Mittelblocker Isac Santos (M.) geht mit Sada Cruzeiro als Titelverteidiger ins Turnier. Im Vorjahr setzten sich die Brasilianer u.a. im Halbfinale gegen Trentino mit Srecko Lisinac (l.) und Allessandro Michieletto (r.) durch. Foto: FIVB

Sada Cruzeiro will Titel verteidigen

Noch ist Trentino Rekordsieger der Club-Weltmeisterschaft

Der Wettbewerb ist hochklassig und Prestige trächtig und hat sich im Volleyball-Kalender im Dezember etabliert: die Club World Championships, die offizielle, vom Weltverband FIVB jährlich ausgerichtete Weltmeisterschaft für Vereinsmannschaften. Für die Männer findet sie dieses Mal vom 7. bis 11. Dezember in der brasilianischen Großstadt Betim statt.

Nach einem ersten Anlauf zwischen 1989 und 192 schleif das Turnier zunächst wieder ein, seit 2009 wird es aber regelmäßig gespielt. Startberechtigt sind die beiden besten südamerikanischen und europäischen Vereine, der asiaitische Champions-League-Sieger und der Titelverteidiger. Das ist Sada Cruzeiro Volei aus Belo Horizonte (Brasilien), erst 2006 gegründet, aber schon einer der erfolgreichster Clubs Südamerikas – Champion of everything, wie es auf der Homepage heißt, mit Stars wie Mittelblocker Lucas und Diagonalangreifer Wallace. Mit Itambé Minas (2. der Südamerika-Meisterschaft) und Vôlei Renata (3. Südamerika-Meisterschaft) nehmen zwei weitere brasilianische Vereine teil.

Aus Europa hat der amtierenden Champions-League-Sieger ZAKSA Kedzierzyn-Kozle (Polen) schon zu Saisonbeginn seinen Verzicht „aus logistischen Gründen und wegen des intensiven Spielkalenders“ erklärt. In die Bresche springt Sir Safety Perugia als Dritter der Champions League ,eben dem Verlierer des Königsklassen-Endspiels, Trentino Itas. Trentino ist mit fünf Pokalen, der letzte 2018, auch Rekordgewinner dieser Vereins-WM vor Sada Cruzeiro (4). Als sechste Mannschaft vervollständigt Asien-Meister Paykan Club Teheran aus dem Iran das Tableau.

Italienische Mannschaften schnitten bisher insgesamt am erfolgreichsten ab, holten insgesamt 19 Medaillen, allein zehnmal Gold. Bemerkenswert: Einen polnischen Sieger gab es noch nie, selbst einen russischen nur zweimal (Belgorod sowie Zenit Kazan). Das Finale im Vorjahr gewann Sada Cruzeiro ungefährdet 3:0 gegen Cucine Lube Civitanova aus Italien. Die sechs Teams sind zunächst in zwei Dreier-Gruppen eingeteilt, jeweils die beiden Ersten kommen ins Halbfinale.

Bundesliga-Spieltag zusammengefasst 

Vollmundig hatte Haching vorher angekündigt, endlich punkten zu wollen – einen Punkt nahmen soie dann tatsächlich aus Bestensee mit und die Netzhoppers hatte alle Mühe, die Münchner Vorstädter in der Tabelle auf Distanz zu halten.

Am Mittwoch geht es weiter mit dem vorgezogenen Spiel Herrsching – Berlin, am Donnerstag folgt das aus dem Oktober verlegte Match Friedrichshafen – SVG.

Die Spiele im Stenogramm:

powervolleys Düren – SVG Lüneburg 1:3

(25:22, 20:25, 21:25, 23:25)

114 Min., 1130 Zuschauer

MVP: G. Worsley (SVG)

Scorer: Brand, Gevert (je 19), M. Andrei (6), Pettersson (4), John (3), van der Ent, B. Andrae, Ernastowicz (je 2), Burggräf, Kocian (je 1) – Ewert (20), Maase (18), Cowell (12), Schnitzer (11), Eshenko (10), J. Worsley (3)

VC Olympia Berlin – VfB Friedrichshafen 0:3

(24:26, 25:27, 15:25)

77 Min., 73 Zuschauer

MVP: Kohn (VfB)

Beste Scorer: Baumann (17), Welsch (11), Nissen (9) – Martinez (19), Kohn (12), Nedeljkovic (11)

Netzhoppers KW-Bestensee – TSV Haching München 3:2

(25:16, 25:16, 21:25, 24:26, 15:11)

107 Min., 204 Zuschauer

MVP: Chamberlain (KW)

Beste Scorer: Barsemian (19), Timmermann (16), Chamberlain (13) – Petrusic (17), Schumann (13), Krenkel (11)

Beach-NEWS 

Das für die Olympia-Qualifikation 2024 neu gebildeteTeam Isabel Schneider/Julia Sude hat auf der World Tour in Torquay/Australien beim Turnier der Kategorie Elite16 sein Debüt gegeben, verpasste mit einem Sieg und zwei Niederlagen in der Gruppe den Einzug in die K.o.-Phase.

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