Kategorie: Bundesliga-Team

Tickets für das Spitzen- und Pokalspiel erhältlich!

Schon am kommenden Samstag um 20 Uhr  trägt die SVG Lüneburg das erste richtige Spitzenspiel in der Volleyball Bundesliga gegen die United Volleys Rhein Main aus.  Auf dem Papier spielt dann nämlich der Tabellenerste gegen den Tabellenzweiten. Und die Lüneburger erwarten mit den United Volleys einen richtigen Brocken. Es ist zwar die Premierensaison der Frankfurter in der Volleyball Bundesliga, doch die Hessen gehen mit einer bärenstarken Mannschaft an den Start. Viele junge deutsche Spieler, angeführt vom 31 jährigen Routinier Christian Dünnes, bilden den Kern der Mannschaft. Dünnes spielte selbst für Friedrichshafen und Berlin und nahm u.a. an den Olympischen Spielen 2012 in London teil. Zusammen mit den jungen wilden um Nationalspieler Jan Zimmermann und den Ex-Friedrichshafener Moritz Reichert sorgte Frankfurt bereits für Furore. Am ersten Spieltag hatten sie den VFB Friedrichshafen am Rande einer Niederlage, ihre beide darauffolgenden Spiele konnten sie nahezu mühelos gewinnen. Unabhängig vom Ausgang dieses Spiels steht für die SVG nur vier Tage später das nächste Highlight an. Denn dann schlagen am Mittwoch, den 11.11.2015 um 20 Uhr die SWD Powervolleys Düren im DVV Pokal Achtelfinale in der Gellersenhalle auf.

„Am Samstag und Mittwoch muss die Gellersenhalle wieder zur Hölle werden. Da brauchen wir jeden Fan der uns dabei unterstützt den dritten Sieg in Folge zu feiern“, sagt SVG Geschäftsführer Andreas Bahlburg.

SVG überzeugt auch in Rottenburg

Die SVG Lüneburg konnte ihre starke Leistung aus dem letzten Heimspiel gegen die SWD Powervolleys Düren auch beim TV Rottenburg bestätigen. Mit 3:0
(30:28;25:22;25:19) besiegten die Lüneburger vor über 1700 Zuschauern die Rottenburger und sicherten sich somit die nächsten drei Punkte, gleichbedeutend
mit der zwischenzeitlichen Tabellenführung in der Volleyball-Bundesliga. Angeführt vom wie schon im letzten Spiel sehr stark spielenden Kanadier Nick del
Bianco, der mit 21 Punkten Topscorer wurde, ließ sich die SVG auch von zwischenzeitlichen Rückständen in den ersten beiden Sätzen nicht beeinflussen.
MVP wurde aber SVG Neuzugang Steven Marshall, der immer besser in Form kommt und stark spielte.
Verständlich, dass sich SVG Geschäftsführer nach dem zweiten 3:0 Sieg in Folge hocherfreut zeigte: "Ein richtig klasse Spiel unserer Jungs. Rottenburg hat gut
gespielt, aber in den entscheidenden Phasen haben wir die Punkte gemacht." Und auch Nick del Bianco war zufrieden: "Grade läuft es einfach perfekt. Ich fühle
mich in Lüneburg sehr wohl, wir finden immer besser unseren Rhymtus und jetzt folgen zwei Hammerspiele in Folge und das zu Hause." Mit diesen beiden Spielen
verweist del Bianco bereits auf das nächste Heimspiel der SVG am kommenden Samstag gegen die United Volleys Rhein Main und das Pokalspiel am darauffolgenden
Mittwoch gegen die SWD Powervolleys Düren. "Jetzt sind wir richtig heiß und wollen auch diese beiden Spiele gewinnen", so del Bianco.

Es wird ungemütlich im alten Wohnzimmer

Für einen Spieler der SVG Lüneburg sind Spiele beim TV Rottenburg immer etwas besonderes. René Bahlburg trug von 2010-2014 das Trikot der Rottenburger, davon zwei Jahre lang als Kapitän. Am kommenden Samstag um 19:39 Uhr (live auf sportdeutschland.tv) kehrt er nun in sein altes Wohnzimmer zurück: Die von innen komplett in pink gestaltete Paul-Horn-Arena in Tübingen. Hier qualifizierte sich Bahlburg mit den Rottenburgern für den Europapokal, feierte viele Siege, aber auch bittere Niederlagen. „Ich hatte eine tolle Zeit in Rottenburg, habe noch viele Freunde dort“, sagt René Bahlburg. „Doch ich glaub es wird in der Halle, mit der ich so viel positives verbinde, sehr ungemütlich werden“, so Bahlburg. Die Rottenburger starteten ähnlich wie die SVG Lüneburg in die Saison. Einem Heimsieg gegen die Netzhoppers Königswusterhausen folgte eine bittere Auswärtsniederlage beim CV Mitteldeutschland. Dort führten die Rottenburger mit 2:0 und gaben einen sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand. Doch an den Zielen der Rottenburger hat sich nichts geändert: „Wir wollen mindestens ein Halbfinale erreichen. Entweder im Pokal oder in der Liga“, sagt Rottenburgs Trainer und Heißsporn Hans Peter Müller-Angstenberger. Der ist als exzellenter Motivator in der Volleyball-Bundesliga bekannt und hat sein Team vor der Saison weiter verstärkt. So ist aus Coburg der hochtalentierte Moritz Karlitzek gekommen. Der 19 Jahre junge Aussenangreifer gilt als großes Talent und stellte die SVG in der vergangenen Saison in Coburg schon vor einige Probleme. Vier Jahre älter ist Aussenangreifer Tom Strobach, der über starke Sprungaufschläge verfügt und im Sommer mit der Nationalmannschaft erstmals an einem großen Turnier teilnehmen durfte – der Europameisterschaft in Bulgarien.

Aber vor den Aufschlägen der Rottenburger dürften die Lüneburger keine allzu große Angst haben. Zu stark präsentierte sich die SVG in eigener Halle beim Spiel gegen die SWD Powervolleys Düren beim Service. Unvergessen wird dabei wohl die Aufschlagserie von SVG-Kanadier Nick del Bianco sein, der mit zwölf Aufschlägen in Folge für die Vorentscheidung im dritten Satz sorgte. „Wir haben zu Hause bärenstark aufgeschlagen, aber im ersten Spiel haben wir in diesem Element enttäuscht“, mahnt René Bahlburg. Und wenn das in Rottenburg wieder der Fall sein sollte, dann dürfte es auch in Bahlburgs Wohnzimmer am Samstagabend ungemütlich werden. „Das ist aber kein Problem, wir sind mental stark und inzwischen habe ich mit der Gellersenhölle einen sehr schönen Ersatz gefunden“, so Bahlburg

SVG Trainer Stefan Hübner kann auf den kompletten Kader zurückgreifen.

SVG mit furiosem Heimauftakt

Stehende Ovationen, eine überkochende Gellersenhalle und das nicht etwa beim Matchball, sondern in der Mitte des dritten Satzes. Doch was war geschehen? Die SVG führte bereits mit 2:0 Sätzen als Nick del Bianco mit seinen knallharten Sprungaufschlägen zu einer schier unglaublichen Aufschlagserie ansetzte. Diese endete erst beim Stand von 12:0 für die SVG Lüneburg. Entweder hatten die Dürener massive Probleme im Spielaufbau, scheiterten im Block oder die SVG wehrte die Angriffsschläge der Dürener ab. Mit diesem deutlichen Spielstand war den meisten in der Gellersenhalle klar, dass dieser Vorsprung zum ersten Sieg in der Saison reichen würde. Zwar kamen die Dürener noch einmal etwas heran, doch nicht näher als bis auf 6 Punkte. Und so gewann die SVG völlig verdient mit 3:0 (25:20;25:20;25:17). Als MVP wurde der Kanadier Nick del Bianco ausgezeichnet. Stefan Hübner zeigte sich nach dem Spiel überrascht von der starken Leistung der SVG: „Ich habe in den letzten Trainingseinheiten kein super Gefühl gehabt. Aber wir haben heute eine Formation gefunden, die gepasst hat. Das in Verbindung mit unserem breiten Kader hat heute hervorragend funktioniert. „Ganz euphorisch war hingegen SVG Kapitän Scott Kevorken: „Unsere Fans waren heute der entscheidende Spieler. Mit der Stimmung und Unterstützung der Fans in der Halle haben wir eine richtig starke Leistung gezeigt.“

Viel Zeit zum Ausruhen bleibt der SVG Lüneburg nicht. Denn bereits am kommenden Samstag schlagen die Lüneburger beim TV Rottenburg in Tübingen auf. „Das ist aber kein Problem für uns. Wir wollen weiter spielen, am liebsten Morgen“, sagt Kevorken.

SVG mit erstem Heimspiel

Am kommenden Mittwoch um 20 Uhr bestreitet die SVG Lüneburg in der heimischen Gellersenhalle gegen die SWD Powervolleys Düren ihr erstes Heimspiel in der Saison 2015/2016. Ein Duell, das ein großes Maß an Spannung und Unterhaltung verspricht. Hat doch die SVG Lüneburg in der vergangen Saison völlig überraschend das DVV Pokal Halbfinale mit 3:2 gegen die Dürener gewonnen. Doch in der Liga musste sich die SVG zweimal geschlagen geben. Im Hinspiel mit einem relativ deutlichen 0:3 in Düren. Und im Rückspiel setzten sich Dürener in der Gellersenhalle mit 3:1 durch. Beide Teams haben im Vergleich zur vergangenen Saison einen großen Kern ihrer Mannschaft behalten, aber auch eichtige Positionen neu oder doppelt besetzt.

Die größte Veränderung bei den Dürenern ist dabei aber nicht auf der Mannschaftsliste zu finden, sondern neben dem Feld beim Trainer. Der mit 27 Jahren für einen Trainer blutjunge Anton Brams hat das Amt von Michael Mücke übernommen. Es ist seine erste Station als Cheftrainer in der Volleyball-Bundesliga. Nun könnte man meinen, ein mutiger Schritt der Dürener. Doch in der Volleyball-Szene wird diese Verpflichtung eher als großer Schachzug der Dürener gesehen. Denn Anton Brams hat trotz seines jungen Alters als Trainer bereits viel erlebt. So hat er es als Mitarbeiter im Trainerstab der University of Hawaii gearbeitet und der US-Nationalmannschaft geschafft. Mit dem US-Team hat er sogar als erster deutscher Trainer überhaupt 2014 die mit 1 Million US-Dollar dotierte FIVB World League gewonnen.
„Eine qualitativ starke und sehr breit aufgestellte Mannschaft“, so beurteilt SVG Trainer Hübner das diesjährige Team der Dürener, die ihr erstes Spiel am vergangenen Wochenende mit 3:1 gegen den CV Mitteldeutschland gewinnen konnten. Nicht ganz so erfolgreich ist die SVG mit der knappen 2:3 Niederlage in Herrsching in die Saison gestartet. Dennoch gibt es bei der SVG keinen Grund unzufrieden zu sein: „Ich bin froh, dass wir nach dem 0:2 Rückstand zurückgekommen sind. Im dritten und vierten Satz haben wir mit der richtigen Aggressivität viel Druck gemacht“, sagt Hübner. Viel Druck wird die SVG auch gegen die Dürener ausüben müssen. „Die haben mit ihrem chilenischen Nationalspieler Sebastian Gevért einen Spieler im Kader, der sich emotional in einen unglaublichen Rausch spielen kann. Da müssen wir gegenhalten“, baut SVG Geschäftsführer Andreas Bahlburg auf den Kampfgeist seiner Mannschaft.

Für alle Fans die nicht in der Halle sein können überträgt www.sportdeutschland.tv live ab 19:50 Uhr.

Die schöne Unbekannte

Sechs Spiele gab es zum Auftakt der 41. Saison der Volleyball-Bundesliga. Und nur eines davon endete mit einem 3:0. Viel ist vor der Saison über eine spannende Liga und eine höhere Leistungsdichte gesprochen worden.
Zu viel versprochen worden ist dabei scheinbar nicht.
Okay, es war erst der allererste Spieltag in dieser Saison. Doch es hat schon eine geisswe Aussagekraft, wenn sich der CV Mitteldeutschland unzufrieden mit einer Niederlage bei den traditionell heimstarken Dürenern zeigt, Aufsteiger United Volleys den Rekordmeister VFB Friedrichshafen am Rande der Niederlage hat und wenn die in der vergangenen Saison so starke SVG Lüneburg mit ach und krach noch einen Punkt aus Herrsching mitnehmen kann. Ja und der Zuschauerkrösus der Liga, die Berlin Recycling Volleys, gewinnen mit ganz Viel Glück aber auch Courage ihr erstes Spiel mit 3:0. Doch wenn es normal läuft, holt sich Gegner  TV Ingersoll Bühl  nach einer zeitweiligen 5-Punkte Führung den zweiten Durchgang. Diese Liga hat am ersten Spieltag richtig Spaß und Lust gemacht. Lust auf mehr hochklassigen Volleyball. Da kommt es vielen Sportfans gelegen, dass zukünftig alle Spiele live auf sportdeutschland.tv übertragen werden.

Und so befindet sich Volleyball in Deutschland nicht nur sportlich in einer lange nicht gekannten und so nicht zu erwartenden Aufbruchsstimmung. Das zeigt auch der Blick auf die Damen Bundesliga und Deutschlands Nationalmannschaften. Sport1 entwickelt sich immer mehr zum Volleyball-Sender, zeigt Spiele der Nationalteams von den großen Turnieren live. Und wenn das mal nicht der Fall ist, investiert laola1.tv online weiter in das Format Volleyball – mit Experten und Hintergrundgesprächen.
Bei weitem ist Volleyball in Deutschland noch nicht so sexy, wie beispielsweise die immer weiter wachsende Basketball-Bundesliga. Doch kokettiert die Volleyball-Bundesliga gar nicht mit einem sexy Auftritt, sondern mit einer zurückhaltenden, spannenden Attraktivität. Sie ist die Liga und Sportart die von vielen auf den ersten Blick nicht als begehrenswert erkannt wird. Dabei ist sie die schöne Unbekannte in Deutschlands Sportlandschaft, mit großem Potential und vielen Entwicklungsmöglichkeiten. Sofern sie denn den passenden starken Partner findet. Doch dabei hat sie einen großen Vorteil: Sie gibt es im Doppelpack. Und welche Sportart hat in Deutschland schon zwei starke Ligen, im Herren- und im Damenbereich?

Und so will es die Geschichte, dass mit ProSiebenSat 1 bereits ein starker Partner gefunden wurde. Der TV Sender ist in diesem Sommer als Zentralvermarkter in die Volleyball-Bundesliga eingestiegen. Das Feld der Sportvermarktung ist zwar auch für ProSiebenSat 1 recht neu, doch darin liegt vielleicht auch die große Chance. Ähnlich wie der PayTV Sender Sky, der bei der deutschen Beach-Volleyball Serie eingestiegen ist, kann ProSiebenSat 1 vielleicht eigene Partner für den Sport Volleyball begeistern und neues Know-How sowie finanzielle Mittel in die Liga bringen.
Veränderungen stoßen aber auch immer auf Widerstand. Ein richtiges Unwort war dabei in der vergangenen Zeit der von der Liga herausgegebene Masterplan. Mit vielen kleinen und größeren Auflagen für die Bundesligisten. Oft wird dabei aber vergessen: Die Clubs der Liga bestimmen die wichtigsten Rahmenbedinungen dieses Plans bei ihrer jährlichen Versammlung selbst. Überforderung, zu hohe Kosten, und eine zu hohe Geschwindigkeit sind die Rufe einiger. Doch genau der Masterplan und seine Umsetzung sind es, was die Liga für potentielle Partner als begehrenswert erscheinen lässt. Denn mit einem Mindestmaß an strukturellen Reizen  –  im Vergleich zu anderen Sportarten – muss auch die Volleyball-Bundesliga ihre Attraktivität beweisen. Schönheit hat eben ihren Preis, und die Volleyball Bundesligisten sind bereit diesen zu zahlen.

Die Berlin Recycling Volleys haben es vorgemacht mit Ihrem Umzug in die kostenintensive Max-Schmelling-Halle und vielen innovativen Konzepten. Die Belohnung sind bis zu 8500 Zuschauer bei Topspielen. Inzwischen machen es den Berlinern viele Vereine nach. Und das ist vielleicht der entscheidende Vorteil für die Liga: Wer noch nicht in ein enges Korsett von Partnern und funktionären gedrückt ist, der kann vieles ausprobieren und vieles neu, besser und anders machen als das Sport-Establishment. Entrepreneurship ist ein Wort aus dem heutigen Zeitgeist. Und dieses Gründen und Schaffen neuer Ideen im Sport und der Eventisierung, das wird die Aufgabe der Volleyball-Bundesliga und ihrer Vereine in den kommenden Wochen, Monaten und Jahren sein. Unterfüttert mit der wohl größten Aufbruchstimmung im Volleyball seit vielen, vielen Jahren.

Ein Kommentar von Henrik Morgenstern

„Das wird eine richtig, richtig spannende Saison“

Die gute Nachricht vorweg: Die SVG Lüneburg punktet auswärts am ersten Spieltag beim TSV Herrsching, muss sich aber im Tie-Break hauchdünn mit 2:3 (22:25;14:25;25:23;25:16;12:15) gegen starke Herrschinger geschlagen geben. Dabei bekamen die 1000 Zuschauer in der ausverkauften Nikolaushalle in Herrsching von beiden Teams alles geboten, was der Volleyball-Sport zu bieten hat.

Die Herrschinger starteten wie berauscht in das Spiel und die Saison. Die Folge: Völlig verdient musste die SVG die ersten beiden Sätze abgeben. Lünebrugs Neuzugang Nick del Bianco wusste zwar im Angriff zu überzeugen, doch die SVG Annahme konnte noch nicht an die gewohnt starken Leistungen der vergangenen Saison anknüpfen. Kombiniert mit zahlreichen Aufschlagfehlern war es für Herrschings Top-Zuspieler Markus Stuerwald so gut möglich, sein variantenreiches und überzeugendes Zuspiel aufzuziehen. Insgesamt präsentierten die Herrschinger sich deutlich bissiger und durchschlagskräftiger als in der Vorsaison, angeführt von Steuerwald und dem späteren MVP Daniel Malescha.

Doch auch die SVG zeigte gleich am ersten Spieltag wie breit ihr Kader aufgestellt ist. SVG Trainer Stefan Hübner brachte René Bahlburg und Nicolas Marks im dritten Satz und fortan drückte die SVG dem Spiel ihren Stempel auf. Insbesondere Marks, der später auch als SVG-MVP ausgezeichnet worden ist, überzeugte mit seinem Siegeswillen. Genauso wie Mittelblocker Michel Schlien, der  mit 14 Punkten Topscorer bei der SVG wurde. Ganze 7 Punkte mehr erzielte jedoch Herrschings Topscorer Daniel Malescha. Gegen Ihn fand die SVG an diesem Abend nur schwerlich ein Mittel.

Und dennoch: Die ersten beiden Sätze gewannen die Bayern verdient. Satz Nummer drei und vier gingen zu Recht an die SVG. Es musste also der Tie-Break die Entscheidung bringen. Und in diesem lag das Problem für die SVG hauptsächlich darin, dass dieser nur bis 15 gespielt wird. Denn insgesamt wirkte die SVG nun in allen Spielelementen stark, hatte nur das Momentum nicht auf der eigenen Seite. Wie beim Stand von 13:11 für Herrsching, als die SVG zwar stark punktete, doch das Schiedsgericht einen Linienübertritt eines Lüneburger Hinterspielers erkannte. So gab es drei Matchbälle für Herrsching, wovon der zweite genutzt werden konnte.Herrsching kann somit die ersten beiden Punkte und die SVG einen Punkt verbuchen.

SVG Geschäftsführer Andreas Bahlburg

„Das war hier der erwartet schwere Gang gegen den TSV Herrsching. Ein Team, dass sich deutlich stärker als in der vergangenen Saison präsentiert hat. Aber auch klasse, wie sich unsere Jungs nach den ersten beiden Sätzen zurückgekämpft haben. Der fünte Satz ist dann unglaublich spannend, mit dem glücklicheren Ende für Herrsching. Mein Fazit: Ein toller Auftakt in die Saison, mehr Spannung geht nicht. Ich freue mich jetzt schon auf das erste Heimspiel am Mittwoch, wenn wir gegen Düren dann hoffentlich auch unseren Heimvorteil nutzen können“, sagt SVG Geschäftsführer Andreas Bahlburg

SVG MVP Nicolas Marks

Wir haben den Anfang verschlafen und Herrsching zu viel Gestaltungsraum gegeben. Aber wir sind zurückgekommen und kommen nicht mit leeren Händen nach Hause. Friedrichshafen gewinnt ganz knapp in Frankfurt, Herrsching knapp gegen uns. Das wird eine richtig, richtig spannende Saison dieses Jahr. Schön,dass es nun eine englische Woche gibt. Der Auftakt macht Lust auf mehr, insbesondere wenn man den Tie-Break so knapp abgibt.

SVG ist absolut bereit

„Absolut bereit“ – so kurz und knapp beschreibt SVG Geschäftsführer Andreas Bahlburg die Ausgangslage der SVG Lüneburg vor dem Saisonstart am kommenden Samstag um 18 Uhr beim TSV Herrsching. „Unsere Jungs haben eine gute, achtwöchige Vorebereitung hinter sich, mit Steven Marshall ist unser Kader nun komplett und gegen Herrsching haben wir in der letzten Saison zwei ganz starke Spiele gezeigt“, begründet Bahlburg seine Zuversicht. SVG Trainer Stefan Hübner wird am Samstag voraussichtlich auf seinen kompletten Kader zurückgreifen können. Zwar ging eine leichte Erkältungswelle im Team um, doch diese ist rechtzeitig zur letzten Trainingswoche wieder abgeklungen. In der kommenden Saison weiterhin Kapitän ist der US-Amerikaner Scott Kevorken. „Ich freue mich auf starke Herrschinger und hoffentlich noch stärkere Lüneburger“, sagt der Kapitän selbstbewusst.

Das die Herrschinger in dieser Saison personell aufgerüstet haben ist natürlich auch Bahlburg bewusst: „Da hat sich einiges getan und mit Patrick Steuerwald und Ferdinand Tille haben sie ja nicht nur zwei Bundesligaspieler geholt, sondern erfahrene Nationalspieler im besten Volleyball-Alter. Also ist der Respekt natürlich da, aber es ist eben Respekt und keine Angst oder Pessimismus“, sagt Bahlburg.

Doch die spannende Frage die sich viele Experten stellen ist, ob diese Verstärkungen auch zu punkten führen werden. Denn Ferdinand Tille (26) ist Libero und gilt auf dieser Position als einer der besten – und das ist in diesem Fall keinesfalls übertrieben – Spieler der Welt. Aber er nimmt die Bälle eben nur an und verteilt sie bestmöglich an den zweiten namhaften Neuzugang: Zuspieler Patrick Steuerwald (29). Steuerwald verdingte sich in den vergangenen Jahren im Ausland, nachdem er mit Generali Haching mehrfach den Deutschen Pokal gewonnen und in der Champions League gespielt hat. Der gebürtige Bayer gilt als trick- und variantenreich. Aber er verteilt die Bälle eben auf die Angreifer und ist selber kein Angreifer. Und im Angriff haben die Herrschinger mit Luke Smith ihren phasenweise stärksten Spieler der vergangenen Saison ziehen lassen. Dafür ist Philipp Trenkler aus Mitteldeutschland gekommen, ein junger, deutscher Aussenangreifer. Sowie der slowakische Mittelblocker und EM-Teilnehmer Peter Ondrovic, der einzige Spieler aus dem Ausland im Team der Herrschinger.

 

Bayerische Nationalmannschaft

Das Ondrovic der einzige Spieler aus dem Ausland im Kader der Herrschinger ist, verdeutlicht die Philosophie des Clubs vom Ammersee. Mit einer direkten S-Bahn Anbindung nach München gehört der kleine Ort am Ammersee zum Großraum München. Ein wichtiger Faktor für die Herrschinger, die so mit Tille und Steuerwald zwei Aushängeschilder zurück nach Bayern, in ihre Heimat holen konnten. Und auch der Großteil des Kaders kommt ursprünglich aus Bayern, ja sogar aus der direkten Region Herrsching. So sprechen die Herrschinger selbst von einer „Bayerischen Nationalmannschaft“. Das meinen sie dabei nicht überheblich oder übermäßig patriotisch. Es beschreibt den Kern dieser Mannschaft lediglich sehr passend. Und so bringt die bayerische Nationalmannschaft ebenso eine Prise Selbstironie ins Spiel. Das Heimtrikot ist beispielsweise einem Lederhosenoutfit nachempfunden, die trägt der Hallensprecher sowieso  und der eigene Markenname „Geilster Club der Welt“ strotz nicht nur vor Selbsbewusstsein, sondern drückt auch aus: Wir machen hier vieles anders, neu und frischer.

Und so darf die SVG sehr gespannt sein, was sie in dem kleinen Hexenkessel der in der Nikolaushalle in Herrsching erwartet. Fest steht: Es wird ein stimmungsvoller Saisonauftakt bevor am Mittwoch, den 28.10.2016 um 20 Uhr das erste Heimspiel in der Gellersenhalle gegen die SWD Powervolleys Düren steigt. Tickets können übrigens noch hier erworben werden: SVG Ticketmaster SHOP.

Das Spiel gegen Herrsching wird am Samstag ab 18 Uhr live auf www.sportdeutschland.tv übertragen.

Wir freuen uns auf Eure Unterstützung und eine weitere mitreissende Saison,

Euer SVG Team

Steven Marshall ist da!

Eine Woche vor Saisonbeginn ist der Kader von Trainer Stefan Hübner komplett. Steven Marshall stößt als letzter zur Mannschaft der SVG. Der kanadische Nationalspieler verpasste den Großteil der Vorbereitung, da er mit der kanadischen Nationalmannschaft im Einsatz war. Insgesamt 39 Länderspiele absolvierte Marshall in den vergangenen Monaten. Ein große Belastung für den Kanadier? „Nein, es waren tolle Erfahrungen auf absolutem Topniveau. Ich bin fit und im Spielrhytmus. Ich freue mich riesig auf die kommende Saison hier in Lüneburg und in der Bundesliga“, sagt Marshall. Von der Hansestadt überzeugte er sich an seinem ersten Tag gleich persönlich und schlenderte durch Lüneburgs Altstadtgassen. Doch natürlich war nicht nur der Charme der Stadt ausschlaggebend aus Polen nach Lüneburg zu wechseln: „Ich habe von Stefan Hübner und dem Umfeld viel gutes gehört und wollte deshalb nach Lüneburg“, so der Kanadier. Und hier möchte er neben Erfolgen mit der SVG weiter an seinem Traum arbeiten: Die Teilnahme an den olympischen Spielen 2015. „Es macht uns richtig froh, dass wir mit Steven nun unser Team komplett haben. Ich denke wir verfügen über eine tolle Mischung, jetzt kann es endlich losghen“, freut sich auch SVG Geschäftsführer Andreas Bahlburg. Für den Sensationsaufsteiger der vergangenen Saison beginnt die neue Spielzeit am kommenden Samstag beim TSV Herrsching am malerischen Ammersee.

Jetzt für Fan-Fahrt anmelden

Auswärtsbus

Hallo liebe SVG Fans,

darauf mussten wir lange warten; jetzt geht’s endlich wieder los – die SVG startet in die Bundesligasaison 2015/2016 am 24. Oktober mit einem Auswärtsspiel in Herrsching beim „zweitgeilsten Club der Welt“. Am 28. Oktober dürfen wir die Jungs dann wieder zu Hause in der  Gellersenhölle anfeuern.

 

Wir – die SVG und ihre Fans – wollen die Mannschaft künftig nicht nur bei den Heimspielen, sondern auch bei den Auswärtsspielen unterstützen. Gemeinsam mit euch planen wir:

 

Fahrten zu Auswärtsspielen

 

Für Auswärtsspiele bis ca. 400km Entfernung möchten wir Tagesfahrten organisieren. Das sind konkret folgende Spiele:

 

  • Samstag, 12. Dezember 2015 bei CV Mitteldeutschland
  • Mittwoch, 13.Januar 2016 bei den BR Volleys in Berlin
  • Samstag, 30. Januar 2016 bei den Powervolleys in Düren
  • Sonntag, 07. Februar 2016 bei den United Volleys in Frankfurt
  • Mittwoch, 24. Februar 2016 bei den Netzhoppers in Königs-Wusterhausen

Für unsere Planung benötigen wir eure Rückmeldungen unter:

auswaertsspiel@svg-lueneburg.de

Bitte schreibt uns, bei welchem Spiel ihr die Mannschaft per public Viewing oder Auswärtsfahrt unterstützen wollt. Danach werden wir die Vorbereitungen angehen und euch informieren.

Wir freuen uns über jeden der mit uns an den Fahrten teilnimmt und unsere „Lünehünen“ auch auswärts unterstützt.

Danach geht’s hoffentlich weiter zu den Play-offs. 🙂

Für die Fans von den Fans

Cajetan Baumann                   Wolfgang Rupprecht

 

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