Am Samstag konnte die zweite Herren ihre Titelambitionen mit einem 3:0 (25:17, 25:11, 25:23) beim TG Wiesmoor untermauern.

Dabei musste die SVG auf Außenangreifer Marcus Salow (Familie), Julian Koch (Wade) und Jonathan Ficht (beruflich) und Johannes Metzler (krank) verzichten. Michael Schönen übernahm im Zuspiel, während Dominik Mau und Joost Römer die Mittelpositionen besetzten.

In den ersten beiden Sätzen feierte die Mannschaft Motto-Partys und konnte mit Dominanz und hoher Konzentration die Sätze deutlich gewinnen. Dabei überragte im ersten Satz vor allem Phillip Ohnesorge, der Michi Schönens konstant gutes Zuspiel immer wieder stark verwerten konnte. Der zweite Satz war dagegen geprägt von der besten Blockleistung der gesamten Saison. Vor allem an Lars Pickbrenner war kein Vorbeikommen, zuletzt blockte er sogar einen herübergepritschten Dankeball im Stand zurück. Allerdings musste im Laufe des Satzes Rico Stender wegen einer Schulterverletzung abbrechen, sodass Ohnesorge und Marco Grande das Spiel zusammen mit Ludger Wessels in der Annahme beendeten.

Im dritten Satz stellte die TG Wiesmoor um und machte der SVG in der neuen Besetzung erheblich zu schaffen, vor allem da die Konzentration aus unerfindlichen Gründen verloren gegangen war und zum Beispiel beim bis dahin starken Aufschlag von der taktischen Linie abgewichen wurde. So lag Lüneburg nach einem intensiven Schlagabtausch auf einmal mit 19:22 zurück, bevor wir von einer Fehlentscheidung des Schiedsrichters und dem darauf folgenden Ausraster des Wiesmoorer Zuspielers proftierten, der mit einer roten Karte geahndet wurde. Nach dieser Schwächephase sorgte vor allem Ludger Wessels mit starken Rettungsaktionen dafür, dass der Satz und das Spiel dann doch mit 3:0 gewonnen werden konnten.

In der Tabelle konnte sich Bremen 1860 nach ihrem Heimspiel, bei dem sie allerdings einen Punkt gegen Lintorf liegen ließen, wieder an die Spitze schieben. Dabei haben die Bremer bereits ein Spiel mehr und nur einen Punkt Vorsprung. So kommt es am 14.03. zum vermutlich entscheidenden Spitzenspiel im Johanneum, bei dem neben dem Knaller gegen Bremen 1860 auch VfR Voxtrup zu Gast sein wird, die Lüneburg bereits im Hinspiel in Bestbesetzung an den Rande einer Niederlage gebracht hatten. Da der Oldenburger TB der SVG weiterhin dicht auf den Fersen ist, müssen auch hier beide Spiele unbedingt gewonnen werden, um den direkten Aufstieg beim Saisonabschluss bei Schlusslicht Bremen Walle sichern zu können.