Der TV Rottenburg zählt seit vielen Jahren zum Establishment in der Volleyball Bundesliga. Allen voran Trainer Hans Peter-Müller Angstenberger ist ein Unikat. Es gibt wohl keinen Trainer in Deutschland, der neben dem Feld so mit seinem Team jubelt und leidet wie der Rottenburger.

Und so hat es ihm sein Team in dieser Saison bisher nicht leicht gemacht. Der Tabellenneunte verlor gleich viermal Spiele im entscheidenden fünften Satz. Dabei boten die Rottenburger u.a. auch gegen Frankfurt und Bühl bärenstarke Leistungen, um sich letztendlich doch nicht mit einem Sieg belohnen zu können. „Die Rottenburger liegen sicherlich ein bisschen hinter den Erwartungen zurück. Doch sie spielen von Woche zu Woche besser“, sagt SVG Geschäftsführer Andreas Bahlburg. Und so dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis bei den Rottenburgern der Knoten platzt. „Aber nicht bei uns in der Gellersenhalle“, erwidert Andreas Bahlburg. „Wir alle freuen uns riesig auf den Jahresabschluss und den wollen wir mit einem Sieg genießen!“ Verzichten muss die SVG weiterhin auf Diagonalangreifer Falko Steinke, der nach einer Knie-Op noch Reha-Training absolviert. Dabei geht es für die SVG Lüneburg um viel. Bei einem Sieg ist ein Sprung bis auf Tabellenplatz vier möglich. Bei einer Niederlage könnte es Platz sechs sein. „Es geht für uns um die optimale Ausgangsposition im Kampf um die Play-Off Plätze“, sagt SVG Kapitän Scott Kevorken. „Um dann in der Rückrunde die Berliner, Frankfurter und Friedrichshafener ordentlich ärgen zu können“, gibt sich Kevorken kämpferisch.

Doch zunächst heißt der Gegner Rottenburg, der mit seinem Nationalspieler und Aufschlagexperten Tom Strohbach anreist.