Die Ränge der LKH Arena werden in der neuen Volleyballsaison hoffentlich oft prallvoll sein. Foto: Vogt

Endlich wieder Dauerkarten

Online-Verkauf ist jetzt gestartet – SVG erneut für den internationalen Wettbewerb gemeldet

Unbeschwerte Volleyball-Euphorie wie früher? Die Zuversicht ist groß, dass es nach zwei Jahren Pandemie nun in der Saison 2022/23 wieder stimmungsvolle Heimauftritte vor einer stimmungsvollen Kulisse geben kann und gibt, dass Corona bedingte Einschränkungen der Vergangenheit angehören. Sicher ist auf jeden Fall, dass bauliche Beeinträchtigungen inklusive Beschränkung der Zuschauerzahl in einer (hoffentlich) rappelvollen neuen Arena das Erlebnis Spitzen-Volleyball live nicht mehr trüben.

Höchste Zeit also, dass es bei der SVG Lüneburg auch wieder Dauerkarten (nur online) gibt – entweder auf der Homepage über den rechts oben extra eingerichteten roten Reiter „Dauerkarten 2022/2023“ oder direkt über folgenden Link:

https://www.lueneburgtickets.de/produkte/48037-tickets-svg-lueneburg-dauerkarte-2022-2023-lkh-arena

Ihr wollt kein Bundesliga-Heimspiel der LüneHünen verpassen? Dann sichert Euch jetzt eine Dauerkarte für die Saison 2022/23 und seid live dabei in der LKH Arena!

Und das – entgegen des Trends eines allgemeinen Kostenanstiegs – zu folgenden, gesunkenen Preisen:

Sitzplatz – 160 € (ermäßigt – 140 €), Stehplatz – 120 € (ermäßigt – 100 €)

Beim Erwerb ermäßigter Karten (Bedingungen siehe Ticketportal) ist dann zu jedem Spiel die Berechtigung wie der Studenten- oder Behindertenausweis usw. mitzubringen.

Vorkaufsrecht u.a. für die Playoffs

Eine Dauerkarte der SVG berechtigt zum Besuch aller Bundesliga-Heimspiele in der Haupt- und Zwischenrunde – und als Bonus sind Heimauftritte im nationalen Pokal for free! Dauerkarten-Inhaber genießen zudem ein Vorkaufsrecht für alle Heimspiele der Playoffs und im Europacup. Und die Saisonkarte 2022/23 sichert das Zugriffsrecht auf eine Dauerkarte der nächsten Saison 2023/24.

Die Vorteile auf einen Blick:

– Dein Lieblingsplatz ist gesichert

– Preisersparnis und weniger Aufwand im Vergleich zum Einzelkartenkauf

– Die Dauerkarte ist übertragbar

– Alle Heimspiele der Haupt- und Zwischenrunde sowie im nationalen Pokal enthalten

– Vorkaufsrecht für die Playoffs, den Europacup und die Dauerkarte 2023/2024

– 10% Rabatt in unserem Fanshop bei Intersport Friedrich, Passage Am Sande, Lüneburg, und auf das gesamte Warensortiment von Intersport Friedrich, ausgenommen Sonderartikel und bereits reduzierte Ware

SVG startet wieder im Europapokal

Inzwischen hat die SVG auch wieder für eine Teilnahme am internationalen Wettbewerb gemeldet. Qualifiziert ist sie laut Abschneiden in der vergangenen Bundesligasaison für den Challenge Cup, doch die Lüneburger haben auch ihr Interesse für eine Teilnahme am CEV Cup – wie im Vorjahr – hinterlegt. Der europäische Verband prüft jetzt alle Anmeldungen, am 28. Juni soll dann die 1. Runde ausgelost werden – bis dahin wird also auch feststehen, in welchem Wettbewerb die LüneHünen letztlich starten.

Insgesamt nimmt in der kommenden Saison so ein großes deutsches Kontingent wie noch nie international teil: zusammen 11 Teams bei Männern und Frauen. Bei den Männern kämpfen, wie immer in den letzten Jahren, die Berlin Recycling Volleys und der VfB Friedrichshafen in der Champions League gegen die Crème de la Crème. Mit den powervolleys Düren ist ein drittes Team in der Königsklasse dabei und ist ebenfalls gleich für die Gruppenphase, also ohne die vorangehenden Qualifikationsrunden, gesetzt. Grund ist zum einen das gute Abschneiden deutscher Teams in den letzten Jahren und zum anderen der Ausschluss russischer Teams aus dem Wettbewerb. Dadurch rückte Deutschland im internen Ranking der Königsklasse auf Platz 3 hoch.

Wie die SVG haben auch die WWK Volleys Herrsching für den Challenge Cup gemeldet, stehen damit vor ihrem internationalen Debüt. Die in der Tabelle besser platzierten United Volleys Frankfurt, im Vorjahr noch bis ins Achtelfinale des CEV Cups gekommen, hatten dieses Mal kein Interesse.

Bei den Frauen spielen der MTV Stuttgart (Meister) und der SC Potsdam (Vize) in der Champions League, der Dresdner SC und der SSC Schwerin im CEV Cup und der VfB Suhl im Challenge Cup.

Nations League

Guter Einstand für neuen Bundestrainer

Drei Punkte gegen Kanada, bestätigt von einer starken Leistung gegen den Olympiadritten Argentinien: Deutschlands Männer haben ihrem neuen Bundestrainer Michal Winiarski einen guten Einstand bei den ersten Auftritten in der Nations League beschert.

Der Auftakt in Ottawa brachte für das neu formierte Team ein überraschendes 3:0 (25:19, 25:20, 30:28) gegen Kanada. Anfangs waren Diagonalangreifer Linus Weber (13 Punkte in den ersten beiden Sätzen) und Kapitän Christian Fromm (12) nicht zu stoppen. Als sie im dritten Satz schwächelten, drehte Moritz Reichert auf, machte noch 8 seiner 14 Zähler. Neu-LüneHüne Lukas Maase spielte Mittelblocker und durch. Zuletzt in Friedrichshafen war er ja zum Diagonalen umgeschult worden und ist auch bei der SVG fest auf dieser Position vorgesehen. Auf der Gegenseite durfte Pearce Eshenko erst im dritten Satz ran und setzte mit einem Monsterblock gegen Weber ein Ausrufezeichen. Der Diagonale Ryan Sclater, von 2017 bis 2019 bei der SVG, kam nur auf 6 Punkte.

Für den DVV spielten und punkteten: Christian Fromm (18), Linus Weber, Moritz Reichert (je 14), Lukas Maase (5), Tobias Krick (2), Jan Zimmermann (1), Julian Zenger; eingewechselt: Tim Peter, Yannick Goralik, Johannes Tille, Tobias Brand.

Beim 1:3 (25:18, 22:25, 17:25, 20:25) gegen Argentinien nahm Winiarski nur eine Veränderung in der Starting Six vor, im Mittelblock spielte Ex-LüneHüne Florian Krage für Krick. Und die Mannschaft schien an die gute Leistung zuvor anzuschließen, vor allem in der Person von Reichert, der im ersten Satz (7 Punkte) gleich wieder aufdrehte. Dann aber hatte Argentinien, bis auf Klasse-Zuspieler Luciano DeCecco (Lube/Italien) nahezu in Bestbesetzung angetreten, seinen Rhythmus gefunden, erhöhte den Aufschlagdruck und blockte die deutschen Angriffe immer öfter. Und die eigenen Chancen verwerteten der Diagonale Bruno Lima (früher Bühl) und Außen Ezequiel Palacios (je 16 Punkte) immer effektiver, obwohl das DVV-Team bis zum letzten Ball kämpfte.

Für den DVV spielten und punkteten: Weber (19), Reichert (17), Maase (10), Fromm, Krage (je 8), Zimmermann (1), Zenger; eingewechselt: Brand, Tille, Max Schulz, Peter.

Weiter spielten, in Ottawa: Bulgarien – Serbien 1:3, Polen – Argentinien 3:0, Frankreich – Italien 3:0, Serbien – Frankreich 1:3, Polen – Italien 1:3

in Brasilia: China – Iran 1:3, Slowenien – USA 0:3, Japan – Niederlande 3:1, Brasilien – Australien 3:0, Japan – China 3:1, Niederlande – USA 0:3, Brasilien – Slowenien 3:1

NEWS aus der Liga

Noch ein Rückschlag für die Berlin Recycling Volleys, die schon Weltklasse-Zuspieler Sergey Grankin unerwartet verlassen hat: Diagonalangreifer und Sprungwunder Ben Patch (USA, 27) legt erst einmal eine Pause vom Profisport ein. Sein noch bis 2024 laufender Vertrag wird ausgesetzt, ob er zurückkehrt, ist ungewiss. Nun ist auch der neue Verein des starken argentinischen Liberos Santiago Danani bekannt: Er geht in die polnischen PlusLiga zu Aluron Zawiercie, dem neuen Verein von Bundestrainer Michal Winiarski.

Großer Verlust für den VfB Friedrichshafen: Der Kanadier Lucas van Berkel, einer der besten Bundesliga-Mittelblocker der vergangenen Saison, geht nach Frankreich zu Tourcoing Lille. Dafür hat ein neuer Diagonalangreifer einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben: Michal Superlak (28) vom PlusLiga-Dritten Projekt Warszawa.

In Raymond Barsemian (USA) haben die Netzkoppers KW-Bestensee einen neuen Außenangreifer vom spanischen Viertelfinalisten CV Manacor, einem Club auf Mallorca, verpflichtet. Ex-Nationalspieler Denys Kaliberda (31) dagegen, nach einer mehrmonatigen Pause im Januar bei KW wieder eingestiegen, will sich neuen Aufgaben zuwenden.

Außenangreifer Quentin Zeller, Nationalspieler der Schweiz, ist der 13. Spieler im Kader des TSV Haching München, der damit seine Personalplanungen abgeschlossen hat. Der 28-Jährige kommt vom Schweizer Double-Gewinner Amriswil.

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