Am Dienstag und Mittwoch hat die SVG Lüneburg zweimal gegen den amtierenden niederländischen Meister Abiant Lycurgus Groningen getestet und überraschend deutlich jeweils mit 4:1 gewonnen. Damit scheinen die Lüneburger bereit für das Spitzenspiel am kommenden Samstag um 20 Uhr gegen die United Volleys Rhein Main.

Das wird ein richtiger  Highlight-Auftakt in das Jahr 2017 für alle Sportfans in Lüneburg. Erst am Samstag die United Volleys aus Frankfurt am Main in der Gellersenhölle und eine Woche später gibt der Triplesieger Berlin Recycling Volleys seine Visitenkarte in Lüneburg ab. Die Hürden liegen dabei für den Tabellenfünften aus der Salzstadt hoch. Doch mit dem Heimvorteil – die SVG Lüneburg ist in dieser Saison zu Hause noch ungeschlagen – könnte eine Überraschung gegen die großen Teams der Liga möglich sein. Am kommenden Samstag gegen Frankfurt muss sich die SVG Lüneburg gegen den Tabellenzweiten behaupten. Und dabei gibt es eine Besonderheit: Gegen alle Teams der Volleyball Bundesliga konnte die SVG Lüneburg bisher gewinnen. Nur gegen eines nicht: Die United Volleys aus Frankfurt. Dreimal spielten die Lüneburger bisher gegen die Frankfurter. Und dreimal hieß der Sieger United Volleys. Auch ein einzelner Punktgewinn war den Lüneburgern bisher nicht vergönnt. Doch das soll dieses Mal zu Hause anders werden: „Wir wollen gemeinsam gegen die Uniteds gewinnen. Dazu benötigen wir einen perfekten Tag. Aber es ist möglich“, gibt sich der SVG US-Boy Cody Kessel optimistisch. Es war gut, dass wir keine Pause hatten und jetzt noch zwei Testspiele gegen den niederländischen Doublesieger Groningen absolvieren konnten. „Damit gehen wir optimal vorbereitet in die beiden Topspiele.“ Diese sind für die SVG Lüneburg auch wichtig, um die Verfolger um Platz 5 auf Abstand zu halten. Momentan beträgt der Vorsprung auf den sechsten Platz zwar respektable sechs Punkte. Doch dieser Vorsprung muss gehalten werden, wenn man im Playoff Viertelfinale nicht gleich wieder auf eines der Top 3 Teams treffen möchte (Frankfurt, Friedrichshafen, Berlin). „Wir gucken aber nicht auf die Tabelle. In den Playoffs gibt es keine einfachen Spiele. Da kämpft jedes Team ums Überleben. Da zu spekulieren ist nicht unser Ding“, gibt sich Kessel bodenständig. „Unser Blick richtet sich erstmal auf Frankfurt. Da wollen wir zeigen, was wir können und unsere Siegesserie in der Gellersenhölle ausbauen“, sagt Kessel.