Am Samstag den 18.10. stand für die Damen 1 der SVG Lüneburg der zweite Spieltag gegen den ATSV Habenhausen an.

Nachdem im Training unter der Woche an der Abstimmung sowie der Stabilität gearbeitet wurde rechnete sich die Mannschaft gegen den kommenden Gegner durchaus Chancen aus. Zudem wurden neue Spielerinnen integriert, sodass das Team der SVG mit 10 Spielerinnen zum Spieltag nach Bremen reisen konnte.

Gegenüber dem Saisonauftakt in Lintorf gab es ein paar taktische Veränderungen. So agierte u. a. Sophie Simon erstmals als Libero.

Im ersten Satz neutralisierten sich beide Mannschaften größtenteils. Beide Mannschaften agierten schwankend in ihrem Spiel. Auf stärkere Satzphasen und jeweilige Punkteführungen folgten teilweise unnötige Eigenfehler auf beiden Seiten. Die SVG behielt aber hinten raus einen kühlen Kopf und konnte den Satz letztlich auch verdient durch ein konsequenteres Spiel mit 26:24 gewinnen.

In der Folge hielt Coach Ehlers seine Mannschaft zu einem gradlinigen und klarem Spiel an, um im zweiten Satz besser gegen den Gegner agieren zu können und direkt zu punkten. Allerdings zeigte bereits der Beginn des Satzes eine Kopie des vorherigen ersten Satzes. So ging es lange munter hin und her! Wobei die SVG eine deutliche Führung verspielte und am Ende über den Kampf mit einer sehr guten Mentalität schließlich auch den zweiten Satz wieder knapp mit 25:23 für sich entscheiden konnte.

Der dritte Satz wurde relativ deutlich an Habenhausen abgegeben. Die Lüneburgerinnen waren im eigenen Spielaufbau nicht stabil genug und konnten ihre Angriffe nicht konsequent genug umsetzen, sodass der Gegner über den Verlauf des Satzes eine konstante Führung erspielen und ausbauen konnte. Folglich ging der Satz mit 18:25 verloren.

Im vierten Satz waren die Gäste aus der Salzstadt weiter auf der Suche nach der zu Beginn gezeigten Leistung. Neben einem zögerlichen Spiel im Angriff, häuften sich Eigenfehler in der Angabe und der Annahme, sodass auch der vierte Satz folgerichtig an die Heimmannschaft aus Habenhausen ging.

So ging es in den fünften und entscheidenden Satz des Tages für die SVG. Nachdem Satz 3 und 4 deutlich verloren gingen, hieß es jetzt: „alles oder nichts!“. Dabei tat sich Lüneburg schwer in den fünften Satz zu finden. Mit einem 5:8 ging es in den Seitenwechsel. Über ein 8:8 und 10:8 zeigte die Mannschaft um die erfahrenen Spielerinnen Jelka Göbel und Caroline Seibert , dass sie diesen Sieg unbedingt wollte und spielte mit Mut zum Risiko und aus einer wieder stabilen Annahme heraus. Bei 14:13 gab es den Matchball für Lüneburg. Habenhausen konnte diesen zunächst abwehren, bevor die Heimmannschaft sich anschließend selbst einen Matchball erspielte und das spannende Spiel zum 14:16 gegen Lüneburg für sich mit 3:2 entscheiden konnte.

 

Im Anschluss sagte Trainer Patrik Ehlers:„Wir haben gegenüber Lintorf einen weiteren Schritt gemacht, die Richtung stimmt. Den Punkt haben wir uns verdient und bauen darauf auf. Heute wäre mehr möglich gewesen, aber die nötige Stabilität, Sicherheit und Konsequenz fehlt uns noch, um den betriebenen Aufwand in maximal Zählbares umzumünzen.“