Kategorie: Bundesliga-Team

Ein Bild mit Symbolkraft. Geradezu kopflos spielten die LüneHünen gegen Herrsching, das in Dorde Ilic (Mitte) seinen erfolgreichsten Scorer mit 15 Punkten hatte.

0:3 Auftakt der englischen Woche

Heftige Watschn für die LüneHünen

Enttäuschender Auftritt in der CU Arena nach dem Umzug – Spiel 2 folgt schon Sonnabend

War es die ungewohnte Anfangszeit am frühen Nachmittag und die damit völlig veränderten Abläufe für den ganzen Tag? War es die Premiere des ersten kompletten Spiels im Free-TV? Haben die LüneHünen all ihre Energie beim Umzug nach Hamburg gelassen, bei dem sie tatkräftig mit anpackten? Oder war es einfach „nur“ ein rabenschwarzer Tag? Das Heimspiel gegen die WWK Volleys Herrsching geriet jedenfalls mit einem 0:3 (19:25, 23:25, 22:25) zu einer Pleite, wie sie die SVG Lüneburg bisher selten bis gar nicht in nun sechs Jahren Bundesliga erleben musste, ließ viele Fragen offen und sorgte für noch mehr betretene Gesichter. Zumal nun am Mittwoch das schwere Spiel in Frankfurt bevorsteht und dann, am 8. Februar (19 Uhr), Berlin seine Visitenkarten in der CU Arena abgibt.

Selbst Chefcoach Stefan Hübner hatte hinterher Mühe, seine Manöverkritik in besonnene Worte zu kleiden: „Es waren viele Dinge dabei, die wir im Moment einfach nicht gut machen. Wir haben während des Spiels versucht, Lösungen und neue personelle Kombinationen zu finden, aber nichts hat gefruchtet. Wir haben uns im Angriff schwer getan, der Aufschlag hatte nicht das Niveau, das er schon mal hatte und die Blockarbeit war auch nicht gut, nicht sauber gegen Herrschings Schnellangreifer.“

Wutausbruch von Hübner hilft auch nicht

Im Match selbst hatte Hübner schon früh – und zurecht – seinem Ärger Luft verschafft. Wie schon eine Woche zuvor in Friedrichshafens (1:3) sah er sich zu zwei frühen Auszeiten genötigt, bei Nummer zwei und einem Stand von 4:11 versuchte er, mit einem Wutausbruch aufzurütteln. Denn vom ersten Ball an boten seine Mannen den Gästen die Punkte regelrecht auf dem Präsentierteller an. Viel musste Herrsching anfangs nicht tun, profitierte von der hohen Eigenfehlerquote der Gastgeber. Desaströs wurde es, als der Gästeblock immer häufiger zupackte, die Schnellangriffe saßen und so der Abstand bis auf 13:23 wuchs. Watschn sagt man dazu auf bayrisch.

Erst am Ende dieses fürchterlichen ersten Satzes, als Viktor Lindberg mit drei Assen in Folge noch einmal von 16:24 auf 19:24 verkürzte, schien die SVG in der neuen Heimat für den Rest der Saison angekommen. Dabei taten 1100 Fans alles, um auch dort für eine „höllische“ Atmosphäre zu sorgen. Hochkonzentrierte Herrschinger, die längst die Chance auf ihren ersten Auswärtssieg überhaupt gegen die SVG witterten, beeindruckte das aber nicht.

Durchgang zwei wurde nun wenigstens ausgeglichen, zeitweise führten die LüneHünen sogar mit drei Punkten (9:6). Direkte Blockpunkte, Schnellangriffe, selbst Hinterfeldangriffe über die Mitte (Pipe) brachten die Hausherren scheinbar in einen Rhythmus, doch Mitte des Satzes war die Führung dahin. Denn die Süddeutschen schlugen die SVG letztlich mit deren eigenen Waffen: Zu stets druckvollen Aufschlägen kam immer häufiger das von Zuspieler Johannes Tille (später MVP, bei der SVG: Anton Brehme) eingesetzte erste Tempo. Die langen Mittelblocker Mart van Werkhoven (2,06 m) und vor allem Dorde Ilic (2,08 m) versenkten so Ball um Ball. Ilic war in diesem zweiten Satz achtmal erfolgreich und am Ende mit 15 Punkten sogar bester Scorer.

Mit den eigenen Waffen geschlagen

Und weil die SVG ihrerseits zu viele Chancen liegenließ, die Bälle einfach nicht „tot“ bekam, wurde aus einem 15:15 ein 15:19, obwohl Hübner zu der obligatorischen technischen Auszeit auch noch zwei persönliche Auszeiten in schneller Folge nahm. Mühsam kämpfte sich sein Team wieder heran, hatte gar den Satzausgleich in Reichweite. Doch dann kam Jalen Penrose, erfolgreichster Asse-Sammler und einer der Topscorer der Liga. Bis dahin hatte er kaum ein Service über das Netz gebracht und war auch sonst nicht groß aufgefallen. Nun wendete er mit Assen zum 23:24 und 23:25 noch das Blatt.

Die LüneHünen versuchten sich noch einmal aufzuraffen, führten in Satz drei auch 7:5, als die Gäste daraus aber ein 7:8 und dann 9:13 machten, schien die Moral gebrochen. Zumal Herrsching auch auf ein schwer erkämpften Ausgleich (16:16) wieder ziemlich mühelos Antworten fand. Da kam nicht einmal mehr wirklich Stimmung auf, als Libero Tyler Koslowsky einen Penrose-Aufschlag zu einem SVG-Punkt direkt ins gegnerische Feld abwehrte (21:24). Wenig später war das ungleiche Duell vorbei und Jannik Pörner, zusammen mit Lindberg bester SVG-Scorer (je 11), konstatierte nach dem Versuch einer nüchternen Analyse letztlich in Kurzform treffend: „So können wir gegen keinen gewinnen.“

Die SVG spielte mit: Lindberg, Schlien, Pörner, Michelau, Brehme, van Solkema, Koslowsky; eingewechselt: Krage, Ronkainen, Scheerhoorn, Durkin.

Auch in Hamburg sind der Lüneblock und die übrigen Fans on fire, um die Mannschaft lautstark zu unterstützen.

LüneHünen ab sofort in Hamburg

„Höllen“-Stimmung soll LüneHünen beflügeln

Herrsching gilt es auf Distanz zu halten

Großartige Auftritte haben die LüneHünen bei ihren letzten Gastspielen in der CU Arena von Hamburg-Neugraben hingelegt, stets enthusiastisch unterstützt von ihren ebenso großartigen Fans, die die Atmosphäre aus der Gellersenhölle stets in die größere, weitläufigere Halle herüber transportieren konnten. Nach dem aktuellen Umzug geht es nun zwar nicht um das Erreichen der nächsten Playoff-Runde (wie im April 2019 gegen Frankfurt und Friedrichshafen) oder einen Einzug ins Pokalfinale (wie im Dezember 2018 gegen Berlin). Der erste Gegner soll aber dennoch eine ähnliche „Hölle“ erleben: Zu Gast sind an diesem Sonnabend die WWK Volleys Herrsching – ausnahmsweise schon am Nachmittag und wegen der Live-Übertragung des Spiels auf Sport1 zu der ungewöhnlichen Zeit um 15.10 Uhr. Das angrenzende Parkhaus ist ab 13 Uhr kostenlos benutzbar.

Auftakt zu einer englischen Woche

Dieses Match vom 15. Spieltag läutet das letzte Drittel der Bundesliga-Hauptrunde ein und ist zudem der Auftakt einer englischen Woche, in der die SVG Lüneburg am Mittwoch nach Frankfurt muss und am Sonnabend darauf, am 8. Februar, erneut in der CU Arena Gastgeber für die Berlin Volleys ist (dann um 19 Uhr). Ein Programm somit, das zeigen wird, ob die LüneHünen ihre gute Ausgangsposition für die Playoffs halten oder sogar noch verbessern können.

Am vergangenen Wochenende rutschten sie auf Platz fünf ab und spüren den Atem der Rivalen Düren und Herrsching (jeweils drei Punkte weniger) im Nacken. Mit einem Dreier jetzt gegen die Bayern sieht das schon wieder komfortabler aus (Düren muss nach Haching/3.). Vor allem aber haben Kapitän Viktor Lindberg & Co. den Ehrgeiz, es besser zu machen als zuletzt beim 1:3 in Friedrichshafen – wo sie nach der Rückkehr laut Trainer Stefan Hübner am liebsten gleich wieder zum Training in die Halle gegangen wären.

Der Chefcoach sagt jetzt: „Dieses Spiel haben wir verdient so deutlich verloren, das war nicht gut. Das haben wir offen und ehrlich analysiert, was wir aber immer tun, auch nach Siegen. Aber wir haben noch einmal vor Augen geführt bekommen, dass wir uns das hohe Level, auf dem wir schon waren, wieder erarbeiten müssen. Und die Jungs trainieren dafür sehr konzentriert.“ Der Umzug nach Hamburg wurde noch nicht groß thematisiert, wird erst mit der ersten Trainingseinheit an diesem Freitag präsent. „Wir freuen uns vor allem erstmal – wie immer – auf das nächste Spiel. Einige Spieler sind ja erstmals in der CU Arena, wissen aber natürlich, dass die Stimmung dort immer gut war.“

Aufschlag-Spezialisten Penrose und Lindberg

Dafür wollen die LüneHünen mit ihrer Leistung nun auch wieder sorgen, wenn auch der Gegner ein harter Brocken ist. „Die spielen eine gute Saison. Sie haben sieben sehr gute Leute, die fast immer spielen, weil es dahinter etwas dünner wird“, urteilt Hübner. Dünner wird es hinter den Etablierten, weil zum Beispiel der eigentlich fest eingeplante Rückkehrer Artem Sushko doch nicht kam und nicht gleichwertig ersetzt werden konnte. Und weil mit Tom Strohbach ein weiterer Rückkehrer dauerverletzt ist. Der Ex-Nationalspieler (36 Länderspiele) unterzog sich erst einer Hüft- sowie Fuß-Operation, feierte Ende November ein Kurz-Comeback, fehlt seitdem aber wieder wegen eines Knochenödems am Ellenbogen. Obwohl diese zwei Säulen von Beginn an wegbrachen, ist Herrsching jederzeit zu starken Auftritten wie einem 3:2 gegen Friedrichshafen oder einem 3:0 in Düren fähig. Im Hinspiel erkämpfte sich die SVG ein knappes 3:2. Und im Pokal-Halbfinale stand das stets im Lederhosen-Outfit antretende Team, das in Jalen Penrose einen ebenso Aufschlag gewaltigen Spieler wie Lindberg hat, ja auch.

Der rumänische Außenangreifer Rares Balean war einer der herausragenden Spieler beim VfB Friedrichshafen; hier im Angriff gegen Blake und Michel

1:3 nach Fehlstart

„Wir haben es einfach nicht gut genug gemacht“

In Friedrichshafen wäre mehr drin gewesen

Die Bäume wachsen für die LüneHünen nicht in den Himmel – auch nicht gegen einen angeschlagenen VfB Friedrichshafen, der zuletzt nur eins von fünf Spielen gewonnen hatte. Nach zwei 3:1-Siegen zuvor musste die SVG Lüneburg am Bodensee die erste Niederlage im neuen Jahr quittieren und die fiel mit 1:3 (16:25, 25:23, 17:25, 18:25) eindeutig aus. Da zudem Frankfurt, Herrsching und Düren gewannen, spürt die SVG den Atem der Konkurrenten um einen guten Playoff-Platz wieder im Nacken bzw. musste Tabellenplatz 4 sogar schon an Frankfurt abtreten, statt näher an Rang zwei und Friedrichshafen heranzurücken.

Schnelle Auszeiten und Personalwechsel

Nur eine Änderung in der Startformation nahm Chefcoach Stefan Hübner vor, im Mittelblock begann mal wieder Michel Schlien (der später auch MVP wurde) statt Florian Krage. Doch schnell musste er korrigieren, denn am Bodensee lief zunächst nichts zusammen. Die Hausherren legten ein 11:4 vor, nach der schon zweiten Auszeit Hübners zu diesem Zeitpunkt kam das Duo Gijs van Solkema und Jannik Pörner für Leo Durkin und Blake Scheerhoorn. Doch der Gegner zog auf 16:8 und 20:12 davon, der Eingangssatz war rasch verloren. Denn bei den Häflern punkteten die Außen Rares Balean (6) und Tomas Krisko (4) sowie der Diagonale Nikola Gjorgiev (4), immer wieder variabel eingesetzt vom späteren MVP Joseph Worsley. Der US-Zuspieler war schon zuletzt stark und hat Jakub Janouch, beim 3:1 im Hinspiel noch gut, verdrängt.

Hübners Personalrochaden gingen weiter, alle 12 Spieler kamen im Verlauf des Matches zum Einsatz. Scheerhoorn kehrte zurück und Krage kam im Mittelblock neu für Anton Brehme. Und nun fand die SVG langsam einen Rhythmus. Die Annahme wurde stabiler, die Aufschläge kamen besser, die Blocks sorgten für die ersten Punkte. Und lange Rallys gingen nun auch an die LüneHünen, die auf 8:5 und – trotz zwischenzeitlichem 10:10-Ausgleich – 16:12 zu den technischen Auszeiten davonzogen.

Beim 13:18 aus Sicht der Hausherren nahm Hübners Kollege Michael Warm seine erste Auszeit überhaupt und schickte Daniel Malescha als neuen Diagonalen aufs Feld. Der hatte die SVG schon im Hinspiel mit 25 Punkten über Gebühr beschäftigt. Nun sollte er im wahrsten Sinne des Wortes zum Matchwinner werden – aber erst ab Satz drei. Im Rest von Durchgang zwei ging er noch leer aus. So schmolz zwar der SVG-Vorsprung immer mehr zusammen und stand es auf einmal sogar 23:23, doch Viktor Lindberg sorgte für den Satzball. Den verwandelte Krage, der sonst Flatter-Aufschläge bevorzugt, bemerkenswerterweise mit einem Sprung-Aufschlag – präzise genau diagonal ins Eck.

So schien die SVG endlich am Bodensee angekommen, doch es blieb ein Strohfeuer. „Wir haben viele falsche Entscheidungen getroffen, haben die Bälle zu schnell weggegeben und es dem Gegner, der stark, aber längst nicht so stark wie in früheren Jahren war, damit leicht gemacht. Die meisten haben auch nicht mehr gut aufgeschlagen, so haben wir keinen Rhythmus mehr gefunden“, fasste Hübner das plötzlich wieder einseitige Geschehen später zusammen.

Und dann kam Daniel Malescha …

Beim Gegner fing nun nämlich Malescha an zu punkten und bekam immer mehr einen Lauf. Satz drei ging über die Zwischenstände von 8:4, 16:11 und 20:14 sicher an Friedrichshafen, in Durchgang vier zog Malescha mit 12 seiner insgesamt 18 Punkte der SVG endgültig den Zahn. Ihm gelang nahezu alles, er wurde sogar noch bester Scorer vor Krisko (15) und Balean (14). Nach Assen zum 6:4, 7:4 und 9:4 war Malescha einfach nicht mehr zu halten, obwohl die SVG sich mühte und nochmal bis auf zwei Punkte herankam (17:15). Bei der SVG war Scheerhoorn (14) am erfolgreichsten, vor Michelau (13) und Lindberg (12).

„Wir sind alle nicht zufrieden und würden am liebsten gleich wieder in die Halle gehen, um an den Fehlern zu arbeiten“, gab Hübner die Stimmung nach dem doch recht einseitigen 100-Minuten-Match vor 1820 Zuschauern wider. „Da war durchaus etwas zu holen, aber wir haben es einfach nicht gut genug gemacht, haben die Bälle zu schnell weggegeben und es ihnen so leicht gemacht.“

Der Kampf um die besten Tabellenplätze hinter den Top 3 hat sich also zugespitzt, auf die LüneHünen wartet nun schon am Sonnabend ein heißer Fight, wenn zum nächsten Heimspiel Herrsching nach dem Umzug in die CU Arena kommt. Nur drei Punkte trennen die Rivalen, doch mit Unterstützung ihrer Fans wollen Kapitän Lindberg & Co. diesen Vorsprung auf Platz 6 wieder ausbauen. Also auf nach Harburg, Tickets sind noch erhältlich!

Die SVG spielte mit: Lindberg, Schlien, Scheerhoorn, Ronkainen, Brehme, Durkin, Koslowsky; eingewechselt: Pörner, van Solkema, Michelau, Krage, Thole.

Und los - die LüneHünen wollen ihre gute Form auch beim derzeit schwächelnden Rekordmeister Friedrichshafen bestätigen

Chance für die LüneHünen

Können auch LüneHünen jetzt die Häfler ärgern?

Am Bodensee hängen Trauben hoch – eigentlich…

Dieses Ergebnis dürfte die kommende Aufgabe für die LüneHünen nicht gerade erleichtern: Das nächste Auswärtsspiel ist schon schwer genug, noch erschwert wird es nun sicher noch durch eine 2:3-Pleite, die der VfB Friedrichshafen im Nachholspiel am Mittwoch beim Schlusslicht Eltmann erlebte. Wenn nun die SVG Lüneburg am Bodensee gastiert (Sonnabend, 19.30 Uhr, Stream auf sporttotal.tv), haben die Häfler einiges gutzumachen. Denn die Kritik der erfolgsverwöhnten Fans in den sozialen Medien fiel teils harsch aus, und die zwei verlorenen Punkte könnten dem Rekordmeister im Rennen um eine gute Ausgangsposition für die Playoffs noch richtig weh tun.

Zu sehen ist das Match auch im Public Viewing auf einer Großleinwand im Restaurant „Alexander der Große“ in Kirchgellersen (ab 19 Uhr).

Die faustdicke Überraschung hat auf jeden Fall dafür gesorgt, dass das Feld hinter Spitzenreiter Berlin noch enger zusammengerückt ist. So trennen die SVG (4.) nur noch fünf Punkte von Friedrichshafen. Und klar ist auch, dass der VfB spätestens seit dem Umbruch im vergangenen Sommer nicht mehr die herausragende Stellung in der Bundesliga einnimmt wie zuvor. Da läuft einiges noch nicht rund – was schon die jüngste Bilanz mit nur einem Sieg aus den letzten fünf Spielen zeigt (3:0 gegen Bühl).

Nur fünf Punkte trennen beide Teams

Das Match in Eltmann war nun der negative Höhepunkt. Nach dem souverän gewonnenen ersten Satz (25:16) deutete nichts darauf hin. Doch mit vielen Eigenfehlern machte der VfB den Gegner stark, verlor den Faden und fand ihn nicht wieder – vielleicht auch aus Hochmut? Die Kritik von Trainer Michael Warm fiel da noch moderat aus: „Gute Spiele müssen wir uns erarbeiten. Die kommen nicht von alleine und wir dürfen nicht denken, dass wir nach einem guten Start einen Gang zurückschalten können. Das können wir uns einfach nicht erlauben. Damit machen wir den Gegner stark.“

Zur Stabilität trägt auch nicht gerade bei, dass sich dauerhaft noch keine feste Starting Six herausgebildet hat. Am Mittwoch fehlte zudem mit Außenangreifer Martti Juhkami (Estand) einer der herausragenden Akteure. Der Diagonale Daniel Malescha, im Hinspiel (3:1 für den VfB) mit 25 Punkten überragend, bekommt kaum noch Spielanteile, Trainer Warm setzt voll auf Nikola Gjorgiev (Mazedonien). Zuspieler ist neuerdings Joseph Worsley (USA), sein Konkurrent Jakub Janouch (Tschechien) spielt seit der Pause wegen der Olympia-Qualifikation nur noch eine untergeordnete Rolle.

„Wir wollen uns und unser Spiel weiter verbessern“

Für SVG-Chefcoach Stefan Hübner ist das alles keine große Überraschung, auch nicht der Sieg von Eltmann: „Das ist eine gute Mannschaft, das mussten wir ja bei unserem knappen 3:2-Sieg auch schon erfahren. Und wenn sie erst einmal einen Lauf kriegen… Und bei Friedrichshafen führt eben der Trainerwechsel auch dazu, dass sich viele Rollen im Kader verändert haben und sich immer noch viel verschiebt. Das heißt aber für uns gar nichts, sie haben immer noch Spieler, die an guten Tagen ein Match ganz alleine entscheiden können.“

Das allerdings gilt es nun zu verhindern, dafür haben die LüneHünen in dieser Woche trainiert – erstmals seit Wochen wieder und über einen längeren Zeitraum mit kompletten 12er-Kader. „Für uns geht es darum, unser zuletzt schon hohes Niveau konstanter zu halten. Wir wollen uns und unser Spiel Stück für Stück verbessern, diesen Ehrgeiz haben die Jungs.“ Für eine Verbesserung des Punktekontos schon am Bodensee sind alle fit.

Auf herausragende Werte in der Annahme kamen Libero Tyler Koslowsky mit 75 Prozent und Viktor Lindberg mit 66 Prozent, der zudem Topscorer war. Foto Behns

Optimaler Start in 2020 und Platz 4

LüneHünen machen reiche Beute

Gegen Rottenburg zweites 3:1 in 4 Tagen

6 Punkte innerhalb von 4 Tagen: Mit diesem optimalen Start ins neue Jahr 2020 hat die SVG Lüneburg dafür gesorgt, dass das in der Hinrunde errichtete Fundament für die Playoffs noch stabiler geworden ist. Dem 3:1 in Bühl am Mittwoch ließen die LüneHünen nun ein 3:1 (25:17, 22:25, 25:19, 25:23) gegen den TV Rottenburg folgen, verteidigten damit Platz 4 und verabschiedeten sich für diese Saison mit dem gewünschten Erfolgserlebnis von zufriedenen Fans aus der Gellersenhalle. Denn bei den nächsten Heimspielen heißt es nun: Auf nach Hamburg-Neugraben in die CU Arena!

Die Gellersenhölle brodelte noch einmal richtig, nicht nur die LüneHünen waren sofort auf Betriebstemperatur. Gefeiert von den Fans, legten sie einen Blitzstart hin (6:1). Herausragend, auch im weiteren Verlauf, war dabei Viktor Lindberg – als wenn er es dem Rottenburger Coach Christophe Achten mal richtig zeigen wollte. Unter ihm spielte der SVG-Kapitän in der vergangenen Saison bei Raison Loimu in Finnland. Da auch Blake Scheerhoorn von den Gästen kaum zu kontrollieren war, Block und Service hoch effektiv waren, während Rottenburg einige Probleme in der Annahme hatte und der Aufschlag einfach schlecht war (7 Fehler bei 18 Versuchen), war der Eingangssatz eine klare Angelegenheit und über Zwischenstände von 8:4, 16:12 und 22:14 schnell entschieden.

Gelungener Abschied aus der Gellersenhölle

Dass Rottenburg in dieser Saison aber über eine starke Mannschaft verfügt, zeigte sich danach. Die SVG legte zwar wieder vor (10:7), musste aber für ihre Punkte – darunter wie zuvor je 4 von Lindberg und Scheerhoorn – viel mehr kämpfen. Durch spektakuläre Abwehraktionen mit Flugeinlagen beiderseits wurden die Rallys länger, die Aufschlag-Qualität der Schwaben wurde höher, während sie bei den Mannen um Lindberg ebenso abnahm wie die Angriffsquote. Der TVR glich aus (10:10) und hielt das Geschehen dann zunächst offen, um in der Crunchtime aus einem 18:20 eine 21:20-Führung zu machen und sie nicht mehr herzugeben.

Nach diesem Satzausgleich kamen die Gastgeber aber in alter Frische aus der 10-Minuten-Pause und legten ein 9:6 vor. Doch die Schwaben hatten umgestellt, insbesondere der neue Diagonalangreifer Johannes Mönnich machte nun, auch mit guten Aufschlägen, auf sich aufmerksam und wurde am Ende noch bester Scorer mit 10 Punkten. Rottenburg drehte den Spieß um (11:12), doch der Hoffnungsschimmer war schnell verglüht. Denn bei der SVG kamen nun Antti Ronkainen und Anton Brehme neben weiterhin Lindberg und Scheerhoorn immer besser zum Zug. So hieß es zu Beginn der Crunchtime 20:15, und dieser klare Vorsprung wuchs sogar noch an.

Abschnitt vier verlief wieder ausgeglichener. Rottenburg wehrte sich, führte 8:6 bei der ersten technischen Auszeit und machte aus einem 9:10 noch einmal ein 12:10, ehe sich dann nach der zweiten technischen Auszeit langsam der Drei-Punkte-Sieg abzeichnete. Denn Lindberg nahm jetzt das Heft in die Hand, machte die Punkte zum 17:16, 18:16 und 20:16. Und über die Mitte wurden die Schnellangriffe über Brehme und Schlien nun unwiderstehlich. Auf diese Art verwandelte Brehme schließlich auch den Matchball zum 25:23, nachdem Rottenburg nach einem klaren Rückstand noch einmal gefährlich herangekommen war.

In Ruhe Vorbereitung auf Friedrichshafen

Auf die Entschlossenheit und Vehemenz, mit der Brehme diesen letzten Ball ins Feld prügelte, angesprochen, meinte der Nationalspieler: „Ich liebe solche Drucksituationen, da läuft der Arm dann nochmal einen Tick schneller.“ Wirklich zufrieden war er aber mit seinem Auftritt nicht: „Anfangs war das nicht gut, ich bin schwer reingekommen ins Spiel. Die Umstellung von der Natio zurück hierher war nicht einfach, da war das Zusammenspiel mit den Zuspielern in vielen Nuancen ganz anders.“ Dennoch hatte er am Ende 12 Punkte, nur Lindberg (18) und Scheerhoorn (15) kamen auf mehr. MVP wurde Lindberg, bei den Gästen Libero Taichi Kawaguchi.

SVG-Coach Hübner freute sich, nun mit einem guten Punktepolster in die Trainingswoche vor dem schweren Spiel in Friedrichshafen am nächsten Wochenende gehen zu können: „Ich bin natürlich richtig zufrieden mit diesem Start und sehr froh, wie die Spiele gelaufen sind – wenn auch noch nicht alles wieder rund läuft nach der Pause. Aber die Jungs sind heiß, werfen sich in jeden Ball und haben richtig Lust auf Volleyball.“

Die SVG spielte mit: Lindberg, Krage, Scheerhoorn, Ronkainen, Brehme, Durkin, Koslowsky; eingewechselt: Michelau, van Solkema, Schlien, Pörner.

Ganz nah dran am Finale…

In der Anfangszeit durften wir die Playoffs noch in der
Gellersenhalle spielen – im 2. Jahr wurden den Spielern dort sogar die
Bronzemedaillen umgehängt.

2014/15 war das Halbfinale Endstation in drei Spielen gegen
Friedrichshafen, die Medaillen gab es am Bodensee. 2015/16 dann war der
Halbfinal-Gegner Berlin. Nach einem 2:3 in der Hauptstadt hieß es am 16. April
2016 nach einem dramatischen Match erneut 2:3 – nach 2:0-Führung und zwei
Matchbällen. Die Enttäuschung war zunächst groß, als die LüneHünen dann aber im
zweiten Jahr in Folge mit Bronze geehrt waren, überwog der Stolz.

Zwischen Frust und Stolz: Die Freude über Bronze kam erst verspätet

Stolz waren auch die, die bei diesem Ereignis dabei waren.
Nicht nur für die gibt es eine Erinnerung: einen symbolischen Quadratmeter des
Spielfeldes – kauft sie Euch!

Der SVG-Block stand auch in Bühl wieder gut

Das letzte Mal Gellersenhölle 19/20

Reiche Beute bei der Punktejagd soll für LüneHünen weitergehen

Nach 3:1 in Bühl kommt nun Rottenburg

Beim Start ins neue Jahr haben die LüneHünen auf ihrer Punktejagd reiche Beute gemacht und mit einem 3:1 (25:15, 32:30, 17:25, 25:20) bei den Bisons Bühl einen Dreier aus dem Badischen mitgebracht. Und die Jagd geht gleich weiter: Am Sonnabend (19 Uhr) kommt der TV Rottenburg in die „Gellersenhölle“ – zum letzten Heimspiel dieser Saison am angestammten Ort in Reppenstedt, bevor bekanntlich der Umzug in die CU Arena nach Hamburg-Neugraben ansteht. Dort will die SVG dann auch wieder in den Playoffs ab Ende März die Großen der Liga das Fürchten lehren, die Voraussetzungen dazu werden jetzt geschaffen. Also gilt es, das Punktekonto weiter fleißig aufzustocken. Das kommende Rottenburg-Spiel ist restlos ausverkauft, auch an der Abendkasse geht nichts mehr.

Beim Rückrundenauftakt in Bühl zeigte das Team um Kapitän Viktor Lindberg erneut, dass die Ziele realistisch sind. Die dreieinhalbwöchige Pause wegen der Olympia-Qualifikationsturniere hat nicht geschadet, die Mannschaft war sofort wieder in einem guten Wettkampfmodus und beherrschte den ersten Satz nach Belieben. „Die Jungs waren sehr konzentriert, haben da sehr stark gespielt“, gefiel das auch Chefcoach Stefan Hübner. Der ließ in der Starting Six u.a. nach längerer Pause auch mal wieder Florian Krage ran, und der Mittelblocker gehörte zu den Besten mit 10 Punkten, darunter 2 Assen und 3 Blocks.

Antti Ronkainen punktet zuverlässig in jedem Satz

Übertroffen wurde Krage, der durchspielte, aber noch von Antti Ronkainen. Den Außenangreifer bekam der Gegner nie in den Griff, der Finne überzeugte in allen Elementen, punktete zuverlässig auch in schlechteren Phasen der Mannschaft (bester Scorer, 22) und wurde zurecht MVP. Die letzten zwei von drei Punkten im Eingangssatz machte aber Youngster Konrad Thole.

Im zweiten Durchgang schien sich die Überlegenheit fortzusetzen, zumal auch Blake Scheerhorn in der Diagonalen immer erfolgreicher wurde (7 von insgesamt 16 Punkten). Nach einer 8:7-Führung bei der ersten technischen Auszeit hieß es aber auf einmal 11:8 für die Hausherren, bei denen Greg Petty (Außen) und Anton Qafarena (Diagonal) aufdrehten. Beim 17:18 hatte die SVG den Spieß mühsam wieder umgedreht, hatte beim 22:24 auch den ersten Satzball, brauchte aber davon fünf weitere, um diesen Satz auch wirklich zuzumachen (30:32).

Was sich da schon angedeutet hatte, setzte sich in Abschnitt drei verstärkt fort: Die SVG hatte den Faden verloren. Blockaktionen, bei denen die Bälle ins Aus gingen, und Fehler häuften sich und Bühl blockte seinerseits immer wieder erfolgreich. Über 8:5, 16:10 und gar 20:13 führte das einseitige Geschehen schnell zu einem vierten Satz. Allerdings hatten die eingewechselten Michel Schlien (für Anton Brehme) und Mike Michelau (für Lindberg) schon frischen Wind gebracht. Denn auch die neuen Mitspieler setzte Zuspieler Leo Durkin im Folgenden dann immer wieder gut ein.

Und Michelau half dem Team auch in Annahme und Abwehr, kratzte einige Bälle reaktionsschnell gerade noch so vom Boden. So fanden die Gäste in Satz vier wieder zu ihrer Linie zurück, und das schnell und für Bühl demoralisierend. 3:8 und 8:16 hieß es aus Bisons-Sicht zu den technischen Auszeiten, schnell war klar, dass ein 3:1-Sieg mit nach Lüneburg gehen würde. „Wir sind natürlich froh über den geglückten Start in die Rückrunde, das war wichtig. Und ich freue mich, dass der gesamte Kader daran beteiligt war,“ stellte Hübner den Aspekt heraus, dass er allen 12 Spielern Einsatzzeit geben konnte.

Vorsicht, Rottenburg spielt starke Saison

An diesem Sonnabend nun dürfte die nächste Hürde aber höher werden. Rottenburg verlor zwar gleichzeitig – wie wohl zu erwarten war – gegen den neuen Tabellenzweiten Haching mit 1:3, ist aber dennoch nicht mehr mit dem Punktelieferanten der Vorjahre zu vergleichen. „Die spielen eine gute Saison, die Mannschaft passt gut zusammen. Und im Hinspiel, wo wir uns schon schwer getan haben, waren die noch nicht einmal in Bestbesetzung“, ist Hübner voll des Lobes und erinnert an den knappen 3:2-Erfolg. Damals fehlten bei den Schwaben mit Außenangreifer Lorenz Karlitzek (verletzt) und Mittelblocker James Weir (Nationalmannschaft) zwei Stützen.

Weir weilte auch jetzt wieder beim Nationalteam Australiens, das aber das Olympia-Ticket klar verpasste. Und Chefcoach Christophe Achten war als Co-Trainer der belgischen Nationalmannschaft bei der Olympia-Quali in Berlin im Einsatz wie Anton Brehme und Gijs van Solkema von den LüneHünen. So sieht man sich also wieder.

In Bühl spielten: Lindberg, Krage, Scheerhoorn, Ronkainen, Brehme, Durkin, Koslowsky; eingewechselt: Thole, Pörner, Schlien, van Solkema, Michelau.

Ab 1. Februar schlagen die LüneHünen dann für die restlichen vier Heimspiele der Bundesliga-Hauptrunde in der CU Arena auf. Bis einschließlich kommendem Montag (20. Januar) gibt es auf Tickets im Vorverkauf 20% Rabatt, allerdings nur online über Ticketmaster.

Mike war zuletzt gut drauf

Es geht wieder los

Heiß auf den Wiederbeginn

LüneHünen starten am Mittwoch auswärts gegen die Bisons Bühl ins neue Jahr

Neues Jahr, gute Vorsätze – das gilt auch für die LüneHünen. Die wollen sich weiter steigern und mindestens noch einmal eine so erfolgreiche Rück- wie Hinrunde spielen, um nach der Hauptrunde wie bisher immer in die Playoffs einzuziehen. Erste Aufgabe 2020 ist das Auswärtsspiel an diesem Mittwoch um 20 Uhr bei den Bisons Bühl (Live-Stream auf sporttotal.tv)

Wie alle Auswärtsspiele der SVG gibt es auch dieses für die Daheimgebliebenen im Public Viewing auf einer Großleinwand zu sehen beim Vereinswirt Stelios im Restaurant „Alexander der Große“ in Kirchgellersen (ab 19.30 Uhr).

Mit einem Knalleffekt hat die Mannschaft um Kapitän Viktor Lindberg das alte Jahr beendet, als sie sich durch einem Marathonsatz in die Geschichtsbücher eintrug, mit einem 48:50 bei den Alpenvolleys Haching leider verlorenen Durchgang weltweit für Aufsehen sorgte. Ein Ergebnis, das bis über den Jahreswechsel hinaus für Schlagzeilen sorgte. Trotz der folgenden erst vierten Saisonniederlage (1:3) ist aber in der Tabelle – abgesehen vom enteilten Spitzenreiter Berlin – alles eng beisammengeblieben.

Kompletter Kader geht auf Punktejagd

Und trotz des verlorenem Verfolgerduells äußerte danach Außenangreifer Mike Michelau, mit 22 Punkten einer der herausragenden Spieler, zurecht den Vorsatz: „Die gute Sachen müssen wir mitnehmen ins neue Jahr.“ Denn davon gab es einige. Zum Beispiel die einmal mehr bewiesene Stärke im Block (19 Punkte), trotz auch vieler Aktionen, bei denen der Ball vom Block ins Aus prallte. Der nun wartende Gegner Bühl dagegen verabschiedete sich mit einem 0:3 bei Schlusslicht Eltmann in die Weihnachtspause – Tiefpunkt einer höchst wechselhaften ersten Saisonhälfte, in der es zum Beispiel auch 3:2-Heimsiege gegen Düren und Herrsching gab.

Insgesamt blieb das Team aus Baden, das als eins der wenigen Erstligisten keine Spieler für die Olympia-Qualifikation abstellte, aber hinter den eigenen Erwartungen zurück, liegt derzeit als Zehnter sechs Punkte hinter einem Playoff-Platz und ist entsprechend unter Druck. Zwischendurch fiel mit Mittelblocker Alpar Szabo ein Schlüsselspieler länger aus, auch Chefcoach Johann Verstappen fehlte wegen einer Hüft-OP wochenlang. Er kehrte erst am 3. Januar zum Wiederbeginn des Trainings an die Linie zurück.

Bisons bisher hinter den eigenen Erwartungen

Seitdem haben die Bisons eine ganze Reihe von Testspielen bestritten, die SVG dagegen testete nur einmal bei den Berlin Volleys (1:3). Trainer Stefan Hübner ist diese Variante der Vorbereitung lieber: „Dann sind die Jungs wieder richtig heiß, dass es losgeht.“ Er glaubt auch nicht, dass seine Nationalspieler Nachwirkungen der Olympia-Qualifikation zeigen. Gijs van Solkema konnte sich mit Holland von vornherein wenig ausrechnen, bei Anton Brehme wird sich wohl die Enttäuschung über das verpasste Tokio-Ticket in Grenzen halten. „Die erste Enttäuschung sollte verflogen sein, er freut sich bestimmt auf die spannende Bundesliga“, glaubt Hübner, der beide Spieler seit Montag wieder im Übungsbetrieb hat und somit in Bühl die personelle Qual der Wahl hat.

Beim Test in Berlin war das ohne van Solkema und Brehme noch anders, dennoch eine wertvolle Maßnahme. So sammelte Youngster Konrad Thole dabei viel Spielpraxis. Und insgesamt wertete Hübner den Trip mit anschließendem gemeinsamen Besuch der Halbfinals in der Olympia-Qualifikation als einen „Supertag“, denn: „Diese Spiele auf sehr hohem Niveau waren im Team noch lange Gesprächsthema, so etwas haben live noch nicht alle erlebt bis dahin.“ Wertvoller Anschauungsunterricht also, glaubt Hübner im Hinblick auf die Weiterentwicklung seiner Mannen.

Die LüneHünen zu Gast am Bernhard Riemann Gymnasium in Scharnebeck

AOK Training mit den Profis

Die von der AOK Gesundheitskasse unterstützte SVG-Aktion „Training mit den Profis“, bei der sich Schulklassen um ein gemeinsames Training mit der LüneHünen-Mannschaft zum Beispiel mit einem Video bewerben können, erlebte jetzt eine Neuauflage.

Die Klasse 8a des Bernhard-Riemann-Gymnasiums Scharnebeck wurde von einer Jury um SVG-Jugendkoordinator Christoph Schimansky für ihren Beitrag ausgewählt und bekam mit ihrem Sportlehrer Marco Stazic-Jeske die Feinheiten der Volleyball-Techniken demonstriert. Außer den Nationalspielern Anton Brehme und Gijs van Solkema, die derzeit bei der Olympia-Qualifikation für Deutschland und Holland im Einsatz sind, war die komplette SVG-Mannschaft mit Chefcoach Stefan Hübner und Co-Trainer Eugenio Dolfo zwei Schulstunden lang mit Eifer dabei, den Kids Spaß an der Sportart zu vermitteln. Und die AOK in Person von Christian Lübberstedt, Fachberater im Außendienst, stellte dazu die entsprechenden Erinnerungs-Shirts.

Jubelstimmung für die LüneHünen in der CU-Arena

Wechselprämie!

Wir wechseln: 20% Arena-Rabatt!

2020 und 20% bis zum 20. Januar: Ab dem 1. Februar schlagen die LüneHünen zu den letzten vier Heimspielen der Hauptrunde in der CU Arena in Hamburg-Neugraben auf. Mit Eurer Unterstützung soll dort die beste Ausgangsposition für die dann folgenden Playoffs geschaffen werden. Sichert Euch dafür die „Wechselprämie“:

20 % Rabatt auf jedes Ticket dieser vier Top-Spiele gegen WWK Volleys Herrsching (1. Februar), Berlin Recycling Volleys (8. Februar), SWD powervolleys  Düren (29. Februar) und Hypo Tirol Alpenvolleys Haching (21. März)!

Diese Aktion läuft nur online unter www.ticketmaster.de und gilt für den Zeitraum vom 6. Januar (00.00 Uhr) bis 20. Januar (23.59 Uhr). Also schnell entscheiden und mit wechseln!

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