SVG Lüneburg

Die Gellersenhölle brannte lichterloh. In einer packenden Begegnung nahmen die United Volleys Rhein Main beim 3:2 zwei Punkte mit nach Südhessen, die LüneHünen boten ihren Zuschauern beste Volleyball-Unterhaltung und hielten hochverdient einen Punkt fest.

Die Partie startet mit dem ersten Aufschlag von „Null auf Hundert“ durch. Die Gellersenhalle kochte, beide Teams waren voll da, wobei sich die Gäste leichte Vorteile erarbeiteten. Carlos Mora Sabate ersetzte den zuletzt starken  Adam Kocian hervorragend. Die LüneHünen zeigten viel Kämpferherz und schlossen immer wieder zu den Frankfurtern auf,  konnten sich selber aber  keine Führung erarbeiten (6:8, 13:16).  Erst als es gelang, den Zwei-Meter-Zehn-Mann Christian Dünnes zweimal zu blocken (21:21)  schien die Chance für einen Satzgewinn gekommen.  Die Volleys machten zum Satzende jedoch die Big-Points und gingen in Führung (21:25).

Unbeeindruckt starten die LüneHünen in den zweiten Satz. 8:5 hieß es, ehe eine Aufschlagserie von Georg Escher die Südhessen wieder ins Spiel brachte. Mit mannschaftlicher Geschlossenheit hielten die Lüneburger dagegen.  Hintereinander punkteten Matthias Pompe, Cody Kessel, Scott Kevorken und Michel Schlien und hielten die SVG in Front (17:14). Christian Dünnes bremste den Spielfluss immer wieder mit kurzen Diskussionseinlagen beim Schiedsrichter. Schlussendlich in diesem Satz erfolgreich, 21:25 hieß es am Ende.

Nach der Pause setzte Trainer Stefan Hübner wieder auf die bewährte Kraft aus der Hinrunde. Mit Adam Kocian für Carlos Mora Sabate wurde das Spiel der LüneHüner deutlich präziser und effizienter. Immer wieder gelang es der SVG in Führung zu gehen. Das Publikum heizte ordentlich ein und Eric Fitterer setzte mit einem Block den Schlusspunkt zum  2:1 (27:25).

Im vierten Durchgang drehte die SVG richtig auf , die United Volleys zeigten sich beeindruckt. Der Satz gehörte den Lüneburgern, die Gellersenhalle kochte über. MVP Moritz Reichert hielt die Volleys mit einer beeindruckenden Aufschlagserie mit sieben Punkten in Serie im Spiel. Doch dann kam Cody „the wall“ Kessel. Fünf Blocks am Stück brachten die die SVG mit 17:12 in Führung, die sie nicht mehr hergaben (25:21).

Frankfurt kam im Tie-Break wieder zurück, nach ausgeglichenem Beginn zogen sie davon und retteten den Sieg mit 15:9 ins in Ziel. United Coach Michael Warm zeigte sich wie schon im vergangenen Jahr beeindruckt vom tollen Publikum „Die Stimmung war wieder super“ und lobte den Lüneburger MVP Adam Kocian: „Die SVG konnte zurück kommen, weil es der sehr gut gemacht hat.“ Das Resümee von Stefan Hübner viel aber auch positiv aus: „Wir freuen uns über unseren ersten Punkt gegen Frankfurt und haben das im dritten und vierten Satz sehr gut gemacht.“ Ein bärenstarkes Comeback der SVG.