Die SVG Lüneburg spielt am kommenden Donnerstag um 19:30 Uhr in der Max-Schmeling-Halle bei den Berlin Recycling Volleys. Dann spielen die LüneHünen gegen den Triplesieger im DVV Pokal-Viertelfinale um den Einzug in das Halbfinale

Dabei ist das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams in der Bundesliga erst zwei Wochen her. Damals siegten die Berliner mit 3:0. Doch das Ergebnis war auf dem Papier deutlicher als das Spiel. Denn im ersten und dritten Satz hatte die SVG jeweils Satzball. Und hätte BR Volleys Topspieler Paul Carroll keinen Sahnetag gehabt, hätte die SVG durchaus auch mehr aus Berlin mitnehmen können.
Doch selbst zwei Sätze würden den Lüneburgern am Donnerstag nicht reichen. Es müssen zwingend drei Sätze für die SVG Lüneburg her, wenn man das Halbfinale erreichen möchte.
„Ein schwieriges, aber tolles Los. Wir möchten endlich unseren ersten Sieg in Berlin. Das wird brutal schwer, aber wir sind aktuell super drauf“, freut sich SVG Kapitän Scott Kevorken auf das kommende Highlight. Dabei geht es gegen Berlin nicht nur darum die erste sechs zu schlagen. Denn der Kader der Berliner ist in dieser Saison breit besetzt, so dass der Favorit immer einen Spieler nachlegen kann. Und so führt auch BR Volleys Manager Kaweh Niroomand den Saisonstart ohne Niederlage auf den ausgeglichenen Kader des Triplesiegers zurück: „Das Trainingsniveau ist derzeit sehr hoch und zwingt jeden Einzelnen, an seine Grenzen zu gehen.“ Niroomand zollt den Lünehünen aber auch Respekt: „In Friedrichshafen hat die SVG am Wochenende zwei richtig gute Sätze gespielt und wurde unter Wert geschlagen. Ich rechne also wieder mit einem knappen und umkämpften Match, in dem Kleinigkeiten entscheiden.“

Respekt zollt SVG Kapitän Scott Kevorkenden Berlinern natürlich auch: „Ach, wir wissen, dass wir auf einen starken Gegner treffen. Doch wir haben den ersten Schnee genutzt um in uns zu gehen, einen gemeinsamen Kinoabend verbracht und natürlich fleißig trainiert. Wir sind jetzt richtig heiß auf das Spiel. Schade, dass in Berlin noch kein Schnee liegt, den würden wir sicherlich zum schmelzen bringen.“

Das Spiel wird wie gewohnt live ab 19:30 Uhr live auf sportdeutschland.tv übertragen.