Wichtige Infos zum ersten Heimspiel

Corona-Regeln bitte unbedingt streng beachten!

Nach dem gelungenen Kaltstart fiebern die LüneHünen der Heimpremiere der neuen Saison entgegen. Am Sonnabend um 19 Uhr kommen die bisher noch spielfreien Bisons Bühl in die Gellersenhalle und sollen möglichst mit leeren Händen die Heimreise wieder antreten. Der Vorverkauf läuft online längst, noch ist aber ein Rest-Kontingent an Tickets erhältlich.

Unsere gut angelaufene Aktion #MeinPlatz wird natürlich auch weitergeführt. Wer nicht am Spiel teilhaben kann oder will, kann sein Konterfei auf einen „Pappkameraden“ drucken lassen, der dann als Double auf einem Stuhl am Spielfeldrand befestigt wird und die triste Atmosphäre in einer leereren Halle als gewohnt vertreibt. Ausführliche Infos dazu finden sich auf der SVG-Homepage.

Neue Saison – alles neu: Das gilt für die Fans bei diesem Match in großem Maß. Deshalb sei noch einmal an einige Corona geschuldete Änderungen erinnert. Am Eingang wird von jedem Besucher die Körpertemperatur gemessen. In der Halle ist durchgängig eine Maske zu tragen, auch auf dem Sitzplatz während des Matches – in unserer kleinen, engen Spielstätte ist das leider im Gegensatz zu anderen Arenen unerlässlich, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren.

Klatschpappen sind nicht erlaubt, auch Flyer mit Infos zum Spiel dürfen nicht ausgelegt werden. Das Spielfeld darf nur von am Spiel Beteiligten betreten werden, ein direkter Kontakt zu den Spielern ist unbedingt zu vermeiden – es wird am Ende auch kein Abklatschen mit den LüneHünen geben.

Sollte jemand seine Mund-Nasen-Bedeckung vergessen haben oder auch gerne eine auf die SVG bezogene Maske zu seiner Sammlung hinzufügen wollen: An den Verkaufsständen in der Halle sowie vorab bei Intersport Friedrich in Lüneburg oder im Restaurant „Alexander der Große“ in Kirchgellersen sind welche zu erwerben (6€).

Und bitte denken Sie daran: Im Umfeld der Gellersenhalle wird derzeit gebaut, dort kann auch nicht geparkt werden. Kommen Sie also rechtzeitig!

BUNDESLIGA-SPIELTAG ZUSAMMENGEFASST

Am ersten, auf vier Matches geschrumpften Spieltag war der SVG-Erfolg in Frankfurt die einzige Überraschung. Überraschend war dabei auch, dass in der Fraport Arena entgegen anders lautender Vorankündigungen doch Zuschauer anwesend waren – offenbar ein Kommunikationsproblem. Die Verordnung des Gesundheitsamtes, dass alle Profiteams wegen der Corona-Lage im Hotspot Frankfurt ohne Fans stattfinden müssen, gilt erst seit diesem Montag, United hatte sich bei der Stadt Frankfurt noch kurzfristig die Erlaubnis eingeholt, wenigstens die Dauerkartenbesitzer in die Halle lassen zu dürfen.

Bei United verabschiedete sich unterdessen wieder Neuzugang Kyle Dagostino. Der Libero, auch einer der Vertreter von Erik Shoji in der US-Nationalmannschaft, war in die Mainmetropole gekommen, bevor auch noch der japanische Nationalspieler Satoshi Tsuiki verpflichtet wurde. Dieser hat nun offenbar den Zweikampf um die Liberoposition gewonnen, Dagostino ging zurück zu seinem letzten Club nach Ljubljana/Slowenien, auch um dort seine Chancen im Nationalteam im Hinblick auf die Olympischen Spiele im nächsten Jahr zu wahren.

Die SVG hatte ihr letztes Testspiel in Giesen bekanntlich verloren, die Grizzlys konnten aber ihre Frühform zum Start gegen Herrsching nicht bestätigen und verloren 1:3. Bei den Bayern fehlte der verletzte Ex-Giesener David Wieczorek, während bei den Grizzlys im Diagonalangriff überraschend die meiste Zeit der lange angeschlagene Hauke Wagner statt Neuzugang Jacob Kern – enorm stark gegen die SVG – spielte.

Die Berlin Volleys unterstrichen ihre Favoritenstellung gleich mit einem 3:0 gegen Düren, wobei Ex-LüneHüne Cody Kessel – im Supercup noch sehr stark – nicht zum Einsatz kam. Im Kader fehlte zudem Youngster Robin Baghdady, der sich im Training eine Wadenverletzung zuzog und länger ausfällt. Bei Düren kamen alle vier Mittelblocker, also auch Last-Minute-Verpflichtung Lucas van Berkel, zum Einsatz. Mit einem 3:0 startete auch der VfB Friedrichshafen in Bestensee, obwohl der französische Top-Neuzugang Nicolas Marechal (Außen) wegen Rückenbeschwerden auf der Bank blieb. Dafür drehte Jung-Nationalspieler Linus Weber groß auf: Der Diagonalangreifer verbuchte 24 Punkte.

Die Begegnungen des Spieltags:

United Volleys Frankfurt – SVG Lüneburg 1:3
(14:25, 26:24, 20:25, 23:25)
110 Min., 100 Zuschauer
MVP: Schöps – Pörner
Scorer: Grozer (17), Malescha (14), Baxpöhler (9), Schöps (8), Bierwisch (7), Günthör (4), Valkiers (2) – Pörner (19), Thole (17), Ewert (15), Schlien (11), Krage (8), Dervisaj, Lindberg (je 2), Peemüller (1)

Netzh. KW-Bestensee – VfB Friedrichshafen 0:3
(20:25, 23:25, 21:25)
83 Min., 200 Zuschauer
MVP: Weir – Weber
beste Scorer: Westphal (10), Weir (8), Mönnich (7) – Weber (24), Juhkami (14), Fiel (12)

Berlin Volleys – powervolleys Düren 3:0
(25:22, 25:16, 25:23)
82 Min., 1000 Zuschauer
MVP: Zenger – Kocian
beste Scorer: Carle (16), Patch (14), Brehme (12) – Gevert (10), Ernastowicz (9), Brand (6)

Giesen Grizzlys – WWK Volleys Herrsching 1:3
(21:25, 18:25, 25:17, 21:25)
97 Min., 450 Zuschauer
MVP: Wagner – J. Tille
beste Scorer: van Tilburg (18), Wagner (16), Mayaula (11) – van der Ent (14), Peter (12), Mantha, Penrose (je 11)