Unsere Jugendspieler in Italien

SVG-Jugendspieler Bent Mildner und Connor Landon zu Gast bei Volley Treviso

Wie geht Volleyball auf Italienisch? Zwei junge LüneHünen bekamen die Chance dieses hautnah zu erleben. Nach einer Initiative zwischen der SVG Lüneburg und der Volleyball-Hochburg Volley Treviso, reisten Connor Landon und Bent Mildner, beide 15 Jahre alt, zum Austausch für 10 Tage in den Herbstferien nach Italien. Dort erlebten die Beiden den Alltag eines italienischen Nachwuchsspielers.
Zum Hintergrund: Im Sommer 2019, nahmen in den Sommerferien 4 Spieler (Lucca, Mattia, Pierto und Pietro) aus Treviso mit ihrem Trainer Leonardo Renosto an den “Volley Days Camp” teil und lebten für eine Woche bei Bent und Connor. In dieser Zeit ist zwischen den Spielern eine Freundschaft entstanden und der Wille gewachsen, sich wieder zu sehen und auszutauschen. Dank des Co-Trainers der 1. Herren Eugenio Dolfo, der selber mal in Treviso als Spieler ausgebildet wurde, war dieser Austausch möglich.

Was geschah beim Austausch?

Die Ankunft von Connor und Bent wurde mit einem Wiedersehen der 4 italienischen Spieler samt deren Familien gebührend gefeiert. Man traf sich in einem außergewöhnlichen Freizeitpark (L’Osteria ai Pioppi) in den Prosecco-Bergen der Region Veneto. Später durften die Beiden noch ein traditionelles Volksfest “Kastanien-Fest” mit typischen italienischen Köstlichkeiten aus der Region erleben.

Connor und Bent lebten 10 Tage mit dem Nachwuchstalent Gioele Barbon (15) und dessen Familie zusammen. Tagsüber, besuchten sie die 10. Klasse einer Waldorf Schule. Abends trainierten sie mit der U16 Volleyball-Mannschaft von Treviso unter der Anleitung von Trainer Diego Martin.

Natürlich durften Freizeitaktivitäten bei einer Italienreise nicht fehlen. Die Gastfamilie hat Bent und Connor die schönen Seiten von den Städten Treviso und Venedig gezeigt. Ein weiteres Highlight war der Besuch eines Pokal-Spiels, was von der U16 Mannschaft absolviert wurde.

Wie äußerten sich Bent und Connor zum Austausch?

Bent: “Der Aufenthalt in Italien war eine tolle Erfahrung und ich finde, dass die Italiener sehr nett und gastfreundlich sind. Auch wenn wir in der Schule nicht viel verstanden haben, konnten wir uns trotzdem irgendwie mit den Schülern verständigen.
Das Training war sehr gut gemacht und die Jungs waren alle sehr engagiert und motiviert. Zudem war das anspruchsvolle Training sehr fordernd. Das beste am Training war, dass alle ungefähr gleichaltrig sind und sich Gegenseitig motivieren.
Der kleine Freizeitpark (l’Osteria ai Pioppi), welchen wir am ersten Tag zusammen mit Luca, Mattia und Pietro Slongo besuchten, war sehr eindrucksvoll und es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Als wir uns Treviso angeschaut haben, war ich erstaunt, wie groß die Stadt ist. Treviso ist eine alte und schöne Stadt. Der Tag in Venedig mit Gioele hat mir viel Spaß gemacht.”

Connor: “In Italien, findet Training viermal die Woche a 3 Stunden statt. Das ist schon etwas mehr als in Deutschland. Trotz der sprachlichen Barrieren, war es doch überraschend, wie schnell man sich in das Team eingefunden hat. Wir wurden gut aufgenommen in der Gruppe und dadurch war die Anfangsnervosität schnell verflogen.

Im Training als auch im Spiel, stehen Disziplin und Kampfgeist im Fokus. Hier wird um jeden Ball gekämpft. Gute Spieler dürfen nicht zimperlich sein, wenn sie lautstark vom Trainer korrigiert werden. Was besonders viel Spaß macht ist, dass jeder dasselbe Ziel verfolgt – ein besserer Spieler zu werden.

Treviso ist eine besondere Mannschaft mit hohen Ansprüchen. Dank unserer Spielerausbildung bei der SVG, waren wir gut vorbereitet und konnten, meiner Meinung nach, unseren Verein gut vertreten.”