Es war der vermeintlich schwerste Heimspieltag der 3. Damen. Schließlich warteten mit dem Dritten der Liga, dem TV Uelzen und mit dem TSV Winsen der Tabellenführer als Gegner im Johanneum.
Entsprechend hoch motiviert und voller Respekt ging man in das Spiel gegen den TV Uelzen. Doch trotz Heimvorteil begannen unsere Damen nervös. Viele Aufschläge gingen ins Aus und zu ungenaue  Annahmen sorgen dafür, dass sich die Lüneburgerinnen vom TV Uelzen bis zum 21:23 teilweise einem Rückstand hinterher liefen und sich nicht absetzen konnten. Erst zum Ende des ersten Satzes kamen die Aufschläge von Kristyn druckvoll ins generische Feld und der Block war erfolgreich zum 25:23 und dem 1. Satzgewinn.
Im zweiten Satz kam Sarah für Anne über Außen in die Startaufstellung. Mit einem Blitzstart zogen die Lüneburgerinnen auf 14:5 davon. Die Mannschaft präsentierte sich viel aggressiver und spielte mutiger. Die Aufschläge fanden ins Ziel und die Abwehr stand sicher. So gewann man den 2. Satz ungefährdet mit 25:17.
Im dritten Satz trumpften die Gäste aus Uelzen auf und ungewohnte Abstimmungsprobleme auf dem Feld der SVGL brachte den Lüneburgerinnen führten zum ersten Satzverlust mit 17:25. Den vierten Satz wollte man unbedingt gewinnen. Für die bis dahin solide spielende Layla wurde Desireè Diagonal eingewechselt und auch Spielführerin Anne kam zurück ins Spiel. Und jetzt hatten es die 3. Damen eilig. Erneut mit einer Aufschlagserie (10 Stück in Folge) durch Kristyn und starken Angriffen über Außen durch Cretli und Mittelangreiferin Birte gaben die Damen jetzt richtig Gas und gewannen den vierten Satz zum entscheidenden 3:1  mit 25:10.
Im zweiten Spiel warteten die Damen vom Tabellenführer TSV Winsen. Beide Teams waren bis dato ungeschlagen und es sollte wie erwartet ein Spitzenspiel auf Augenhöhe werden. Trainer Frank Meyer musste allerdings mit einem Handycap ins Spiel gehen, so standen ihm im ersten Satz nur eine etatmäßige Mittelblockerin und ab dem zweiten Satz keine Stammspielerin auf dieser Position zur Verfügung. So musste Außenangreiferin Nicole und Katrin von den 6. Damen auf der ungewohnten Position spielen, was sie den Umständen entsprechend gut umgesetzt haben.
Anders als im ersten Spiel spielten die Lüneburgerinnen zu Beginn stark auf und konnten den harten Außenangriffen der Winsener Paroli bieten. Bis zum 14:17 liefen die 3. Damen einem leichten Rückstand hinterher. Keine von beiden Teams hatte bis dahin eine Aufschlagserie. Bewegung und druckvolle Angriffe auf beiden Seiten dominierten das Spiel. Mit sechs Aufschlägen in Folge 20:17 ging Lüneburg erstmals in Führung. Doch Winsen steckte nicht auf. Immer wieder schafften Sie es über Außen zu punkten. Beim Stand von 25:26 gegen Lüneburg zeigte die eingewechselte Nicole Nervenstärke und und der erste Satz konnte noch mit 28:26 auch dank eines guten Blockes durch Zuspielerin Pamela gewonnen werden.
Diagonalangreiferin Desi zeigte in diesem Spiel ihre beste Saisonleistung und hat mit ihren druckvollen Aufschlägen und variablen Angriffen auch aus dem Rückraum heraus viel zum ersten Satzgewinn beigetragen.
Die Sätze zwei bis vier verliefen ähnlich. Bei der SVGL schaffte es Zuspielerin Pamela immer wieder die Annahme- und Abwehrdefizite mit einer enormen Laufleistung zu kompensieren. Dennoch hatte sich der TSV Winsen auf das weniger variable Angriffsspiel der Lüneburger (mittlerweile stand keine etatmäßige Mitte mehr zur Verfügung) bestens eingestellt und die Abwehr gut positioniert. Leider fehlte den 3. Damen die letzte Cleverness und auch der Kräfteverschleiß zeigte auch seine Wirkung , sodass alle drei Sätze knapp mit 23:25, 22:25 und 24:26 an die Gäste aus Winsen gingen.
Dennoch heißt es jetzt  schnell die Wunden lecken, wartet am kommenden Sonntag bereits das nächste Highlight, die Bezirkspokalendrunde vom NVV in eigener Halle, an dem der TSV Winsen ebenfalls teilnimmt. Anpfiff ist bereits um 10 Uhr im Johanneum. Vielleicht kommt es bereits dort zur Revanche.
Für die SVG Lüneburg spielten: Anne R., Birte P., Cretli T., Desireè L., Katrin D., Kristyn H., Layla G., Nicole S.,  Pamela N., Sarah H., Wenke K.