Flo beim Aufschlag

Für Krage passt alles perfekt

Junger Mittelblocker noch längst nicht am Ende seiner Entwicklung

Bei der SVG Lüneburg wird emsig am Kader der nächsten Saison gebastelt und dem werden auch in Zukunft Spieler aus der Region angehören: Florian Krage hat seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert – Spieler Nummer 2 nach Tyler Koslowsky.

Mittelblocker Krage kam vor drei Jahren vom Drittligisten VfL Pinneberg, zunächst vorwiegend mit Spielpraxis in der 2. Mannschaft der SVG sowie regelmäßigem Training beim Bundesligateam und ein paar Kurzeinsätzen in der Beletage. 2017 rückte der Leuphana-Student dann endgültig in den Kader von Chefcoach Stefan Hübner auf, hat seitdem seine Einsatzzeiten gesteigert und sich beständig weiterentwickelt.

So war der 22-Jährige in der abgelaufenen Saison in 16 von 32 Pflichtspielen dabei – wie vom Trainer gewünscht mit deutlicher Verbesserung im Aufschlag und mehr Explosivität im Angriff. Bestens in Erinnerung ist noch das dritte und entscheidende Playoff-Viertelfinale gegen Frankfurt, als der ehemalige Junioren-Nationalspieler beim 3:2-Triumph im zweiten Satz kurz eingewechselt wurde, dann ab Durchgang drei bis zum Ende durchspielte, noch starke 14 Punkte sammelte und dabei Frankfurts Angreifern mit seinen Abwehraktionen (5 direkte Blockpunkte) den Nerv raubte und mit einer Angriffsquote von 82 Prozent glänzte.

So gab es angesichts dieser Entwicklung keinen Grund, seine Zelte in Lüneburg abzubrechen. „Hier passt für mich weiterhin alles perfekt. Ich bin mittlerweile in der Lage, dem Team in schwierigen Situationen zu helfen. Darauf will ich kommende Saison aufbauen. Mit meiner Entwicklung bin ich einigermaßen zufrieden, sehe aber noch viele Sachen, die ich weiter verbessern kann“, so der Mann mit der Trikotnummer 12.

 

„Raimund“ Szeto geht

Verabschiedet hat sich dagegen Raymond Szeto. Noch einmal eine neue Herausforderung suchen will der bald 28-jährige Kanadier, der vor zwei Jahren aus Frankreich kam und es als sprunggewaltiges, emotionales Powerpaket sogar zu einem eigenen, kleinen Fanclub „Raimund“ – angelehnt an seinen eingedeutschten Vornamen – hier brachte. Sein neuer Verein ist noch nicht bekannt.

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