Mit einem 3:1 (25:13;19:25;25:18;25:19) gegen den SV Fellbach zieht die SVG erstmals in der Vereinsgeschichte in das Halbfinale des DVV Pokals ein. Gegen aufopferungsvoll kämpfende Gastgeber hatte die SVG Lüneburg dabei besonders im zweiten Satz viel Mühe. Doch zunächst zeigte die Mannschaft von Trainer Stefan Hübner im ersten Durchgang eine fast fehlerfreie Leistung. Und das obwohl Hübner auf Falko Steinke verzichten musste, der auf Grund von muskulären Problemen kurzfristig ausgefallen ist. Sein Eratz Jannik Pörner spielte dann aber überzeugend und hatte mit 17 Punkten maßgeblichen Anteil am Einzug in das Halbfinale. Mehr Punkte (19) erzielte lediglich MVP Tijmen Laane bei der SVG. Das die SVG Lüneburg dann den zweiten Satz an den Underdog abgeben musste, lag zum einen an einer in dieser Phase des Spiels schwachen Annahme und am überragend aufspielenden Fellbacher Philipp Arne Bergmann, der insgesamt 22 Punkte erzielte. „Es ist immer schwer so ein Spiel anzugehen. Im zweiten Satz hat Fellbach mit sehr viel Druck und Risiko aufgeschlagen. Ich bin aber sehr glücklich, dass wir das Halbfinale erreicht haben. Das ist letztendlich das einzige was heute gezählt hat“, sagte Stefan Hübner direkt nach dem Spiel. Und so zeigte die SVG im dritten und vierten Satz wieder eine solide Leistung. Diese war zwar nicht berauschend, aber ausreichend für den Sieg und den Einzug in das Halbfinale. „Das hat hier heute richtig Spaß gemacht und Fellbach hat eine richtig gute Mannschaft beisammen“, sagt Hübner weiter. Im Halbfinale trifft die SVG Lüneburg in der Gellersenhalle am 28.12.2014 um 18 Uhr auf die SWD Powervolleys Düren. „Uns trennt jetzt ein Spiel vom Pokalfinale in Halle Westfalen. Das ist schon auf dem Papier eine unglaubliche Ausgangssituation. Jetzt wollen wir das Wunder packen und vor 10.000 Zuschauern im größten Volleyballspiel der Republik aufschlagen“, blickte SVG Geschäftsführer Andreas Bahlburg bereits voraus.