friedrichshafen blieb aber dran und glich zum wieder 18:18 aus. Nach dem Spiel resümierten beide Trainer, dass Lüneburg diesen Satz eigentlich hätte gewinnen müssen. Taten sie aber nicht, denn In der entscheidende Phase war es der Tabellenführer, der die Big Points machte. Tomas Kocian in Reihen des VFB, der Bruder vom SVGler Adam Kocian, brachte den VfB mit 23:21 in Front, der neuerliche Ausgleich (23:23) reichte aber nicht, der VfB machte wie im ersten Satz den Sack mit 23:25 zu.

Im dritten Durchgang zeigte der Gast dann seine ganzen Qualitäten. Die LüneHünen starteten mit erfolgreichen Blöcken und gingen 4:1 und 6:3 in Führung. Wachgerüttelt drehte der aktuelle Supercup- und Pokal-Sieger auf, drehte das Spiel (7:8) und dominierte fortan in der Gellersenhölle. Mit 5:13 Punkten geriet das Team von Stefan Hübner deutlich in Rückstand und hatte am Ende nichts mehr zu zusetzen (16:25).

Das Fazit von Stefan Hübner viel deutlich aus: „Heute hat man gesehen, warum der VfB zurecht Tabellenführer ist. Und wir müssen das, was wir gut gemacht haben in die Play-Offs gegen Düren mitnehmen.“

Das schönste Spiel des Jahres

 

Am kommenden Samstag kann die SVG Lüneburg befreit gegen den Rekordmeister VFB Friedrichshafen aufspielen. Denn die Ausgangsposition für die Playoffs ist realtiv eindeutig. Nach dem Sieg in Herrsching ist Platz 5 gesichert. Damit startet die SVG Lüneburg im Playoff-Viertelfinale schon einmal nicht gegen die Topfavoriten aus Berlin und Friedrichshafen. Und auf Platz vier gibt es nur noch theoretische Chancen. Nämlich dann, wenn die SVG ihre letzten beiden Spiele gegen Friedrichshafen und Rottenburg gewinnt und Düren seine Spiele gegen Frankfurt und Bühl verliert. Aber da in den Playoffs sowieso der Tabellenfünfte gegen den Tabellenvierte spielt, ist die Positionierung nicht ganz von entscheidender Bedeutung. Auch wenn der Tabellenvierte bei einem möglichen Entscheidungsspiel in der best-of-three Serie dann Heimvorteil hätte. Momentan belegt Düren Tabellenplatz vier.

Doch das wird am kommenden Samstag, um 20 Uhr alles keine allzu große Rolle spielen. Denn dann ist der Rekordmeister VFB Friedrichshafen mit Star Trainer Vital Heynen und Zuspiel-Legen Simon Tischer zu Gast in der Gellersehalle. Und nachdem die SVG in der vergangenen Saison bereits Berlin und Friedrichshafen in der Hauptrunde zu Hause geschlagen hat, soll nun auch der doppelte Streich in dieser Saison erfolgen. Gegen die BR Volleys hat die SVG Lüneburg ja bereits sensationell mit 3:1 in der Hauptrunde gewonnen.

„Das ist das schönste Spiel des Jahres. Wir können nur gewinnen und wollen den Favoriten mächtig ärgern“, freut sich US-Boy Cody Kessel auf dieses Spiel. „Das sind absolute Saisonhighlights, die wir gemeinsam mit den Fans feiern wollen“, so Kessel.

Und die Fans sind heiß auf dieses Spiel, denn seit fünf Wochen geht nichts mehr im Ticketverkauf. „Die Nachfrage ist riesig. Das macht uns Stolz und Hoffnung für unseren Ausflug nach Hamburg im Playoff Viertelfinale“. Denn dort wird die SVG Lüneburg Mitte März auf Grund der nicht wettkampftauglichen Halle in der Hamburg CU Arena (2.400 Zuschauerplätze) spielen müssen. „Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, so Bahlburg. Am Samstag nach dem Spiel startet der Vorverkauf für das Viertelfinale“, so Bahlburg. Tickets werden 14 Euro als Normalpreis kosten und 12 Euro Ermäßigt. Zudem soll ein Bus-Shuttle angeboten werden. Die CU Arena liegt im südlichen Teil von Hamburg, vor der Elbe, und ist mit dem Auto sehr gut zu erreichen. „Aber wir wollen das zum Erlebnis machen. Deshalb werden bestimmt auch viele SVG Fans das Angebot mit Busfahrt annehmen“, hofft Bahlburg. Alle weiteren Informationen stellt die SVG Lüneburg am Freitag vor dem Friedrichshafen Spiel auf einer Sonderseite der Homepage bereit.

 

SVG trotzt allen Unwegsamkeiten

Ohne Stefan Hübner und Michael Brinkley zum Auswärtssieg

Ohne zwei Säulen ging es für die SVG Lüneburg zum Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn TSV Herrsching. Libero und US-Boy Michael Brinkley fehlte auf Grund eines grippalen Infektes und SVG Trainer Stefan Hübner blieb planmäßig in Lüneburg. Hübner erwartet momentan gemeinsam mit seiner Frau sein zweites Kind. Dementsprechend waren der sportliche Leiter Bernd Schlesinger als Headcoach während des Spiels und Scout Malte Stolley in der taktischen Vorbereitung gefordert. Beide machten ihre Sache dabei hervorragend und holten einen am Ende hochverdienten Auswärtssieg mit 3 Punkten vom Ammersee.

Beim 3:1 (22:25;30:28;25:13;25:17) war es für die LüneHünen zunächst jedoch ein hartes Stück Arbeit. Angefeuert von zahlreichen Fans des Lüneblocks, dem Fanclub der SVG, mussten sie den ersten Satz abgeben und auch der zweite Satz stand auf der Kippe, nachdem beide Teams in einem dramatischen Finish jeweils Satzbälle hatten. Doch die SVG Lüneburg holte den zweiten Durchgang. Und nach dem 1:1 Satzausgleich und der anschließenden 10 Minutenpause ließ die SVG Lüneburg keinen Zweifel mehr daran aufkommen, wer an diesem Tag das Feld als Sieger verlassen würde. Bei einer starken Teamleistung wurde Michel Schlien zum wertvollsten Spieler des Spiels ausgezeichnet. Mit insgesamt 12 Punkten, davon 5 Blockpunken hatte er maßgeblichen Anteil am Erfolg. „Wir haben das heute als Team hervorragend gemacht. Das war am Ende Spaß pur. Verlieren wir den zweiten Satz kann das auch anders ausgehen. Aber wir haben die Ruhe bewahrt und am Ende die Punkte eingefahren, das zählt“, freute sich Michel Schlien direkt nach dem Abpfiff.

Damit hat die SVG Lüneburg mindestens PLatz 5 zum Ende der Hauptrunde sicher. Theoretisch könnte man auch noch die SWD Powervolleys Düren einholen, doch eben nur theoretisch. Wenn die Dürener den vierten Platz behalten, würde es im März zum Aufeinandertreffen dieser beiden Teams im Playoff-Viertelfinale kommen. „Wir wünschen uns schnellstmöglich Planungssicherheit, damit wir unsere Termine und Planungen für unser Spiel in Hamburg finalisieren können“, sagt SVG Geschäftsführer Andreas Bahlburg. „Wir hätten hier schon weiter sein können, aber ein terminliches Entgegenkommen seitens der möglichen Gegner, wie Düren, ist nach zunächst positiven Signalen abgelehnt worden. Aber das ist jetzt egal, wir sind zunächst einmal stolz auch im dritten Jahr zu den besten fünf der Liga zu gehören und freuen uns jetzt einfach auf das Heimspiel und Highlight gegen Friedrichshafen am kommenden Samstag“, so Bahlburg.

Tickets für dieses Spiel können leider nicht mehr erworben werden.

Gegen Herrsching Platz 5 sichern

Die Playoffs rücken für die LüneHünen näher. Und Damit auch das Ende der Hauptrunde. Zuvor geht es für die SVG Lüneburg am kommenden Samstag um 19 Uhr aber noch zum starken TSV Herrsching, der jüngst einen Punkt aus Friedrichshafen entführen konnte. Aber mit einem momentan starken 5. Platz zeichnet sich auch in der dritten Bundesliga Saison für die SVG Lüneburg eine hervorragende Platzierung zum Ende der Hauptrunde ab. Als Tabellenfünfter würde die SVG in den Playoffs gegen den Tabellenvierten, momentan die SWD Powervolleys Düren, spielen. Und damit vermutlich den großen drei Frankfurt, Friedrichshafen und Berlin im Viertelfinale aus dem Weg gehen. Unabhängig davon kann die SVG Lüneburg mit einem Sieg oder Punktgewinn in Herrsching Platz 5 sichern. Der TSV Herrsching ist momentan Tabellensechster und hat 10 Punkte Rückstand auf die SVG Lüneburg. Dabei hat Herrsching noch 4 Spiele in der Hauptrunde, die SVG Lüneburg noch drei. Bedeutet: Gewinnt die SVG Lüneburg, kann Herrsching auch rechnerisch nicht mehr die SVG von Platz fünf verdrängen. Holt die SVG Lüneburg einen Punkt in Herrsching, könnte der TSV theoretisch noch mit der SVG gleichziehen. Dafür müssten die Bayern dann aber in den letzten Spielen jeweils gegen Berlin und Bühl drei Punkte holen.

„Wir freuen uns einfach auf das Spiel in Herrsching. Eine stimmungsvolle Arena, ganz ähnlich der Gellersenhalle“, sagt SVG Geschäftsführer Andreas Bahlburg. „Aber wir wollen die Stimmung beim TSV Herrsching ein bisschen bremsen“, so Bahlburg. Und SVG Kapitän Scott Kevorken ergänzt: „Wir haben gut trainiert und das Ziel Playoffs rückt immer näher. Wir gehen gestärkt und optimistisch in dieses Spiel“. Daran scheint auch die jüngste Niederlage gegen die SWD Powervolleys Düren nichts geändert zu haben. „Wir wussten, dass sie eine gute Mannschaft haben, aber es war ein ausgeglichenes Spiel. Das haut uns nicht um“, so Kevorken. Umgehauen wurden die Herrschinger hingegen im Hinspiel, das die SVG ganz souverän mit 3:0 für sich entscheiden konnte.  Das Spiel gegen den TSV Herrsching gibt es wie gewohnt ab 19 Uhr im Live-Stream auf www.sportdeutschland.tv.

Cody Kessel vor dem Aufschlag

Packender Fight, knappe Niederlage

Volleyball-Herz, was willst du mehr? Die Antwort in Lüneburg war einfach: Punkte für die Tabelle. Denn ansonsten war es ein hoch unterhaltsamer und packender Volleyball-Abend in der Gellersenhölle vor 800 Zuschauern. An der ein oder anderen Stelle mit einigen Fehlerserien auf beiden Seiten, aber immer spannend und mitreißend. Das Endergebnis lautete dann: 1:3 (22:25;25:18;25:19;25:23). Topscorer bei der SVG Lüneburg war Eric Fitterer mit 23 Punkten. Wertvollster Spieler jedoch Mittelblocker Michel Schlien, der das Spiel insbesondere im 4. Satz mit seinen Blocks offen hielt.

„Wir werden nach der Niederlage sachlich bleiben und uns am Montag mit dem Spiel auseinandersetzen. Wir feiern Siege nicht überschwänglich, bewerten eine Niederlage aber auch nicht allzu extrem“, so SVG Trainer Stefan Hübner. Und der sportliche Leiter Bernd Schlesinger fügt hinzu: „Wir spielen mit großer Wahrscheinlich im Viertelfinale in der CU Arena in Hamburg gegen Düren. Und auch wenn ich heute gerne einen Punkt mitgenommen hätte, bin ich sehr optimistisch im Hinblick auf ein weiteres Aufeinandertreffen.“

 

Die Blackroll – Wirkungsvolles Training „to go“

Nicht nur unter Volleyballern wird Hartschaum-Rolle zur Selbstmassage und Regeneration immer beliebter

Was machen die da eigentlich ? Das hat sich schon so mancher Volleyball-Fan gefragt, der rechtzeitig vor einem Match der SVG Lüneburg in der Gellersenhalle ist und das Erwärmen der Mannschaft beobachtet. Dabei kommt auch eine etwa 30 x 15 Zentimeter kleine Rolle aus Hartschaum, genannt „Blackroll“ zum Einsatz, auf der die Spieler in den unterschiedlichsten Positionen hin- und herrollen.„Die Blackroll ist ein gutes Trainingsgerät to go, zum überall hin Mitnehmen also – zur Selbstmassage oder zur Regeneration“, erklärt André Moser, Athletik-Coach der SVG. Die Benutzung ist eine immer mehr verbreitete, in den letzten Jahren in Studien auch intensiv erforschte Art, die Muskulatur zu bearbeiten, geschmeidiger, belastungsfähiger zu machen.
Faszien und Muskulatur werden geschmeidiger
Moser, Leiter im Lüneburger Gesundheitsstudio sport & friends, und sein Mitarbeiter Falko Steinke, früherer Spieler der SVG, haben kürzlich an einem Fortbildungs-Lehrgang zu diesem Thema teilgenommen, danach gab es dann für die Bundesliga-Volleyballer auch ein komplett neues Paket an Trainingsgeräten. Denn: „Die Blackroll gibt es längst in ganz vielen Variationen, Härtegraden und auch Farben – wobei die Farbe nur modische Gründe hat“, erklärt Steinke. Eine Variante sind zum Beispiel die „Duo Balls“, Bälle aus Hartschaum zur gezielteren, noch tieferen Massage zum Beispiel der Achillessehne. SVG-Trainer Stefan Hübner arbeitete mit der Blackroll schon zu seiner Aktivenzeit in Italien vor zehn und mehr Jahren. „Damals fing das an. Das ist sicher eine gute Sache – wenn ich die Wahl habe, bin ich aber für die Hände eines Masseurs oder Physiotherapeuten. Die Hände kommen doch tiefer rein in die Muskulatur und können sie natürlich sensibler ertasten.“Aber der Nutzen geht noch weit über die beschriebenen Wirkungen hinaus, reicht von der Anregung der Durchblutung an den behandelten Stellen über Vermeidung von Muskelkater oder die Verbesserung von Balance, Körperhaltung, Koordination und Mobilität bis zur Vorbeugung von Verletzungen.
Trainingsmethode für jedermann
Wobei die sogenannten Faszien geschmeidig gemacht, Verklebungen beseitigt werden – was anfangs recht schmerzhaft sein kann. Die Faszie ist eine Schutzschicht, eine Art Bindegewebe, das im ganzen Körper jeden Muskel, jeden Knochen, jedes Gelenk umhüllt.Faszien haben großen Einfluss darauf, wie sich der Mensch bewegt, auch auf seine Haltung und das Schmerzempfinden. „Ich sage immer: Faszien sind die Generäle, Muskeln ihre Soldaten“, erläutert Moser. „Wenn die Faszien nicht richtig funktionieren, ist der Bewegungsablauf eingeschränkt.“ Somit ist diese Trainingsmethode für jedermann, nicht nur für Sportler oder gar nur Spitzensportler, geeignet. Beispiele, die viele Menschen betreffen, sind Rückenschmerzen oder Verspannungen im Nacken.

Volleyball Bundesliga