Am vergangenen Samstag ging es im Relegationsspiel für die 3. Damen der SVGL gegen den 2. der Bezirksklasse, den MTV Salzhausen um den Klassenerhalt in der Bezirksliga. Austragungsort war Ramelsloh. Die Lüneburger gingen als Favorit in die Partie, waren aber zuvor gewarnt, wie schnell ein Favorit verlieren kann: Unmittelbar zuvor schlug der Bezirksligist MTV Ramelsloh in seinem Relegationsspiel den Landesligisten aus Altencelle klar mit 3:0.
Die Marschroute war vor dem Spiel klar vorgegeben: Mutig und aggressiv ins Spiel gehen, aber den MTV Salzhausen auf keinen Fall unterschätzen.
Zum Beginn des ersten Satzes agierten die Lüneburgerinnen sehr nervös und es unterliefen ihnen viele Eigenfehler. Schnell geriet man in einem Rückstand, und diesem liefen die Damen aus der Salzstadt lange hinterher. Holte man sich das Aufschlagrecht zurück, so gaben die SVG Lüneburg dieses schnell wieder durch eigene Aufschlagfehler wieder ab. Auch in der Annahme lief es noch nicht rund. Eine zu steife und verunsicherte Annahme machte es der Zuspielerin Pamela schwer, den Angriff mit entsprechenden Bällen in Szene zu setzen. Erst beim Stand von 23:23 konnten die Lüneburger, welche auch von den Eigenfehlern der Salzhausener profitierten, mit viel Kampf erstmalig in Führung gehen und den ersten Satz denbar knapp mit 25:23 für sich entscheiden.
Der zweite Satz verlief zunächst ausgeglichen. Mit einer Angabenserie durch Anne ging man mit 13:7 in Führung. Doch der MTV wehrte sich. Mit einer fragwürdigen Entscheidung gegen die 3. Damen ging das Aufschlagrecht an die Salzhausener. Mit Wut im Bauch gab es aber direkt eine Antwort von Cretli mit einem kraftvollen Angriffschlag und die letzte Nervösität war abgelegt. Mit Oda als Libero bekam die Abwehr Sicherheit. Weitere starke Angriffe aus dem Rückraum sowie Diagonal durch Desi und einer Aufschlagserie durch Kristyn zogen den Salzhausenern den Zahn und Lüneburg ging durch ein 25:13 mit 2:0 in Führung.
Im 3. Satz starteten beide Teams wieder verhalten, erst mit einer Angabenserie durch Alina setzten die Lüneburgerinnen sich zum 8:3 ab. Beim stand von 12:7 wurde Anika für Nicole , welche zuvor durch solide Blockarbeit und gezielte Angfriffspunkte glänzte, eingewechselt. Durch eine weitere Aufschlagserie durch Cretli mit zwei Asse bauten die Lüneburgerinnen zum 20:9 aus. Anika setzte noch durch zwei starke Angriffpunkte durch die Mitte das I-Tüpfelchen auf den Satz und der Klassenverbleib durch ein 25:14 war geschafft.
Das Team freut sich nach erfolgreicher Aufholjagd in der Rückrunde auf die zweite Saison in der Bezirksliga und neuen gesteckten Zielen.
Bilder vom Spiel sind auf der Seite von Olaf Pauliks anzusehen:
Für die SVGL spielten: Alina, Anika, Anne, Cretli, Desi, Kristyn, Nicole, Oda, Pamela, Sarah, Wenke