Stärke zeigen - das wollen die LüneHünen um den im Pokal überragenden Jordan Ewert nun in Düren. Ewert liegt in Rangliste der Topscorer derzeit auf Platz drei - hinter den Dürenern Tobias Brand und Sebastian Gevert. Foto: WW

Jetzt wieder Punktgewinne feiern…

In Düren wartet aber Donnerstag eine extrem hohe Hürde

Die Feiertage im Pokal und zu Weihnachten sind Geschichte, jetzt geht es wieder um Punkte. Volleyball-Bundesligist SVG Lüneburg muss zum Ausklang des Jahres noch einmal reisen und eine extrem schwere Aufgabe lösen, wird an diesem Donnerstag (19 Uhr) erwartet vom Tabellenzweiten powervolleys Düren. Das Match ist zu sehen auf Twitch, im Kanal Spontent (www.twitch.tv/spontent) mit Vorberichterstattung schon ab 18.00 Uhr und ab 18.55 Uhr zudem auf www.sportdeutschland.tv/bouncehousetv

Letztes Auswärtsspiel der Hauptrunde

Nach fünf Bundesligaspielen in Serie in der LKH Arena sind die LüneHünen nun also mal wieder “on tour”, und das auch schon zum letzten Mal in der Hauptrunde. Zwei Heimspiele im Januar folgen noch, dann beginnt die Zwischenrunde. Und dann stellt sich auch wieder ein normaler Auswärts-Heim-Rhythmus ein, nachdem diese Saison ja bisher alles andere als normal lief. Zur Erinnerung: Das Hinspiel gegen Düren fand nach zum Start sechs Auswärtsauftritten mit einem Abstecher in die Gellersenhalle als Saison-Heimpremiere statt. Das zweite Kräftemessen bringt nun nochmal eine andere Variante – es wird ein Geisterspiel, denn in Nordrhein-Westfalen sieht die aktuelle Corona-Schutzordnung eine rigorosere Regelung vor als in Niedersachsen.

Wie gut eine Unterstützung der Fans – die Düren nun nicht hat – tun kann, hat die SVG kurz vor Weihnachten einmal mehr beim Einzug ins Pokalfinale erfahren. Danach gab es dreieinhalb freie Tage, am 26. nachmittags hatte Chefcoach Stefan Hübner seine Mannen wieder in der Halle. Einer allerdings ist erst einmal aus dem Übungs- und Spielbetrieb raus: Diagonalangreifer Jannik Pörner, der schon den Pokalfight mit Rückenbeschwerden nur vom Rande verfolgen konnte, ist vorerst im Krankenstand. “Minimum vier Wochen, bis er wieder einsatzfähig ist”, schätzt sein Coach. Bei Tim Stöhr dagegen “stabilisiert es sich”, so Hübner. Auch der Außenangreifer fiel ja zeitweise mit Rückenproblemen aus.

Verletzungssorgen hatte zuletzt auch Düren, und das gehäuft. Schon seit Wochen auf der Ausfallliste steht Oldie Björn Andrae wegen Schulterproblemen. Der 40-Jährige, nach 15 Jahren Pause gerade zum 4. Mal zum “Volleyballer des Jahres” gewählt, trainiert aber inzwischen wieder voll mit. Die Youngster Filip John (Diagonal) und Moritz Eckhardt (Libero) fehlen aktuell noch. Zwischendurch standen auch drei von vier Mittelblockern, Tim Broshog, David Pettersson und Melf Urban, sowie Stamm-Libero Ivan Batanov auf der Liste der Fehlenden.

Gevert & Co. hat die Pause gut getan

Das war teils auch den hohen Belastungen geschuldet, zeitweise hatten die Dürener ein Mammutprogramm von vier Spielen innerhalb von sieben Tagen zu absolvieren (Bundesliga, DVV-Pokal, CEV Cup). Überragende Akteure in diesen stressigen Wochen waren die Außenangreifer Tobias Brand und Marcin Ernastowicz, überraschend nicht der Diagonale Sebastian Gevert. Etwas mehr Ruhe kehrte dann wieder nach dem 8. Dezember, dem internationalen K.o. nach zwei Niederlagen bei Galatasaray Istanbul, ein. Dass die Viel-Spieler trotz allem weiter auf Bundesliga-Platz 2 rangieren, unterstreicht ihre Qualitäten. Allerdings spüren sie den heißen Atem von Frankfurt im Nacken, die Hessen haben bei zwei Spielen weniger nur einen Punkt Rückstand.

Düren ist also jetzt unter Zugzwang, braucht einen Drei-Punkte-Sieg. Und da wird auch Gevert wieder heiß sein, wie immer gegen die SVG. Im Hinspiel sammelte er 25 Punkte. “Das ist ohnehin eine gute, stark besetzte Mannschaft. Die stehen nicht ohne Grund da oben. Und die ruhigere Zeit zuletzt wird ihnen auch gut getan haben”, weiß Hübner, was da auf seine Mannschaft zukommt. Für die SVG geht es in den restlichen drei Hauptrundenspielen nun darum, den derzeitigen 5. Platz zu behaupten, um dann ab dem 22. Januar mit der besten Ausgangsposition in die Zwischenrunde mit dem 6. bis 8. zu gehen.

SVG-NEWS in Kürze

Für die nächsten beiden Heimspiele der LüneHünen, das Nordderby am 8. Januar gegen Giesen und das Match am 15. Januar gegen Haching, gibt es bereits Tickets im Online-Vorverkauf, erlaubt sind derzeit laut aktuellen Bestimmungen bis zu 500 Zuschauer. Und die Veranstaltungen laufen wie zuletzt unter der Regel 2Gplus. Besucher ab dem vollendeten 18. Lebensjahr müssen also geimpft oder genesen plus aktuell getestet (Ausnahme: Geboosterte) sein, was weiterhin direkt in der Arena möglich ist.

Zum Giesen-Spiel geht es am schnellsten über folgenden Link: https://tickets.svg-lueneburg.de/produkte/43317-tickets-heimspiel-svg-lueneburg-helios-grizzlys-giesen-lkh-arena-lueneburg-am-08-01-2022

Tickets für das Haching-Spiel gibt es ohne Umweg durch einen Klick hier: https://tickets.svg-lueneburg.de/produkte/43560-tickets-heimspiel-svg-lueneburg-tsv-haching-muenchen-lkh-arena-lueneburg-am-15-01-2022

NEWS aus der Liga

Simeon Topuzliev (21), bulgarischer Außenangreifer des TSV Haching München, ist zum rumänischen Traditionsverein VM Zalau, derzeit Tabellenfünfter, gewechselt.

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