Auf gut gefüllte Ränge und viel Unterstützung hoffen die LüneHünen auch bei den Heimspielen der Zwischenrunde. Foto: WW

Zwischenrunde kann kommen

SVG-Gegner Herrsching mit neuem Diagonalangreifer

Bevor am 31. Januar die deutsche Transferliste schließt, ist noch einmal Schwung an die Wechselbörse gekommen. So gibt es vor Beginn der Bundesliga-Zwischenrunde am kommenden Wochenende noch einige interessante Personalien.

Die einschneidendste Veränderung im Kader betrifft die WWK Volleys Herrsching, einer der Gegner der SVG Lüneburg in der Gruppe B der Zwischenrunde. Die Bayern hat nach nur einem halben Jahr Diagonalangreifer Samuel Jeanlys verlassen, ist in seine französische Heimat zum Erstligisten Stade Poitiers zurückgekehrt. Besonders im Hauptrunden-Hinspiel machte der 22-Jährige den LüneHünen zu schaffen, sammelte 23 Punkte beim 3:0. Als Nachfolger holten die Süddeutschen aus der Nachbarschaft Philipp Schumann vom TSV Haching München. Zuvor war der 28-Jährige zwei Jahre in Düren.

Interessant aus SVG-Sicht ist auch eine Personalie beim Gruppen-Gegner KW Bestensee: Dort steht schon seit Dezember der 2,13 Meter große Mittelblocker Franz Hüther auf der Mannschaftsliste, allerdings noch ohne Spielberechtigung. Der 19-Jährige lief bis Ende 2021 noch für Zweitligist VC Olympia Berlin auf, zuletzt aber nicht mehr. In der VCO-Erstligasaison davor gehörte er als Spieler des jüngeren Jahrgangs schon zu den Auffälligsten.

Hachings Talente sind begehrt

Von den Hachingern, für die die Saison ja schon beendet ist, wechselt zudem noch innerhalb der Bundesliga der junge Mittelblocker Lennart Heckel (19), aus Friedrichshafens Nachwuchs stammend, zu den United Volleys Frankfurt. Der U20-Nationalspieler laboriert zwar derzeit an einer Fußverletzung. Jedoch: „Die Notwendigkeit, einen vierten Mittelblocker zu holen, resultiert laut Geschäftsführer Alexander Korosek daraus, dass sich von den drei Stammkräften einer am Ende des Monats verabschieden wird“ – so war es in der FAZ zu lesen.

Haching vorerst verlassen haben zudem jetzt auch Diagonalangreifer Juro Petrusic und Mittelblocker Paul Gehringer zum Süd-Zweitligisten TSV Mühldorf sowie – wie bereits gemeldet – Außenangreifer Simeon Topuzliev (Zalau/Rumänien), Mittelblocker Sebastian Rösler (Sastamala/Finnland), Libero Leonard Graven und Außen Patrick Rupprecht (beide ASV Dachau). Die meisten sollen aber zur neuen Saison zurückkehren, denn die Hachinger wollen ihren Weg der Entwicklung einer in der Bundesliga konkurrenzfähigen Mannschaft auf jeden Fall fortsetzen.

Am Sonnabend und Sonntag steht dort nun also die Zwischenrunde auf dem Plan, außer für Frankfurt. Die Hessen, zuletzt wegen Coronafällen in Quarantäne, machten sich am Sonntag auf den Weg nach Rumänien, spielen dort im Achtelfinale des CEV Pokals gegen Meister CSM Galati das Hin- und Rückspiel am Dienstag und Donnerstag und kehren Freitag zurück. Ihr Zwischenrundenstart gegen Düren wurde deshalb an den Spielplan hinten angehängt (5. März). Die Ausgangspositionen mit den Bonuspunkten vor dem Start:

Zwischenrunde, Gruppe B:

1. SVG Lüneburg               0   0:0   9

2. Netzh. KW-Bestensee     0   0:0   6

3. WWK Volleys Herrsching 0   0:0   3

4. TSV Giesen Grizzlys       0   0:0   0

Zwischenrunde, Gruppe A:

1. Berlin Volleys                0   0:0   9

2. United Volleys Frankfurt 0   0:0   6

3. powervolleys Düren       0    0:0  3

4. VfB Friedrichshafen       0   0:0   0

NEWS aus der Szene

Die Männer der SVG Lüneburg II haben ihren Erfolgsweg in der Regionalliga Nordwest, Staffel A, fortgesetzt und wie im Hinspiel (3:2) die VSG Ammerland 3:2 (25:22, 14:25, 25:19, 16:25, 15:10) in 95 Minuten bezwungen – und den Spitzenreiter dadurch gestürzt. MVP beim Tabellendritten wurde Theo Mohwinkel, weiter spielten: Magnus Sprockhoff, Magnus Timm, Noel Langschwager, René Bahlburg, Patrick Kruse, Jan Langschwager, Peer Rübke, Bent Mildner, Timo Kaufhold, Ole Jürges.

Der Nordwestdeutsche Volleyball-Verband (NWVV) hat in einem Krisenstab entschieden, den zunächst am 21. Januar beabsichtigten Wiederbeginn des Spielbetriebs noch aufzuschieben. Wegen der steigenden Inzidenzen und des hohen Infektions- und Quarantäne-Risikos ist für die Erwachsenen-Ligen (ab Oberliga abwärts) nun ein Start am 4. März vorgesehen – dann soll die Saison mit einer Halbserie (jede Mannschaft spielt einmal gegen jede andere Mannschaft) fortgesetzt werden. Schon gespielte Spiele werden gewertet, ein neuer Spielplan wird jetzt erarbeitet. Der Jugend-Spielbetrieb pausiert weiter.

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