Am Samstagabend setzte sich die SVG Lüneburg zum Abschlussrunde beim Pokalfinalisten TV Ingersoll Bühl mit 3:1 (33:31, 28:26, 21:25, 25:17)
durch.
Das Ergebnis war dabei zweitrangig, da sich beide Teams bereits für das kommende Playoff-Viertelfinale qualifiziert haben und die Tabellenposition bereits vorher feststand. Und so nahm die SVG zwar Revanche für die Halbfinalniederlage in Bühl, doch wechselten die Lüneburg auch munter durch. Die Satzergebnisse zeigen aber: Es war ein enges und umkämpftes Spiel. Beleg hierfür waren zahlreiche Diskussionen und hoher Einsatz bei jedem Punkt . Mit dem Resultat, dass die SVG in ihrer zweiten Saison sogar noch einen Sieg mehr als in der Vorsaison der Volleyball-Bundesliga erringen konnte.
Insgesamt waren es in der Hauptrunde 2015/2016 nun 13 Siege. Zudem ist die SVG Lüneburg seit sechs Spielen ungeschlagen. Beachtlich, wenn man bedenkt, dass die SVG in diesen vergangenen sechs Spielen gegen den Tabellenersten Berlin und den Tabellenzweiten Friedrichshafen – die beiden Institutionen in der Volleyball Bundesliga – gewinnen konnte.
„Wir gehen jetzt mit viel Schwung in die Playoffs, testen nächste Woche nochmals in Groningen, ehe wir Ostersamstag dann die SWD Powervolleys Düren zum Duell in die Gellersenhalle bitten“, freut sich SVG Angreifer Falko Steinke. Steinke errang neben dem Sieb beim TV Bühl noch einen weiteren Erfolg an diesem Samstagabend. In seiner Abwesenheit wurde er im Lüneburger Vamos als Sportler des Jahres ausgezeichnet. Seine Ehrenurkunde nahm in seiner Abwesenheit der verletzte SVG Mittelblocker Patrick Kruse entgegen. „Das ist eine große Ehre Lüneburgs Sportler des Jahres zu sein und freut mich persönlich sehr“, freute sich Steinke nach dem Spiel beim TV Ingersoll Bühl.

Das erste Spiel im Playoff-Viertelfinale wird am Samstag, den 26.03.2016 um 20 Uhr in der Gellersenhalle stattfinden. Der Vorverkauf startet am morgigen Montag, den 13. März. „Wir gehen von einer riesigen Nachfrage aus. Zur Not verkaufen wir Tickets für einzelne Sätze“, scherzt SVG Geschäftsführer Andreas Bahlburg und fügt hinzu: „Ernsthaft: Wer wirklich dabei sein möchte, der sollte sich Morgen sein Ticket sichern. Die Kapazitäten sind nunmal begrenzt und wir haben bei der Halle keinen Spielraum für zusätzliche Plätze. Und wer möchte nicht ein weiteres Fest in der Gellersenhölle erleben? Wir haben schließlich noch viel vor in dieser Saison.“