Stadt und Landkreis stellen Pläne für Hallenneubau vor

Am heutigen Nachmittag haben die Stadt Lüneburg, vertreten durch Oberbürgermeister Ulrich Mädge und der Landkreis Lüneburg, vertreten durch Landrat Manfred Nahrstedt, die Pläne für einen möglichen Bau einer wettkampfgerechten Sporthalle vorgestellt.

Dabei eröffneten Mädge und Nahrstedt dem Sportausschuss von Stadt und Landkreis erstmals Details zu einem möglichen Bau. Die Halle wird rund 3.500 Zuschauern Platz bieten und als möglicher Namensgeber ist die Sparkasse Lüneburg im Gespräch. Mit einer Deckenhöhe von 12,50 Metern würde diese Halle auch internationalen Kriterien des Volleyball-Verbandes genügen. Dabei soll die Halle auch für Veranstaltungen genutzt werden können. Ein finaler Beschluss soll von den jeweiligen Gremien im August gefasst werden. Baubeginn könnte dann im Herbst sein und im optimalen Falle wäre eine Fertigstellung im September 2017 möglich. Dann müsste die SVG, deren Ausnahmegenehmigung für die Gellersenhalle für die Saison 2017/2018 ausläuft, nicht in eine andere Halle ausweichen. Mädge und Nahrstedt legten aber wert darauf deutlich zu machen, dass diese Halle nicht ausschließlich für den Spitzensport sei. Vielmehr werde eine Lücke geschloßen für den gesamten Sport, zudem könne Vormittags Schulsportbetrieb in der Halle stattfinden. Betreiber der Halle könnte die Campus Management GmbH werden, die sich bereits mit zahlreichen Veranstaltungen in Lüneburg einen hervorragenden Ruf erarbeitet hat.

Doch auch die SVG hob Mädge hervor: „Es ist eine starke Marke entwickelt worden, welche die Region bundesweit vertritt. Das müssen andere erst einmal schaffen“. Und Nahrstedt merkte an, dass auch er beispielsweise seinem letztmaligen Besuch in der Hansestadt Hamburg vom 1. Bürgemeister Olaf Scholz auf die Erfolge der Lüneburger angesprochen worden sei. Verständlich, dass sich auch SVG Geschäftsführer Andreas Bahlburg erfreut zeigt: „Das ist ein tolles Projekt für die Hansestadt und den Landkreis Lüneburg und wertet die Attraktivität der gesamten Region weiterhin auf. Diese Wettkampfstätte ist kein reines Volleyball-Projekt, sondern eine Chance für ganz Lüneburg. So können wir alle gemeinsam in den Bereichen Kulturangebot, Spitzensport und Schulsport einen großen Schritt nach vorne machen.“