Gellersenhalle Reppenstedt

Berlin – Friedrichshafen – Berlin. So hießen die letzten drei Gegner der SVG Lüneburg in den vergangenen beiden Wochen. Die SVG Lüneburg spielte damit quasi gegen den FC Bayern und die Broussia Dortmund des Deutschen Volleyballs. Zuletzt musste sich die SVG verdient mit 0:3 im DVV Pokalviertelfinale bei den Berliny Recycling Volleys geschlagen geben. Doch kein Grund Trübsaal zu blasen für die selbstbewussten Lüneburger für die es bereits am Samstag mit dem nächsten Heimspiel gegen den TV Rottenburg in der Bundesliga weitergeht. „Wir geben immer alles, um zu gewinnen. Wir haben zwei sehr gute Spiele gemacht und im dritten Spiel war Berlin einfach besser. Das muss man anerkennen“, sagt SVG Kapitän Scott Kevorken. „Aber wie wir
immer betonen: Die Saison ist noch lang und jetzt geht es darum in der Bundesliga gegen die weiteren Teams wichtige Punkte zu sammeln.“ Und die nächsten Punkte soll es wenn möglich am besten gleich gegen den TV Rottenburg im Heimspiel am Samstagabend geben.
Dabei kommt es auch zur Verabschiedung von René Bahlburg und Falko Steinke, die in den vergangenen Jahren großen Anteil am Erfolg der Lüneburger hatten. „Das wird eine schöne Sache. Zum Abschied möchten wir Ihnen natürlich am liebsten einen Sieg schenken“, sagt Kevorken. Dagegen dürfte der TV Rottenburg jedoch etwas einzuwenden haben. Denn die Rottenburger kommen durchaus selbsbewusst nach Lüneburg. So sagt Rottenburgs Zuspieler Philipp Jankowski: „Für uns gilt es jetzt, mit einer guten Stimmung nach Lüneburg zu fahren und zu versuchen dort
etwas zu holen.“ Aber auch der Respekt schwingt bei den Rottenburgern mit: „Lüneburg wird sicherlich mit jedem Spiel besser werden, umso mehr sich diese Mannschaft einspielt. Da erwartet uns sicherlich keine schlechtere Mannschaft als in den letzten beiden Jahren“, so Jankowski zum kommenden Gegner. Alle Fans, die nicht live vor Ort sind, können das Spiel im Livestream ab 20:00 Uhr bei sportdeutschland.tv schauen.