Es war wahrhaftig ein unglaubliches Halbfinale in dem sich die SVG Lüneburg mit 1:3 (26:24;25:19;23:25;25:23)dem TV Ingersoll Bühl geschlagen geben musste. Packende Ballwechsel, großartige Abwehraktionen und spektakuläre Blocks. Bis auf den zweiten Satz wurden alle Sätze lediglich mit zwei Punkten Differenz entschieden. Im ersten Satz ging es hin- und her, bis beim Stand von 24:25 aus SVG Sicht auf Netzfehler entschieden wurde.

In der Folge gab es einige Diskussionen, welche die SVG zunächst aus dem Tritt gebracht haben. Diese Phase meisterten die Bühler besser als die SVG und gewannen den zweiten Satz nach druckvollem Spielverdient, ehe die SVG im dritten Satz zurückschlug und sich zwischenzeitlich einen sechs Punkte Vorsprung erspielte.

Der vierte Satz war dann bis zum Ende ein offener Schlagabtausch mit dem besseren Ende für die Bühler, die somit erstmals in das Pokalfinale eingezogen sind. „Das ist sehr, sehr bitter diese Chance vergeben zu haben“, sagte ein sichtlich enttäuschter Kapitän Scott Kevorken direkt nach dem Spiel. „Wir haben die entscheidenden Punkte heute leider nicht gemacht“, so Kevorken. „Doch wir sind eine starke Gemeinschaft und werden uns von dieser heute so schmerzhaften Niederlage nicht unterkriegen lassen.“ Viel Zeit bleibt der SVG nach dieser Niederlage nicht. Bereits am Freitag macht sich der SVG-Tross auf den Weg zum nächsten Auswärtsspiel am Samstag bei den Chemie Volleys Mitteldeutschland.