Unter dem Motto „Die SVG ist Feuer und Flamme für Spiele in Hamburg“ stand das Heimspiel der Volleyballer am Wochenende gegen Düren. Die Hanseaten bewerben sich bekanntlich im die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2024. Im nationalen Zweikampf mit Berlin geht es darum, Sympatiepunkte in der Bevölkerung zu sammeln, sich Rückhalt für die Bewerbung zu verschaffen.

Da die SVG selbst zwei ehemaligen Olympioniken in ihren Reihen hat, lag es nahe, die Bewegung zu unterstützen. Trainer Stefan Hübner nahm als Aktiver 2008 an den Spielen in Peking und als Co-Trainer der Nationalmannschaft 2012 in London teil. Bernd Schlesinger betreute 2004 in Athen die Beachvolleyball-Duos Okka Rau/Stephanie Pohl und Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerflug. Beide wurden Fünfte.

Schlesinger arbeitet zudem am Olympia-Stützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein, den seine Frau Ingrid Unkelbach leitet. Und der hat in den letzten Wochen wie auch viele andere Organisationen eine große Kampagne zur Unterstützung der Hamburger Bewerbung gestartet, die längst über die Stadtgrenzen hinaus geht.

„Wir wollen jetzt das Konzept der Bewerbung wie Olympia der kurzen Wege, klimaneutralen Spielen, Kostenkontrolle oder Transparenz, in der ganzen Region erklären. Denn auch die Region wird davon profitieren, Olympia ist eine Chance für uns alle“, sagt Ingrid Unkelbach, die wie so viele Unterstützer vor allem auch auf neue, renovierte, modernere Sport- und Trainingsstätten in Hamburg und im Umland hofft.

Die wachsende Begeisterung nahm nun SVG-Geschäftsführer Andreas Bahlburg zum Anlass, in der Gellersenhalle mit einer kleinen Fragerunde in der Zehn-Minuten-Pause des Spiels ein Forum zu bieten. Mit dabei waren auch der Kreissportbund-Vorsitzende Christian Röhling und Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge. „Die Landesregierung hat sich ja auch schon den Unterstützern angeschlossen, und auch wir würden uns freuen, wenn die Spiele nach Hamburg kommen“, sagte Mädge und führte weiter au: „Wir wollen und brauchen ja eine neue Halle, also könnte Volleyball bei den Olympischen Spielen dann in Lüneburg stattfinden. Das muss das Ziel sein, das passt gut zusammen. Eine gute Basis ist schon einmal, dass hier eine olympische Sportart auf Bundesliga-Niveau gespielt wird.“

Und Röhling äußerte die Hoffnung, dass bei einer Vergabe der Spiele nach Hamburg noch das eine oder andere mehr abfällt: „Der LSK braucht zum Beispiel ein neues Stadion