Hier findet das Rückspiel im CEV Cup am Mittwoch statt: Die "Hale Sportova" in Kraljevo. Foto: Insideimage

LüneHünen auf Drei-Tages-Tour

Rückspiel im CEV Cup im serbischen Kraljevo steht an

Erstmals drei Punkte in Hildesheim waren eine feine Sache, doch es bleibt keine Zeit, den Triumph im Nordderby zu genießen – der Europapokal überstrahlt auch in dieser Woche alles. Am Mittwoch steht das Rückspiel gegen OK Ribnica Kraljevo im CEV Cup an, die umfangreichen Vorbereitungen dafür laufen schon seit Tagen auf Hochtouren. Denn der organisatorische Aufwand ist erheblich, von zusätzlichen Corona-Tests über Vorschriften zu Anzahl und Größe der erlaubten Gepäckstücke bis zur Beschaffung der Währung Dinar. Denn Serbien gehört nicht zur EU.

Es wird ein Drei-Tages-Trip auf den Balkan. Vom Sammelpunkt Gellersenhalle wird das Team an diesem Dienstag zum Hamburger Flughafen gebracht, um 14.15 Uhr startet der Direktflug nach Belgrad – planmäßige Ankunft 16.25 Uhr. Von der serbischen Hauptstadt geht es direkt erst einmal in die „Hale Sportova“, etwa zwei Stunden Fahrt südlich – Abholung durch einen Bus der Gastgeber. Das lief beim Hinspiel umgekehrt genauso. Zunächst steht eine erste Übungseinheit an, noch bevor am Abend im Hotel eingecheckt wird.

Rückflug geht mit Umstieg in Amsterdam

Am Spieltag selbst ist dann nach dem Frühstück zunächst Videositzung, bevor um 10.30 Uhr wieder der Bus zur Halle für ein weiteres Training wartet. Nach dem Mittagessen und einem Snack am Nachmittag geht es vom Hotel um 17 Uhr erneut Richtung Halle zum Match um 19 Uhr. Am Donnerstag ist bereits um 8 Uhr Abholung zum Belgrader Flughafen, Abflug um 12.30 Uhr – zunächst gen Amsterdam. Nach knapp zwei Stunden Aufenthalt dort erfolgt der Weiterflug nach Hamburg. Zurück in Reppenstedt werden die LüneHünen gegen 19.30 Uhr erwartet.

Am späten Freitag Vormittag steht dann in der Heimat eine Trainingseinheit plus eine Videositzung auf dem Programm, am Sonnabend Vormittag noch einmal, bevor dann um 20 Uhr Friedrichshafen in der LKH Arena zu Gast ist. Und am Montag darauf geht es schon gen München zum Pokalspiel am Dienstag gegen Haching – insgesamt ein straffes Programm mit ganz anderen Abläufen als üblich.

Während bei der SVG der Aufwärtstrend am Wochenende anhielt, bestätigte sich übrigens auch bei Kraljevo eine Tendenz: Ribnica verlor vor 800 Zuschauern ein enges Match gegen den derzeitigen Spitzenreiter Crvena Zvezda mit 2:3 (19:25, 25:22, 29:27, 21:25, 27:29) – an bisher sieben Spieltagen schon die vierte Niederlage.

Kraljevo mit (von rechts) Vladimir Gajovic, Predrag Bicanin und Ivan Todorovic sowie Cheftrainer Milan Simojlovic (Hintergrund, links) steht im Rückspiel gegen die SVG unter Druck.

SVG-NEWS in Kürze

Wenn die LüneHünen – hoffentlich euphorisiert vom Weiterkommen im Europacup – zurück sind, steht gleich das nächste Highlight bevor, bei dem sie eine ähnlich lautstarke Unterstützung wie im Hinspiel gebrauchen können: das Bundesliga-Match gegen Rekord-Meister und –Pokalsieger Friedrichshafen. In der LKH Arena sind die Bautätigkeiten inzwischen weitergegangen, die Beschränkung auf 995 Zuschauer bleibt aber vorerst wie auch der Verkauf ausschließlich online. Deshalb ist es ratsam, Tickets rechtzeitig zu ordern:

https://tickets.svg-lueneburg.de/produkte/37301-tickets-heimspiel-svg-lueneburg-vfb-friedrichshafen-lkh-arena-lueneburg-am-20-11-2021

Bundesliga-Spieltag zusammengefasst

Mehr, als die Berlin Volleys mal etwas ins Wanken zu bringen, scheint in dieser Saison zumindest vor den Playoffs nicht drin. Düren gelang das im Spitzenspiel im ersten Satz , ehe der Tabellenzweite sich dann doch mit 35:37 beugen musste und am Ende beim 0:3 leer ausging. Der Vorsprung der Hauptstädter wuchs damit auf 9 Punkte. Am Mittwoch wird sich aber Frankfurt vor Düren schieben, wenn Haching an den Main kommt, und den Abstand zwischen Platz 1 und 2 wieder verkleinern.

Die Hessen setzten sich am Sonntag souverän gegen Herrsching durch. Die Herrschinger, die erhebliche Verletzungsprobleme plagen, haben schon zum Pokal am Wochenende zuvor Florian Malescha, älterer Bruder des Frankfurter Diagonalen Daniel Malescha, reaktiviert. Der Außen beachte zuletzt vor allem und trainierte bei den Volleys gelegentlich mit.

TSV Giesen Grizzlyes – SVG Lüneburg 1:3

(17:25, 26:24, 22:25, 22:25)

118 Min., 1314 Zuschauer

MVP: Mayaula – Nath

Scorer: Karlitzek (15), Mayaula (14), van Tilburg(13), Colito (8), Seybering (7), Wagner (2) – Nath (23), Ewert (19), Eshenko, Pörner, Worsley (je 7), Peemüller, Solbrig, Schlien (je 3)

powervolleys Düren – Berlin Recycling Volleys 0:3

(35:37, 19:25, 21:25)

91 Min., 1525 Zuschauer

MVP: Gevert – Schott

Beste Scorer: Gevert (16), Brand (12), Ernastowicz (11) – Patch (18), Carle (16), Schott (11)

United Volleys Frankfurt – WWK Volleys Herrsching 3:0

(25:18, 25:19, 25:19)

79 Min., 430 Zuschauer

MVP: Malescha – van der Ent

Beste Scorer: Malescha (13), Baxpöhler (7), Weir, Lindberg (je 5) – Jeanlys (10), Mantha (8), van der Ent (6

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