Am Mittwoch um 20 Uhr trifft die SVG Lüneburg im DVV Pokal Achtelfinale auf die SWD Powervolleys Düren. Die Dürener sind der SVG Lüneburg um Trainer Stefan Hübner inzwischen bestens bekannt. In der noch jungen Bundesliga- und Pokalgeschichte der SVG trafen beide Teams bisher viermal aufeinander. Zweimal gewannen die Lüneburger, zweimal die Dürener. Eine Prognose fällt deshalb für das kommende Spiel schwer, auch wenn es manche Unkenrufe gibt, die nach dem klaren Erfolg der SVG vor zwei Wochen ein Weiterkommen der SVG fordern. „Das wird ein komplett anderes Spiel. Die Dürener werden in der Videoanalyse ihre Fehler analysiert haben und hoch motiviert zu uns in die Gellersenhalle kommen. Für uns gilt es, von der ersten Minute an wach zu sein“, sagt SVG Kapitän Scott Kevorken. Und auch SVG Trainer Stefan Hübner zollt den Dürenern weiterhin großen Respekt: „Sie haben mit Anton Brams einen in der taktischen Gegneranalyse genialen Trainer und zudem eine starke Mannschaft. Ich freue mich deshalb auf ein tolles Spiel.“ Dabei kann natürlich nicht außer Acht gelassen werden, dass dieses Spiel jede Menge Brisanz mit sich bringt. Denn die Halbfinalniederlage der Dürener in der vergangenen Saison hat einen großen Traum der Powervolleys zu Nichte gemacht. Und bei einem neuerlichen Aus im diesjährigen Pokal gegen die SVG, wären die Lüneburger wohl der Pokalschreck dieser Mannschaft. „Als Spieler möchte man so eine Niederlage unbedingt ausmerzen. Und wo geht das am besten, als im Pokal?“, fragt Kevorken deshalb. Doch auch die Dürener machen sich nach drei Siegen in Folge Hoffnungen auf ein Weiterkommen. „Das Pokalachtelfinale in Lüneburg ist die perfekte Situation, um die positive Entwicklung der vergangenen zwei Wochen fortzusetzen“, sagt dementsprechend Dürens Coach Anton Brams. „Ich sehe keinen Favoriten, sondern nur ein großes Ziel, das beide Teams vereint: Wir wollen ins Viertelfinale. Also werden wir für uns und alle Fans in der Gellersenhölle um jeden einzelnen Ball erbittert kämpfen“, entgegnet Kevorken.

Das Spiel wird live auf sportdeutschland.tv. Im Online-Shop gibt es zudem noch einige Tickets.